Gestaltung
Edelstein und Schmuck

NEWS

27.02.05 18:03 Alter: 14 Jahre

Inhorgenta 2005

Von: Theo Smeets

Auf der Inhorgenta 2005 präsentierte sich der Fachbereich mit Arbeiten von Katja Heyden, Cilmara d'Oliveira, Kirsten Bak, Stefanie Klemp und Susanne Engelke. Katja Heyden entwarf eine Schmuckkollektion zugeschnitten für die Messe und koordinierte die Teamarbeit im Rahmen ihres Projektsemesters. Die anderen Teilnehmerinnen präsentierten Auszüge aus der Diplomarbeit.

 

Der Messeauftritt wurde betreut von Prof. Theo Smeets

Abenteuer Projektsemester oder wie plant man einen Messeauftritt

Messeplanung, ein super Thema für mein Projektsemester! Natürlich organisiere ich den Messeauftritt der FH auf der Inhorgenta!
Da wusste ich aber noch nicht, was auf mich zukommen würde. Aber ich war ja nicht alleine. Vier Absolventinnen sollten mich bei diesem Vorhaben unterstützen. Gott sei Dank!

Alles fing mit einem ersten Meeting an, bei dem zuerst einmal die unterschiedlichen Standpunkte geklärt werden mussten.
Dann konnte die eigentliche Arbeit beginnen: Wie sollte unser Messestand aussehen? Erstaunlich schnell war ein Konzept erstellt, mit dem sich anscheinend alle anfreunden konnten. Es wurde ein nächster Termin anberaumt, bis zu dem einige Fragen bezüglich der Realisation unserer ersten Idee geklärt werden sollten.Wie sich heraustellte, war das alles gar nicht so einfach...
Das Konzept musste neu durchdacht und diskutiert werden.
Letztendlich blieb von der ursprünglichen Idee nicht wirklich viel übrig.
Also wie, wenn man Schmuck macht... Egal, Hauptsache der Stand wird gut!

Ich fand, das sei ein gutes Ziel, welches es zu verfolgen galt.
Bis zu diesem Punkt lagen wir übrigens noch gut in der Zeit. Es war Anfang Dezember und wir hatten noch mehr als zwei Monate Zeit. Für die tatsächliche Realisation - den Bau der einzelnen Elemente - war der Februar vorgesehen. In der übrigen Zeit wurden Kostenvoranschläge eingeholt, Gelder organisiert und die letzten Vorbereitungen getroffen, damit man im Februar richtig loslegen konnte. In der Retrospektive kommt mir dieses Prokekt so einfach vor, basierend auf einer guten Organisation, aber so war es nicht.
Irgendwann begann die Zeit, wie Sand durch die Finger zu rinnen. Erst die tatsächliche Arbeit an dem Stand brachte tausend Kleinigkeiten ans Licht, die in der Planung gar nicht bedacht wurden, die aber absolut notwendig für die Realisation waren.
Mein alter Chef sagte schon immer: „Der Teufel steckt im Detail.“

Wie auch immer, irgendwie hat dann doch alles funktioniert und unser Stand war pünktlich am 24.02.2005 in München aufgebaut.
Und er sah wirklich gut aus. Die Zeit auf der Messe kam mir dann fast wie Urlaub vor, wobei man nicht glauben soll, wie anstrengend es ist, den ganzen Tag „herumzusitzen“. Gott sei Dank konnten wir fünf uns abwechseln, so dass jeder auch etwas von der Stadt und der Messe sehen konnte. Abschließend möchte ich den Menschen danken, die bei der Realisation meines Projektsemesters tatkräftig geholfen haben und möchte denjenigen sagen, die ein ähnliches Projekt vor sich haben, dass es nicht wichtig ist, was Menschen sagen, entscheidend ist, was sie tatsächlich tun!

Katja Heyden


16. Januar 2015