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Leitbild (Langfassung)

Die Hochschule Trier – partnerschaftliche Hochschule in der Region mit internationaler Ausrichtung

Die Studentinnen und Studenten, Professorinnen und Professoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule Trier haben gemeinsam ein Leitbild erarbeitet, um die Identifikation mit der Hochschule sowie die Motivation und Verantwortungsbereitschaft zu stärken. Diese Ziele soll die Hochschule Trier insbesondere durch die Erfüllung ihrer Aufgaben als attraktive Bildungseinrichtung und professioneller Kooperationspartner für Wirtschaft, Politik, Kultur, Verwaltung, Schulen und Hochschulen erreichen. Das Leitbild soll zukunftsweisende Verpflichtung sein: in Forschung und Lehre, beim Arbeiten und Lernen – regional, national und international.

Kompetenz

...durch Vielfalt

Das Profil der Hochschule Trier ist geprägt durch ihre drei Standorte: Birkenfeld, Idar-Oberstein und Trier. Jeder Standort besitzt spezifische Standortmerkmale und individuelle inhaltliche Schwerpunkte, die ein breites Spektrum von Studiengängen und Forschungskooperationen eröffnen. Der traditionsreiche Standort Trier zeichnet sich durch eine zeitgemäße und außergewöhnlich große Fächervielfalt in den Bereichen Gestaltung, Technik und Wirtschaft aus. Er verbindet etablierte Fachrichtungen mit modernen Studiengängen. Der jüngste Standort, der Umwelt-Campus Birkenfeld, vereint als Residential Campus Leben, Lernen und Arbeiten an einem Ort und bietet vorrangig Studiengänge in den Bereichen Technik/ Informatik, Betriebswirtschaft und Recht an. In das Ausbildungs- und Forschungskonzept sind fachübergreifend umweltbezogene Inhalte integriert. Der kleinste Standort Idar-Oberstein konzentriert sich auf die lokale Spezialität der Edelsteine und bietet den in Deutschland einmaligen Masterstudiengang Edelstein- und Schmuckdesign an.

...durch Praxisbezug

Die Hochschule Trier legt neben einer hohen fachlichen Qualifikation besonderen Wert auf den Praxisbezug. Das Studium vermittelt wissenschaftliche Methoden, empirische Erkenntnisse und praktische Erfahrungen, die Problemlösungs- und Entscheidungskompetenz schaffen. Fachübergreifendes Denken und Handeln werden durch Studiengang übergreifende Lehrveranstaltungen und Projekte gefördert. Die Hochschule Trier ist in der Forschung und im Technologietransfer besonders engagiert. Um Antworten auf gegenwärtige und zukünftige Herausforderungen geben zu können, ist die Forschung praxisorientiert und interdisziplinär ausgerichtet. Die Hochschule Trier pflegt eine intensive Zusammenarbeit mit Unternehmen und Institutionen in Form von Projekten und Kooperationen in der Region sowie darüber hinaus.

...durch Internationalität

Die Hochschule Trier versteht sich als international ausgerichtete Hochschule mit regionalen Wurzeln. Sie kooperiert mit internationalen Partnern in Forschung und Lehre und fördert den Austausch von Studentinnen und Studenten sowie Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern. Internationale fachliche Aspekte und Sprachunterricht sind ein wichtiger Bestandteil der Lehrinhalte. Die Mitwirkung an internationalen Projekten fördert Sprach- und interkulturelle Kompetenz für den globalen Arbeitsmarkt.

Herausforderungen und Ziele

Die Hochschule Trier stellt sich mit ihren Zielen und Maßnahmen den Herausforderungen an eine moderne Gesellschaft im internationalen Wettbewerb. Sie reflektiert die gesellschaftlichen Bedürfnisse vor dem Hintergrund des technischen Fortschritts und einer globalisierten Wirtschaft. Sie übernimmt in allen Aspekten ihres Handelns Verantwortung für eine zukunftsfähige Entwicklung der Gesellschaft und beachtet dabei soziale, kulturelle, ökologische und ökonomische Belange in gleicher Weise. Ihre strategische Handlungsfähigkeit muss durch Profilierung und Flexibilität sichergestellt werden. Durch Innovation und Interdisziplinarität in Lehre und Forschung sichert sie ihre Wettbewerbsfähigkeit und baut ihre Spitzenstellung im Land aus.  

Modern und leistungsfähig

Die Struktur der Hochschule Trier orientiert sich an den Erfordernissen von Forschung und Lehre. Sie zeichnet sich durch eine serviceorientierte und leistungsfähige Verwaltung sowie eine moderne Infrastruktur aus. Die Bündelung ihrer Kräfte und die engagierte Beteiligung Aller stärkt ihre Position im Wettbewerb.

Ausgezeichnet in der Lehre

Die wissensintensive und innovative Wirtschaft stellt hohe Qualifikationsanforderungen. Die Hochschule Trier erfüllt diese durch ein zeitgemäßes, vorbildliches Studienangebot. Ihre hohen Ansprüche an Betreuung, Effizienz und Erfolg in Studium und Lehre werden von Lehrenden, Lernenden, Verwaltung und zentralen Einrichtungen getragen. Das Bildungsangebot und die Unterrichtsformen der Hochschule Trier sind nachfragegerecht und unterliegen einer stetigen Qualitätssicherung. Moderne Ausbildungsformen und -konzepte werden gefördert.

Innovativ in der Forschung

Die Zukunftsfähigkeit unseres Landes erfordert Innovationskraft und Produktivität der Wirtschaft. Die Hochschule Trier betreibt Forschung und verbindet innovative Entwicklungstätigkeit mit qualifizierter Ausbildung. Interne Strukturen und externe Kooperationen unterstützen den Technologie- und Wissenstransfer, der zur regionalen und überregionalen wirtschaftlichen Entwicklung und zum technischen Fortschritt beiträgt.

Regional verankert

Regionen stehen im nationalen und internationalen Wettbewerb. Hochschulen sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die regionale Entwicklung. Die Hochschule Trier arbeitet mit den Kräften aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, um die Attraktivität und Leistungsfähigkeit der Region zu steigern.  

International engagiert

Unsere Gesellschaft ist Teil einer globalisierten Welt, die durch internationalen Austausch, Kooperation und Arbeitsteilung gekennzeichnet ist. Die Hochschule Trier intensiviert ihre Auslandskontakte und engagiert sich in internationalen Netzwerken.

Selbstverpflichtung

...als moderne und leistungsfähige Hochschule

Die Hochschule Trier versteht sich als Verantwortungsgemeinschaft ihrer Mitglieder: der Studentinnen und Studenten, der Professorinnen und Professoren sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Hochschulleitung und Fachbereiche setzen ehrgeizige und begeisternde Ziele. Notwendige Veränderungen werden gemeinsam und entschlossen vorangetrieben. Die Hochschule Trier organisiert sich so, dass ihre Mitglieder größtmögliche Entscheidungsspielräume nutzen können und so mit hoher Motivation sowie großer Leistungsbereitschaft ihre Aufgaben erfüllen. Die Hochschule stellt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf/ Studium sicher. Sie fördert aktiv die Gleichstellung von Frauen und Männern. Die Kommunikation untereinander und nach außen ist geprägt durch Transparenz, Offenheit und Respekt. Ein klarer Informationsfluss auf allen Ebenen, eindeutige Entscheidungen, effiziente Verwaltungsabläufe und ein gegenseitiges Unterstützen bestimmen das tägliche Handeln. Zur Förderung der Gemeinschaft der Hochschulmitglieder werden Kommunikations- und Begenungsmöglichkeiten sowie Sport- und Freizeitangebote geschaffen und ausgebaut. Eine vorbildliche räumliche und technische Ausstattung sichert die Leistungsfähigkeit der Hochschule. Die Hochschule Trier übernimmt eine ökologische Vorbildfunktion, orientiert daran ihr Gebäudemanagement und wirkt auf bauliche und gebäudetechnische Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur Nutzung regenerativer Energieträger hin. Ihre Mitglieder richten ihr Handeln auf einen schonenden Umgang mit Ressourcen aus. 

 
...für eine ausgezeichnete Lehre und eine innovative Forschung

Moderne Studienkonzepte und Lehrmethoden zielen auf ein hohes Ausbildungsniveau der Absolventinnen und Absolventen bei niedrigen Studienabbrecherzahlen. Sorge dafür tragen die Fachbereiche mit zukunftsfähigen Kompetenzfeldern, die von den Studierenden durch ein hohes Maß an Interdisziplinarität in den Studiengängen zur Schaffung eines persönlichen Kompetenzprofils genutzt werden können. Die eingesetzten Lehrmethoden werden kontinuierlich durch Maßnahmen der Qualitätssicherung, die insbesondere auch die Absolventinnen und Absolventen einbeziehen, überprüft, verbessert und weiterentwickelt.
Bei der Weiterentwicklung der Lehrmethoden setzt die Hochschule Trier auf Innovation und Praxisbezug. So tragen Forschungsergebnisse zur Aktualität der Lehre bei und kommen damit direkt der fachlichen Qualifikation der Studierenden zugute. Durch praxisnahe Planspiele und die Einbeziehung von Praktikern wird ein wichtiger Wissenstransfer geleistet. Des Weiteren fördern projekt- und teamorientiertes Lernen die soziale Kompetenz der Studierenden. Forschung und Entwicklung an der Hochschule Trier zielen auf praxis- und marktgerechte Ergebnisse und greifen aktuelle Problemstellungen in Wirtschaft und Gesellschaft auf. Dazu werden fachbezogene und interdisziplinäre Kompetenzzentren und -netzwerke zwischen Wissenschaft  und Praxis in der Region und darüber hinaus strategisch entwickelt oder ausgebaut. Studierende – insbesondere in den Masterstudiengängen – arbeiten im Rahmen ihres Studiums an Forschungs- und Entwicklungsprojekten mit.

...als regionaler, nationaler und internationaler Partner

Die Hochschule Trier vernetzt sich an ihren Standorten regional mit Wirtschaft, Politik, Kultur, Verwaltung, Schulen und Hochschulen. Sie leistet mit ihrer Ausbildung praxisorientierter Akademikerinnen und Akademiker, mit ihren Forschungs- und Entwicklungsprojekten, mit ihren Kooperationen im Wissens- und Technologietransfer sowie mit ihrem internationalen Engagement wertvolle Beiträge zum Erhalt und zur Steigerung des Wohlstandes in der Region. Kooperationen mit den zur Hochschulreife führenden Schulen leisten einen wichtigen Beitrag zu einer hohen Erfolgsquote der Studienanfängerinnen und Studienanfänger. Durch gemeinsame Projekte von Studierenden und Schülern wird die Studienfachwahl erleichtert und die Studierfähigkeit erhöht. Zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und der interkulturellen Kompetenz strebt die Hochschule eine Erhöhung der Zahl internationaler Partnerhochschulen und damit eine Intensivierung des Austausches von Studentinnen und Studenten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Professorinnen und Professoren an.

Präsidialbüro, 26. März 2013