Forschung & Transfer

Hochschulen nehmen eine herausragende Rolle zur Erreichung der Sustainable Development Goals (SDGs) ein, die nicht nur einen transnationalen, sondern auch einen transsektoralen Wissensaus­tausch erfordern. Damit stellen die SDGs insbesondere für Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit ihren gut etablierten Industrie- und Wirtschaftskontakten eine große Chance für die Internationalisierung und die Herausbildung eines Alleinstellungsmerkmals dar. Die Hochschule Trier übernimmt durch die Entwicklung gemeinsamer Forschungsprojekte zu globalen Themen gesellschaftliche Verantwortung im Sinne der Agenda 2030. Das Projekt trägt durch folgende Projektaktivitäten hierzu bei:

Nachhaltigkeitskonferenzen

Internationale Nachhaltigkeitskonferenzen zu den drei Forschungsschwerpunkten

Im Rahmen der 4-jährigen Projektlaufzeit werden drei internationale virtuelle Nachhaltigkeitskonferenzen, alternierend zu den drei Forschungsschwerpunkten der Hochschule Trier ausgerichtet:

  • 2023: „Angewandtes Stoffstrommanagement und SDGs“

  • 2024: „Intelligente Technologien für Nachhaltige Entwicklung (ITNE) und SDGs“

  • 2025: „Life Sciences - Medizin-, Pharma- und Biotechnologie und SDGs“

Die Konferenzen richten sich sowohl an (Nachwuchs-)Forschende der Hochschule Trier und der Partnerhochschulen, die im Rahmen von Pitch-Runden ihre innovativen Forschungsvorhaben vorstellen als auch an Beschäftigte, die unterstützend in der Drittmittelakquise tätig sind. Ein Fundraising-Workshop gibt zudem allen Teilnehmer*innen einen Überblick über aktuelle Förderlinien und Tipps zur Antragstellung, um ihre Nachhaltigkeitsideen erfolgreich in Projektanträge zu überführen. Extern geladene Gäste aus der Wirtschaft, Industrie und Zivilgesellschaft werden im Rahmen von virtuellen Podiumsdiskussionen und Impulsvorträgen mit eingebunden, um den Wissenstransfer sicherzustellen. Neben dem Aufbau von Kompetenzen in der Antragstellung, sollen die internationalen Nachhaltigkeitskonferenzen so auch Anlass sein, disziplinübergreifend Cluster und Teams für neue SDG-bezogene Forschungsvorhaben zu bilden und bestehende akademische Silos in der interdisziplinär geprägten SDG-Forschung zu durchbrechen.

Interne Förderlinie für internationale Forschungskooperationen

Trier International Project Grants (TIP): Research Cooperations

Im Rahmen des Projekts stehen zwischen 2022-2025 Mittel im Umfang von insgesamt 20.000 € zur Finanzierung neuer vielversprechender internationaler Projektvorhaben zur Verfügung. Dabei sollen die drei zukunftsweisenden Querschnittsthemen „Internationalisierung“, „Digitalisierung“ und „Nachhaltigkeit“ systematisch zusammengedacht werden. In der Ausschreibungslinie „Research Cooperations“ werden hierzu jährlich Fördermittel in Höhe von maximal 2.000 € für internationale Forschungs- und Transfervorhaben vergeben:

  • zur Bildung von Konsortien für strategische Förderanträge (z.B. Europäische Hochschulallianzen)

  • zur Anbahnung von Forschungsprojekten im Bereich Nachhaltigkeit (z.B. Horizon Europe, Interreg VI A, Interreg NWE)

  • zur Durchführung von Forschungssymposien im Bereich Nachhaltigkeit

Antragsberechtigt sind alle Forschenden der Hochschule Trier. Die genauen Förderkriterien können der jeweils aktuellen Ausschreibung und dem Antragsformular rechts im Downloadbereich entnommen werden. 

Die Anträge werden von einer Auswahlkommission gemäß folgender Auswahlkriterien begutachtet: Relevanz, Innovationsgehalt, Bezug zu den SDGs, Stärke des Konsortiums und Einbinden strategischer Hochschul- und Praxispartner, internationaler Mehrwert für den Fachbereich und die Hochschule als Ganzes sowie Nachhaltigkeit/ Tragfähigkeit des Konzepts.

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