Gestaltung
Edelstein und Schmuck

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18.06.07 12:51 Alter: 11 Jahre

2 Tagesexkursion nach Münster, Unna und Wiesbaden

Von: Tabea Reulecke

Mit dem Fahrrad durch eine Ausstellung.

Exkursion nach Münster, Unna und Wiesbaden

Mit dem Fahrrad durch eine Ausstellung.

"In Münster lernt man Plastik sehen". Dem Kunstkritiker einer Zeitung ist zuzustimmen. Vor allem die Skulptur-Ausstellungen seit 1977 brachten und bringen die internationale Avantgarde an Straßen und Wege, auf Plätze und in Parks. Münster ist ein Museum für zeitgenössische Skulptur im öffentlichen Raum - ein Kunstraum, wie er in keiner anderen deutschen Stadt zu erleben ist.

Zum vierten Mal finden die Skulptur Projekte Münster statt. Die internationale Großausstellung in zehnjährigem Rhythmus lädt Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt ein, ihre Werke in der Stadt entstehen zu lassen. Die zeitgenössischen Skulpturen sind vom 16. Juni bis zum 30. September zu sehen.

 

Zentrum für Internationale Lichtkunst in Unna

Unna. Kunst-Licht in den Keller bringt das Zentrum für Internationale Lichtkunst in Unna. Standort sind die Gewölbe der in den 70-er Jahren geschlossenen Lindenbrauerei, einem Ankerpunkt auf der Route der Industriekultur. Am 25. und 26. Mai ist die Eröffnung. Der 52 Meter hohe Schornstein der Lindenbrauerei wurde von Mario Merz gestaltet und fungiert als sichtbares Zeichen für dieses Licht-Museum auf rund 2.400 Quadratmetern tief unter der Erde.
Das Lichtmuseum in den ehemaligen Kühlkellern ist unter Bewahrung des Eigencharakters der Räumlichkeiten, die durch ihre Verästelungen einem Labyrinth gleichen, entstanden. Kein Raum gleicht in Größe oder Form dem anderen. Die engen Tunnel und riesigen Säulenhallen lassen eine erzählerische Atmosphäre entstehen und zeugen von Verfall und Geschichte.
Präsentiert werden zunächst in der Dauerausstellung die Werke von Mario Merz, Joseph Kosuth, Mischa Kuball, Christina Kubisch und Johannes Dinnebier.

 

Museum Wiesbaden

Seit 18. März zeigt das Museum Wiesbaden eine Ausstellung mit Installationen, Zeichnungen und Filmen von Rebecca Horn, die eigens für die Räume des Museums konzipiert worden ist.

Die Künstlerin gehört zu den herausragenden Protagonistinnen der neuen künstlerischen Entwicklungen, die seit den 1960er Jahren in Europa und Amerika traditionelle Vorstellungen vom Wesen der bildenden Kunst in Frage stellten. In den Zentren von Düsseldorf und New York, Paris und London, Mailand und Amsterdam wurden damals unter Rückbesinnung auf die Strategien der Dadaisten und des Surrealismus neue und radikale künstlerische Ausdrucksformen erprobt, die in der Öffentlichkeit Aufsehen erregten und zu Irritation und Verunsicherung des Publikums beitrugen.


16. Januar 2015