Hinweise für kleine Softwareprojekte

Anhang

Ausarbeitung und Präsentation

Bei den meisten Projekten wird es wohl so sein, dass der Hintergrund eine Abschluss- oder Projektarbeit ist, wozu laut Curriculum eine Ausarbeitung und eine Präsentation gehören. Die Bewertung dieser Leistungen fließen anteilig in die abschließende Note mit ein. 

Projektpräsentation

Die Ausarbeitung ist das Ergebnisdokument und setzt sich unter anderem aus angepassten und zusammengefassten Versionen der Einzeldokumente der Projektphasen zusammen. Hier zahlt sich nun der zusätzliche Dokumentationsaufwand und die laufende Qualitätssicherung in den Phasen aus!

Der Fachbereich Informatik stellt im internen Bereich Dokumentations- und Präsentationsvorlagen in verschiedenen Formaten zur Verfügung[48], sodass der Einstieg aus technischer Sicht stark erleichtert ist. Außerdem wird in den Bachelor-Studiengängen ein Pflichtfach mit dem Namen "Wissenschaftliches Arbeiten"[49] angeboten, in dem sich unter anderem mit Themen wie Informationsrecherche, dem Verfassen wissenschaftlicher Berichte sowie das Gestalten von Präsentationen auseinander gesetzt wird. Dieses Fach sollte man gehört haben, bevor man mit einer Projekt- oder Abschlussarbeit beginnt.

Auch dieser letzte Teil muss von vorne herein im Projektplan zeitlich mit vorgesehen werden, denn oft ist damit mehr Arbeit verbunden als vielleicht zunächst angenommen. Es wäre schade, wenn ein großartiges Projekt am Ende aus dem Grund schlechter honoriert wird, weil zu wenig Zeit für das Abschlussdokument eingeplant wurde. Man sollte bedenken, dass dies das Dokument ist, was später der betreuende Dozent und insbesondere auch ein potentieller Zweitgutachter in den Händen hält. Aus diesem Grund sollte hier viel Wert auf Qualität gelegt werden. Korrekturlesungen und Reviews von Dritten sind hier ein Muss.

Literatur

  • Peter Brössler, Johannes Siedersleben: Softwaretechnik. Praxiswissen für Software-Ingenieure Hanser-Verlag, München 2000, ISBN 3-446-21168-3
  • Walter Jakoby, Projektmanagement für Ingenieure Vieweg+Teubner Verlag, 2010, ISBN 3-834-80918-7

Einzelnachweise

  1. Hochschule Trier Modulhandbuch Bachelor-Studiengänge Informatik
  2. Hochschule Trier  Modulhandbuch Master-Studiengänge Informatik
  3. Peter Brössler, Johannes Siedersleben: Softwaretechnik. Praxiswissen für Software-Ingenieure Hanser-Verlag, München 2000, S. 8-9
  4. r/ft: Projektgruppen-Daten
  5. Git: Ein Repository klonen
  6. Wikipedia: Software Requirements Specification
  7. Astah Community
  8. Wikipedia: Entity-Relationship-Modell
  9. Wikipedia: OR-Mapper
  10. Hibernate
  11. Wikipedia: Singleton (Entwurfsmuster)
  12. Wikipedia: Dependency Injection
  13. Google Code: Google Guice
  14. Wikipedia: Java Annotations
  15. Wikipedia: Factory Pattern
  16. Wikipedia: Model View Controller
  17. Wikipedia: Martin Fowler
  18. Wikipedia: JUnit
  19. Wikipedia: Äquivalenzklassentest
  20. Wikipedia: Grenzwertanalyse
  21. Unittest-Framework: JUnit
  22. Wikipedia: Liste von Unittest-Frameworks
  23. Quellcode-Überdeckungs-Framework: CodeCover
  24. Quellcode-Überdeckungs-Framework: Emma
  25. Quellcode-Überdeckungs-Framework: EclEmma
  26. Quellcode-Überdeckungs-Framework: Cobertura
  27. Google-Code: Gerrit
  28. Wikipedia: Apache Subversion
  29. Wikipedia: Git
  30. Wikipedia: LaTeX
  31. r/ft: Versionsverwaltung mit SVN
  32. Eclipse: Subversive - SVN Team Provider
  33. Eclipse: Subclipse
  34. Windows: Tortoise SVN
  35. Wikipedia: Vergleich von SVN-Clients
  36. Git
  37. Buch: Pro Git
  38. Google-Code: Git Extensions
  39. Git: GUI-Clients
  40. YouTube: Einführung in die Java-Programmierung mit Eclipse
  41. Eclipse: Checkstyle
  42. Eclipse: FindBugs
  43. Eclipse: Texlipse
  44. Ticket-System: Bugzilla
  45. Ticket-System: Mantis
  46. Ticket-System: Trac
  47. Projekt-Platform: Assembla
  48. Hochschule Trier, Fachbereich Informatik, interner Bereich (Anmeldung erforderlich): Dokumentations- und Präsentationsvorlagen
  49. Hochschule Trier, Fachbereich Informatik (B.Sc.), Modulhandbuch: Wissenschaftliches Arbeiten