Gestaltung
Edelstein und Schmuck

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04.02.06 19:59 Alter: 13 Jahre

Fuge - Präsentationsbericht

 

Aus der Presse...

07.02.2006

Aus Schmuck, Licht und Tönen - Kunst in Verbindung mit Architektur des Gebäudes im OrgelArtMuseum

Eine "Fuge aus Schmuck, Licht und Sound" durchliefen die Besucher im OrgelArtMuseum. Mit einer Komposition verschiedener Elemente präsentierten Studenten des Faches Kommunikations- und Modedesign der Fachhochschule Trier sowie des Faches Edelstein- und Schmuckdesign aus Idar-Oberstein das Ergebnis ihrer Zusammenarbeit.

Erklärte Absicht des Projektes war es, die Architektur des Museums in die Präsentation von kreativem Schmuck-Design, Video- und Rauminstallationen sowie Musik einzubeziehen und diese miteinander zu verbinden. Dabei war für die Studenten in der Fuge "als Raum zwischen festen Bauteilen" Platz für kunstvolle Installationen. Auf einem "inszenierten Rundgang" schickten sie die Kunstinteressierten durch ein ästhetisches Konzept verschiedener künstlerischer Elemente.Diese durchschritten zunächst im Innenhof ein Gespinst aus blau illuminierten Nylonfäden. Der lilagraue Himmel sendete Schneeschauer, die sich in den ästhetischen Gesamteindruck ungewollt, doch passend einfügten. Aus dem in kontrastierendem Rot erleuchteten oberen Stockwerk betrachteten Museumsgäste den Zug der Besucher, die vom Hof in den Raum mit der großen Konzertorgel gelangten. Hier empfing sie ein "Sound der Arbeit" - ein dauerhafter Klang, der die Zuhörer an die Welt des Diamantenschleifens heranführen soll. In den Seitenflügeln des Museums präsentieren sich schwebende, kunstvoll eingefasste Achate und Bergkristalle - die Ergebnisse eines solchen Arbeitsprozesses. Hier leuchten in Silikon, Kunststoffe oder in Kupfer mit Emaille eingefasste Achate, Perlen und Bergkristalle aus dem dunklen Raum hervor.Bewundernd betrachteten die Besucher die kunstvoll gestalteten Objekte. Da erklangen als letzte künstlerische Sequenz barocke Noten. Mit den "Kontrapunkten" aus der "Kunst der Fuge" von Johann Sebastian Bach rundete Professor Thorsten Mäder an der Konzertorgel die künstlerische Gesamtkomposition ab.Damit waren die Besucher am Ende einer visualisierten Reise angelangt, stets eingebettet in das harmonische Zusammenspiel unterschiedlicher künstlerischer Fantasien. Die Ausstellung ist noch bis zum 14. Februar zu besichtigen.Erschienen in der Allgemeinen Zeitung.

 

07.02.2006Schmuck im Orgelmuseum  - Ausstellung "Fuge" mit Arbeiten Idar-Obersteiner Studenten in Windesheim"Fuge aus Schmuck, Licht und Sound" heißt eine Ausstellung im Orgelmuseum in Windesheim. Video-, Ton- und Rauminstallationen ergänzen die faszinierende Werkschau.Von einer "einmaligen Installation und einem außergewöhnlichen Projekt mit der Fachhochschule Trier", sprach Hans Bergs, als er im Orgelmuseum Windesheim eine Ausstellung mit Schmuckstücken, Lichteffekten und Klängen eröffnete. . Sechs Studenten des Lehrgebiets "Design in den neuen Medien" aus Trier und 19 Studenten der Fachrichtung "Edelstein- und Schmuckdesign" der Professoren Ute Eitzenhöfer und Theo Smeets aus Idar-Oberstein präsentierten Semesterarbeiten zum Thema "Fuge". Bergs, Leiter des Bauamtes des Kreis Kreuznach, erklärte, was das ist: "Eine Fuge ist der Zwischenraum zwischen aneinander stoßenden festen Bauteilen." Sie dient dem Ausgleich von Materialbewegungen durch schwankende Temperaturen. In der Musik ist die Fuge eine strenge Form des mehrstimmigen Satzes, bei der ein Thema von jeder Stimme nacheinander aufgegriffen wird. Während man bei der Fuge in der Architektur auch an einen leeren, fast nutzlosen Zwischenraum denkt, zeigt die musikalische Fuge genau das Gegenteil - eine komplexe Form der Aneinanderreihung sich ständig wiederholender Themen. Dass die Zwischenräume für einen Architekten nie gestaltlos, überflüssig oder zufällig sind, bekamen die Ausstellungsbesucher zu sehen. Schon das in Lila getauchte Gewebelabyrinth im Innenhof des Museums, durch das die Besucher schritten, beeindruckt. Die beiden Begleitzüge sind dem Schmuck vorbehalten. Der Dekan des Fachbereichs Gestaltung der Fachhochschule Trier, Professor Johannes Conen, sprach von einem gelungenen Projekt, bei dem die Studenten mit ihren Arbeiten beharrlichen und unermüdlichen Einsatz gezeigt hätten. Wilhelm Lindemann, Kulturreferent der Stadt Idar-Oberstein, hob den konzeptionellen Mut des Orgelmuseums hervor, "dieses Haus für den künstlerischen Nachwuchs zu öffnen". Der Wunsch von Hans Bergs, die Architektur des Hauses in die Präsentation der "Fuge"-Schau einzubeziehen, wurde erfüllt.Die Ausstellung "Fuge" ist noch bis Dienstag, 14. Februar im Orgelmuseum zu sehen. Erschienen in der Rhein-Zeitung.

 

03.02.2006Die Fuge als DesignvorlageIn der Ausstellung "Fuge" zeigen Studierende der Fachhochschule Trier im Windesheimer Orgelartmuseum vom 4. bis 14. Februar ihre ganz eigenen Interpretationen dieses Kompositionsprinzips.Auf 900 Quadratmetern präsentieren die 27 Studierenden aus den Fächern Architektur, Kommunikations-, Mode-, Edelstein- und Schmuckdesign ihre Ideen in Multimediainstallationen und Schmuckobjekten.Der Grundriss des Gebäudes ähnelt einem Orgelgehäuse und schafft in seiner zurückhaltenden Eleganz neben historischen und modernen Musikinstrumenten den Raum für die Ausstellung, in der die Grenzen der einzelnen Studiengänge der Fachhochschule Trier neu definiert werden.Bei der Ausstellungseröffnung am kommenden Samstag werden alle Beteiligten anwesend sein.Erschienen bei codex flores.

 

03.02.2006Schmuck-Fugen im Orgelmuseum - Idar-Obersteiner Studenten in WindesheimIm Orgelmuseum Windesheim bei Bad Kreuznach findet vom 4. bis 14. Februar eine Ausstellung der ganz besonderen Art statt. Unter dem Motto "Fuge" zeigen 27 Studenten der Fachhochschule Trier aus den Fächern Architektur, Kommunikations-, Mode-, Schmuck- und Edelsteindesign auf 900 Quadratmetern ihre Ideen in Multimedia-Installationen und Schmuckobjekten. Der Grundriss des Gebäudes, der einem Orgelgehäuse ähnelt, soll mit seiner zurückhaltenden Eleganz und den zahlreichen historischen und modernen Musikinstrumenten einen ganz besonderen Rahmen für diese Ausstellung schaffen, in der die Studenten der FH Trier fächerübergreifend die Grenzen ihrer jeweils spezifischen Disziplinen überschreiten. "Das Konzept der Fuge ist in besonderer Weise für eine solche Auseinandersetzung geeignet", erklärt Willi Lindemann, der künstlerische Leiter des Idar-Oberstein Kultursommers, der bei der Eröffnung der Ausstellung am Samstag, 4. Februar, eine Einführung in das Thema geben wird. "Die Fuge war stets mehr als nur ein höchst artifizielles Kompositionsschema. So war sie auch Ausdruck der Affekte und Gemütsbewegungen, stand ganz im Dienste der Nachahmung menschlicher Gefühle und Leidenschaften." Sie wies weit über ihre besondere Qualität als Ausdruck barocken Zeitgeistes hinaus, so Lindemann weiter, und war vielmehr bereits durchtränkt vom Geist der Aufklärung. Das erkläre auch, warum die Fuge als Gestaltungsschema auch in andere Künsten, etwa der Malerei oder der Literatur, angewendet wurde. Erschienen in der Rhein-Zeitung.


16. Januar 2015