Gestaltung
Edelstein und Schmuck

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09.11.06 10:49 Alter: 11 Jahre

Exkursion nach Karlsruhe und Pforzheim

 

40 Studierende der Fachrichtung Edelstein- und Schmuckdesign sahen am Vormittag die Ausstellungen "FASTER! BIGGER! BETTER!" (von der ZKM Website: "die erste Ausstellung aus den Sammlungen des erweiterten Kreises rund um die zentralen Werke des Museums ist keine laute Leistungsschau,

sondern vielmehr eine leise, aber helle, dem Tageslicht wieder Zugang gewährende, bisweilen mit kritischen Untertönen versehene Präsentation - mit lieb gewonnenen Bekannten und bewährten Konstellationen, aber auch mit zahlreichen Neuheiten. Die Zusammenstellung der rund 250 Signetwerke ist somit museale Sonderschau und zugleich Spiegelung der Kunstgeschichte der letzten 50 Jahre. Vom Ende der 1950er Jahre und den damaligen Malereiideologien sowie ihren Gegentendenzen wird der Bogen über eine neue deutsche Figuration in den 1960er Jahren und die materiallastigen Diskurse der beginnenden Postmoderne in den 1970er Jahren gespannt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf herausragenden Werken der 1980er Jahre. Diese Wiedervorlage der Meisterwerke der wohl spannungsreichsten Dekaden des letzten Jahrhunderts bildet zusammen mit dem Cross-over der 1990er Jahre und den neuesten Werken des 21. Jahrhunderts eine ästhetische, besinnliche und nicht zuletzt unterhaltsame Wandelhalle der Sammlungs- und jüngsten Kunstgeschichte.") Sowie die Ausstellung "Beijing Case" (von der ZKM-Website: "Peking als Beispiel für die kulturellen Bedingungen des rasanten Wandels Die Ausstellung präsentiert die Ergebnisse des Stipendiatenprojekts »Beijing Case», das von der Kulturstiftung des Bundes initiiert und in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Peking im Sommer 2005 in Peking durchgeführt wurde. Zwölf Künstlerinnen und Künstler - Schriftsteller, bildende Künstler, eine Choreografin und eine Dokumentarfilmerin - aus Deutschland und China nutzten die Stadt vier Monate lang als "Labor" und setzten sich künstlerisch mit den kulturellen Dimensionen der Hochgeschwindigkeitsurbanisierung in Peking auseinander.")

Anschliessend waren wir zu Gast bei der Firma C. Hafner, Scheideanstalt in Pforzheim, wo die Halbzeugfertigung besichtigt wurde. Am Abend waren wir bei der Ausstellungseröffnung "Personale" von Manfred Bisschoff im Reuchlinhaus. Manfred Bischoff gilt als einer der wichtigsten und innovativsten Schmuckkünstler seit den 1980er Jahren. Seine Arbeiten haben die Grenzen der angewandten Kunst längst überwunden. Eindeutig als Schmuckstücke identifizierbar und tragbar, werden sie in der engen Beziehung von Schmuck, Zeichnung und Titel zu einem Kunstwerk, das sich zwischen zwei- und dreidimensionalen Objektebenen bewegt.


16. Januar 2015