Gestaltung
Edelstein und Schmuck

NEWS

25.02.10 10:50 Alter: 8 Jahre

2. Preis und eine Belobigung für Studierende der Fachhochschule/Preisverleihung und Präsentation auf der „Inhorgenta 2010“

Von: Valeska Link

Gestaltungswettbewerb mineralART zum Thema „Abenteuer Jaspis“

2. Preis, Kette von Sachiyo Higaki, Holz, Jaspis, Textilfaden

Belobigung, Brosche von Matthias Dyer, Korallen Jaspis, Silber, Gießharz, Stahlnadel

Im Mittelpunkt des Wettbewerbs stand die Herstellung eines innovativen Schmuckstückes oder Objektes aus oder in Verbindung mit „Jaspis“. Dabei musste der gestaltete Jaspis im Vordergrund der Wettbewerbsarbeit stehen. Eine Einschränkung bezüglich der Herkunft des Minerals gab es nicht. 
Den 2. Preis erhielt die Japanerin Sachiyo Higaki. Sie studiert zur Zeit im Masterstudiengang an der Fachhochschule Trier im Fachbereich Gestaltung, Fachrichtung Edelstein-und Schmuckdesign. Sie erhielt außerdem ein Preisgeld von 1.750 €. Die Jury fand, die Künstlerin habe „mit einem imposanten Halsschmuck beeindruckt“, für den sie auf innovative Weise die Naturmaterialien Jaspis und Holz miteinander verbunden hätte. Die Jaspiselemente seien, ihrer natürlichen Maserung folgend, in sensibler Weise geschliffen und nähmen dabei farblich und in der Gestaltung die fließenden Formen des Holzes auf. Verknüpft durch einen durchlaufenden roten Faden verbände sich so anorganisches Mineral mit der organischen Struktur des Holzes zu einer harmonischen Einheit.
Eine Belobigung in Höhe von 250 Euro bekam der Student Matthias Dyer, der für den auslaufenden Diplomstudiengang an der Fachhochschule in Idar-Oberstein eingeschrieben ist. Die Arbeit von Matthias Dyer überzeugte die Jury durch ihre innovative künstlerische Aussagekraft. Der Künstler setze das archaische Mineral Jaspis vielschichtig und kontrastreich in einen absolut zeitgenössischen, an die Graffiti-Kunst erinnernden farblichen und formal-gestalterischen Kontext. Er eröffne dem Betrachter auch als Schmuckstück durch ein hohes Maß an Plastizität neue überraschende Dimensionen. Die Jury hat am 19. Januar 2010 die 72 eingegangenen Wettbewerbsbeiträge von 41 Teilnehmern eingehend begutachtet und bewertet. Sie würdigte das künstlerische und handwerkliche Niveau der Arbeiten insgesamt als sehr positiv und legte deshalb fest, außer den Hauptpreisen zwei Belobigungen auszusprechen. Neben der künstlerischen Idee und der Ausführung hatten die Juroren auch den innovativen Umgang mit dem Mineral „Jaspis“ in ihrer Entscheidung zu berücksichtigen. Die Teilnehmer/innen am Wettbewerb kamen aus den Ländern Deutschland, Finnland, Japan, Polen, Schweiz und Spanien.

Mitglieder der Jury waren: Axel Redmer (Landrat des Kreises Birkenfeld), Bruno Zimmer (Oberbürgermeister der Stadt Idar-Oberstein), Joachim Köls (Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Birkenfeld), Prof. Ute Eitzenhöfer (Fachhochschule Trier, Fachbereich Gestaltung, Studiengang Edelstein- und Schmuckdesign), Jörg Lindemann (Geschäftsführer des Bundesverbandes der Edelstein- und Diamantindustrie, Idar-Oberstein), Wilhelm Lindemann (Kurator Schmuckprojekte der Stadt Idar-Oberstein), Bernd Munsteiner (Edelstein- und Schmuckgestalter, Stipshausen) Erwin Pauly (Edelsteingraveurmeister, Veitsrodt), Klaus Schäfer (Dipl. Designer FH, Lehrer an der Fachschule für Edelstein- und Schmuckgestaltung Idar-Oberstein), Manfred Wild (Kuratorium des Deutschen Edelsteinmuseums, Idar-Oberstein)

 

 


16. Januar 2015