Gestaltung
Edelstein und Schmuck

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19.10.07 09:18 Alter: 11 Jahre

Workshops von Iris Bodemer und Jantje Fleischhut

Von: Theo Smeets

Das diessemestrige Thema "die Form des Glücks" wird mit zwei Workshops begonnen. Jantje Fleischhut und Iris Bodemer betreuen jeweils eine Gruppe Studierender über 2 x 3 Tage. Hier die Aufgabenstelung /Initialinformation von Jantje Fleischhut:

Was ist denn Glück eigentlich? - Und wo findet es dich ganz persönlich?
Glück als subjektive Empfindung.
Kann ich mich daran erinnern warum ich wann glücklich war?
Den Ausgang zum Semesterthema ‚Form des Glücks’ nehme ich bei dem Buchtitel der Künstler Peter Fischli und David Weiss.
„Findet mich das Glück?“
Der Inhalt dieses Buches ist von ganz besonderer Art, denn er besteht aus lauter Fragen. Viele dieser Fragen erscheinen auf den ersten Blick banal, alltäglich. Tatsächlich sind es erstaunliche, verstörende, oft auch lästige Fragen. Fragen an die sich problemlos eine Reihe weiterer Fragen anschließen lassen. Jede dieser Fragen fordert  eine Reflexion geradezu heraus.

Das Empfinden von Glück ist sowohl ein Gefühl als auch ein Zustand, in dem sich eine Person befindet, und der sich durch ein allgemeines, oft unbewusstes Wohlbefinden auszeichnet. Entscheidend sind dabei nicht die objektiven Tatsachen, sondern das subjektive Erleben der betreffenden Person. Forscher verwenden deshalb statt des Begriffes „Glück“ eher den Begriff „subjektives Wohlbefinden“.
„Glück empfinden“ hat zwei mögliche Varianten:

 ·  „Glück empfinden“ können wir während einer kurzen Zeitdauer  (>pleasure)
 ·  „Glück empfinden“ kann ein dauerhaftes Gefühl sein   (>happiness)

Unser Ausgangspunkt für diesen Workshop sind beide Varianten des subjektiven Wohlbefindens bezogen auf Orte.
Dieses können flüchtige Glücksorte sowohl als auch beständige Glücksorte sein.
Zusammen mit Fischli und Weiss möchte ich euch an alltags gebundene GlücksORTE erinnern. Vielleicht waren es gestern die fünf Minuten unter der Dusche,  letztes Wochenende 12 Stunden im Bett, zehn Minuten an der Bushaltestelle, eine Sekunde auf dem Fahrrad oder auf dem Sofa,.....vielleicht ist es die Wohnung deiner Oma, eine Strasse, ein Ort,  eine Zugstrecke, ....
Versuche eine genaue Bildbeschreibung deines flüchtigen oder beständigen Glücksortes zu erstellen, so dass deine Kollegen diesen geradezu vor sich sehen, fühlen, riechen, schmecken und hören können (max. eine A4 Seite).

Bringe 3 Abbildungen mit, mit denen Du Deinen Glücksort am besten assoziierst oder die Dich daran erinnern, sowie 3 Gegenstände, die das Gefühl des Ortes für Dich wiedergeben.


16. Januar 2015