Forschungsprojekt FaSiMo

Die Carl-Zeiss-Stiftung mit Sitz in Stuttgart stellt der Hochschule Trier im Rahmen des Programmes "Carl-Zeiss-Invest" die Mittel für die Beschaffung eines dynamischen Fahrsimulators zur Verfügung, um die Forschung des FVV (Forschungsverbund für Verkehrstechnik und Verkehrssicherheit) im Bereich hochautomatisierten Fahrens und angrenzender Gebiete zu unterstützen.

Das Projekt unter dem Titel FaSiMo - Fahrsimulator zur Entwicklung nachhaltiger und sicherer Mobilität auf Basis hochautomatisierter Fahrzeuge ist wie der FVV selbst trans-disziplinär aufgestellt und hat die Entwicklung tragfähiger Schlüssel-Innovationen im Bereich automatisierten Fahrens zum Ziel:

  • Umweltfreundlicheren Verkehr, sicherere Straßen und die persönliche Freiheit, einen Teil der eigenen Lebenszeit sinnvoller zu nutzen, nichts Geringeres verspricht die Vision vom hochautomatisierten Fahren. In welchem Umfang dies gelingt hängt stark davon ab, wie das Zusammenspiel zwischen fahrendem Computer und Mensch technisch unterstützt wird. Der zukünftige Fahrsimulator der Hochschule Trier ermöglicht selbst kritische Situationen gefahrlos zu untersuchen. Hierzu erleben Mensch und Maschine in Echtzeit eine realitätsnahe virtuelle Welt. Der Mensch erfährt die Strecke u.a. durch hochauflösende Grafik und fahrdynamikgerechte Bewegungen der Plattform; die Steuercomputer erhalten entsprechende Daten von realen und virtuellen Sensoren. Zeitgleich wird das exakte Verhalten von Mensch und Technik auf die Millisekunde genau aufgezeichnet.

Der geförderte Fahrsimulator, der sich zurzeit im Aufbau befindet, wird zu einem Brennpunkt trans-disziplinärer Forschung, um Innovationen für die Mobilität der Zukunft zu untersuchen und zu entwickeln. Hierzu bündelt der FVV die Kompetenz von Ingenieuren und Informatikern der Hochschule Trier sowie Psychologen der Universität Trier. Der Simulator bietet den Forschern Unterstützung für zusätzliche Gebiete, von Erkenntnissen zum menschlichen Mobilitätsverhalten über technologiespezifische Ergebnisse (z.B. Betriebsstrategie von Elektrofahrzeugen) bis hin zur gezielten Entwicklung sicherheitsrelevanter Fahrerassistenzsysteme.