Gestaltung
Edelstein und Schmuck

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14.06.11 09:49 Alter: 7 Jahre

Erfolg für Alexander Friedrich beim Wettbewerb "The Spirit of Stones" in Finnland

Von: Valeska Link

Internationaler Wettbewerb für Schmuckkunst und Design vergibt Belobigung

Brosche, Rutilquarz, Kunststoff, Silber

Brosche links: Cacholong, Kunststoff, Silikon, Silber, Stahl/Brosche rechts: Flint, Kunststoff, Silikon, Silber, Stahl

Zu dem, vom finnischen Schmuckdesignlabel Kalevala Jewelry (Kalevala Koru Oy)  gemeinsam mit der Stadt Lappeenranta und dem finnischen Verband der Designer "Ornamo" organisierten Wettbewerb „The Spirit of Stones“ waren fünf ausgewählte Hochschulen aus Europa eingeladen. Der Wettbewerb fördert die Rolle des Edelsteins im zeitgenössischen Schmuck. Die Studierenden erhielten das Thema „The Spirit of Stones“. Gefragt waren Arbeiten bei denen die Verwendung von „nordischen Steinen“ (Edelsteinen, Halbedelsteinen und/ oder Mineralien) auf neue und auf phantasievolle Weise umgesetzt wurden. Neben diesem Kriterium spielten auch die Konzeption und die Qualität der Planung und Ausführung der prämierten Beiträge eine Rolle. Ein Hauptaugenmerk lag darauf, dass die „Verwendung von Edelsteinen nicht nur zusätzliches Element, sondern Kern des Konzepts war.“

Die Jury entschied sich, eine Anerkennung an Alexander Friedrich für seine drei Broschen „Fragments“  zu vergeben. Die Begründung der Jurymitglieder lautete wie folgt: ”The jury appreciated the innovative way to invite to touch the apparent smoothness of hard stone surfaces. The composition of rutilated quartz, cacholong and flint with polystyrene, rubber, steel and silver was intriguing.”

Die Belobigung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 500.-€ verbunden.

Alexander Friedrichs Statement zu seinen Broschen "Den Moment einfangen in dem Augenblick, da der Stein verwandelt, gebogen, fragmentiert, umgebaut, kombiniert, verschoben, vereint wird, zusammen wächst ... Mit Hilfe des Minerals Quarz in unterschiedlichen Bedingungen, Formen und Farben, zeige ich den ureigenen und universellen Grundzustand jeden Steins - den Geist des Steins."

Die internationale Jury setzte sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:
Den Vorsitz übernahm die Designerin von Kalevala Jewelry, Kirsti Doukas. Außerdem nahmen teil der Künstler und Professor Herman Hermsen, Goldschmied und Künstler Harri Syrjänen und die Galeristin und Schmuckkünstlerin Clarice Finell.  

Die Gewinnerin des Wettbewerbs ist  Katarina Kotselainen, Studentin an der Estonian Academy of Arts in Tallin. Sie erstellte die preisgekrönte Arbeit während ihres Austauschsemesters an der Fachhochschule in Idar-Oberstein. Den zweiten Preis erhielt Beth Legg aus Schottland. Den dritten Platz belegte die Estin Ruta Raivara Petronyte. Eine weitere Belobigung ging an Yasar Aydin aus Schweden.

Die prämierten Stücke und ausgewählte weitere Wettbewerbsarbeiten sind als Teil der Ausstellung "The Spirit of Stones"  bis zum 08.01.2012 im Südkarelien-Museum, Festung von Lappeenranta (Finnland) zu sehen.

 

 


16. Januar 2015