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Pi and More 14: Informatik erleben und gemeinsam gestalten

Wie funktioniert die Technik, die uns im Alltag umgibt? Was lässt sich mit Raspberry Pi oder Arduino alles anstellen? Und wie wird aus einer Idee ein funktionierendes Projekt? Mit solchen und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich die Besucherinnen und Besucher der Pi and More 14. Nach einer dreijährigen Pause kam die Community wieder in Trier zusammen.

Die Veranstaltung richtete sich an alle, die sich für Raspberry Pi, Arduino, andere Kleincomputer oder eingebettete Systeme interessierten. Im Mittelpunkt standen der Austausch von Ideen, die Präsentation eigener Projekte sowie die Vermittlung von Wissen und praktischen Fertigkeiten. Ziel war es, Informatik und ihre Anwendungen für Jung und Alt greifbar und mitgestaltbar zu machen.

Die Pi and More war kostenlos und für alle offen. Ihr Themenspektrum reichte von einfachen Einsteigerangeboten über Anwendungen in Alltag, Hobby, beruflicher Praxis und Kunst bis hin zu Forschung und technisch anspruchsvollen Spezialthemen. Eine Besonderheit war die starke Verankerung in der Maker-, Entwickler- und Hobby-Community: Die Veranstaltung lebte von den Beiträgen und dem Engagement der Teilnehmenden.

Vorträge, Workshops und Projekte
Das Programm der Pi and More 14 verband Vorträge, Mitmach-Workshops und Laborführungen mit einer ganztägigen Projektausstellung. Inhaltlich reichte es von Raspberry-Pi-Grundlagen und Löten über Arduino, Amateurfunk und Edge-AI bis zu Forschungsthemen wie nachhaltiger Informatik.

Viele Projekte konnten nicht nur betrachtet, sondern selbst ausprobiert werden. Besucherinnen und Besucher sammelten praktische Erfahrungen und kamen direkt mit den Makerinnen und Makern ins Gespräch. Gleichzeitig bot die Veranstaltung der Community die Möglichkeit, eigene Projekte zu präsentieren, neue Ideen kennenzulernen und interessierten Nachwuchs zu gewinnen.

Der Fachbereich Informatik als Kooperationspartner
Organisiert wurde die Pi and More vom gemeinnützigen Verein CMD – Computer, Menschen, Dinge e.V., der die Veranstaltung seit 2012 ausrichtet. Wie bereits 2013, 2016 und 2023 fand auch die Pi and More 14 in Kooperation mit dem Fachbereich Informatik der Hochschule Trier statt. Verantwortlich seitens des Fachbereichs waren Prof. Dr. Jörn Schneider und Eileen Neumann.

Der Fachbereich war zentraler Kooperationspartner, Ausrichter und Co-Organisator und stellte die Hochschule als Veranstaltungsort bereit. Zugleich brachte er eigene Lehr-, Labor- und Forschungsprojekte in das Programm ein. Dazu gehörten Führungen durch das Robotiklabor, Fahrten mit FaSiMo, dem dynamischen Fahrsimulator, sowie Beiträge zu den Forschungsprojekten IntakeDAV und PhytoSan.

Auch weitere aktuelle technische Entwicklungen spielten eine Rolle. Beispiele waren die Anwendung von Edge-KI mithilfe eines Arduino Uno Q und der Einsatz von Raspberry Pi in Höhenforschungsraketen.

Technik verstehen und selbst gestalten
Computer und digitale Technik gehören längst selbstverständlich zu unserem Alltag. Was dabei im Hintergrund passiert, bleibt jedoch häufig unsichtbar. Umso wichtiger ist es, Möglichkeiten, Grenzen und Risiken digitaler Technik einschätzen und Technik nach den eigenen Erfordernissen gestalten zu können.

Genau hier setzte die Pi and More an. Nicht nur Informatikerinnen und Informatiker, sondern alle Interessierten bekamen die Gelegenheit, hinter die Kulissen digitaler Technik zu schauen. Durch eigenes Ausprobieren, Tüfteln und Entwickeln konnten die Besucherinnen und Besucher erfahren, wie Technik funktioniert und wie aus einer Idee eine eigene Lösung entstehen kann.

Das ist gerade in Zeiten Künstlicher Intelligenz relevant: KI ermöglicht Menschen, mit digitaler Technik noch mehr zu bewirken – gleichzeitig kann es schwieriger werden zu verstehen, was im Hintergrund geschieht.

Dass dieses Konzept aufging, zeigten die begeisterten Rückmeldungen zur Veranstaltung. Möglich wurde der Erfolg durch die zahlreichen Beiträge und das große Engagement der Helferinnen und Helfer.

„Die vielen positiven Rückmeldungen haben uns gezeigt, dass die Pi and More 14 die Menschen erreicht hat. Entscheidend für den Erfolg waren die vielen hervorragenden Beiträge und das enorme Engagement unserer Helferinnen und Helfer. Besonders gefreut hat uns, dass nach der dreijährigen Pause die Community wieder in Trier zusammenkam, gemeinsam ausprobierte, diskutierte und voneinander lernte“, so Prof. Dr. Jörn Schneider.

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