Gestaltung
Edelstein und Schmuck

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18.11.13 09:07 Alter: 5 Jahre

Hochschul-Absolventin erhält "Bremer Förderpreis für Angewandte Kunst"

Von: Valeska Link

Danni Schwaag bekommt wichtige Auszeichnung für ihre Arbeit "l´art pour l´art – Kunst um der Kunst Willen"

Halsschmuck. “ovals”, 2013, Email auf Kupfer, Kunststoff, Acrylfarbe, rekonstruierter Türkis & Koralle, Ebenholz, Perlseide. Länge ca: 60cm

Brosche. “colourfull”, 2013, Email auf Kupfer, Acrylfarbe, Perlmutt, Edelstahl. 10,5 x 5cm

Halsschmuck. “polygon”, 2013 Email auf Kupfer, Acrylfarbe, Kunststoff, rekonstruierter Türkis, Gold, Silber. Länge ca: 60cm

Der Förderpreis 2013 geht in diesem Jahr an die Schmuckkünstlerin Danni Schwaag. Die 5-köpfige Fachjury hat sie aus zahlreichen Einsendungen ausgewählt und mit dem "Bremer Förderpreis für Angewandte Kunst 2013" ausgezeichnet, der mit 2.600 € dotiert ist.

Die Verleihung findet am Mittwoch, den 27. November 2013 um 18 Uhr
in der Galerie Wildes Weiss, Schnoor 5, 28195 Bremen statt.


Der Preis wird verliehen durch Carmen Emigholz, Staatsrätin beim Senator für Kultur. Laudatorin wird Frau Dr. Uta Bernsmeier vom Focke Museum Bremen sein.
Die Ausstellung zeigt die Arbeit der Preisträgerin sowie die Arbeiten von
Maike Eisenhauer und Antje Obreiter, die von der Jury für die Ausstellung ausgewählt wurden.

Goldener Schnitt, Geometrie, Farben, Komposition – tradierte Harmoniebegriffe, mit denen sich bildende Künstler in ihren Werken auseinandersetzen, greift die Schmuckkünstlerin Danni Schwaag auf, um diese gleichzeitig in Frage zu stellen.
Sie fügt Relikte aus der Kunstproduktion in ihrer neuen Schmuckkollektion zusammen. Sie verwendet dazu Farbe, die über lange Zeit auf Papptellern eingetrocknet ist und lässt die "vom Maler vergessene Acrylfarbe" zu einem dreidimensionalen Gebilde heranwachsen.
Durch Zusammenkitten, Spachteln, Sägen und Feilen bringt sie das ursprünglich Tubeninnere in eine feste Form. Sie verwendet Email, das sie mit dem Pinsel auf das Kupfer aufträgt – wie ein Maler seine Farbe auf die Leinwand bringt. Mit einer Parallele zum Schimmer des Perlmutt, den sie in den Acrylschichten wiederentdeckt, stellt sie einen Bezug zu ihrer Abschlussarbeit an der Hochschule Trier her, wo sie Opens external link in new window2008 ihr Diplom erhielt. Für sie ist es eine Gegenüberstellung zwischen dem Künstlichen und dem Natürlichen. Sie macht mit Begeisterung Schmuck um der Sache selbst willen.

Die Künstlerin Danni Schwaag stellt ihre Schmuckstücke ab dem 28.11. 2013 auf der Messe "Kunst und Handwerk" im Museum für Kunst und Gewerbe aus.

Dauer der Ausstellung 28. November bis 29. Dezember 2013
Öffnungszeiten Mi. – So. 12 – 18 Uhr
Heiligabend und Weihnachten geschlossen

 

 


16. Januar 2015