Gestaltung
Edelstein und Schmuck

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13.12.16 10:39 Alter: 346 Tage

Pressestimmen zur Ausstellungseröffnung

Von: Katharina Reimann

Sowohl die „Nahe-Zeitung“ als auch der „Trierische Volksfreund“, „glanzvoll“ und „schöner leben“ berichteten über unsere Ausstellung anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Fachrichtung Edelstein und Schmuck

Frau Dr. Elisabeth Dühr, Direktorin des Stadtmuseums Simeonstift

Frau Dr. Claudia Banz, Abteilungsleiterin der Sammlung Kunst & Design am Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

In 130 Vitrinen auf ca. 300 Quadratmetern konnten die knapp 300 Besucher zur Eröffnung Abschluss- und Semesterarbeiten aus den Jahren 2006 – 2016 bewundern. Des Weiteren wurden Fotografien, Zeichnungen, Videokunst und das reMake Projekt ausgestellt. Die Eröffnung wurde von der Direktorin des Stadtmuseums, Frau Dr. Elisabeth Dühr eingeleitet, welche die Ausstellung als Meilenstein der Kooperation mit der Hochschule bezeichnete, die eine neue Sicht auf das Thema Schmuck ermöglicht.

Als Beispiel für Schmuck als Träger von Botschaften nannte sie die Broschensammlung der ehemaligen US-Außenministerin Madeleine Albright. Die großen Einzelstücke der Ausstellung verglich sie mit Haute Couture, die zwar nicht „straßenbahntauglich“ ist, aber deren Impulse in die Alltagskleidung mit einfließen.

Der Hochschulpräsident Prof. Dr. Norbert Kuhn bezeichnete die Fachrichtung aus Idar-Oberstein als „Schmuckstück der Hochschule“ und Frau Prof. Eitzenhöfer, die Fachrichtungsleiterin betonte die weltweite Einzigartigkeit des Studienganges.

Die Festrede hielt Frau Dr. Claudia Banz, Abteilungsleiterin der Sammlung Kunst & Design am Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg. Die Rede mit dem Titel „Wie kommt der Mops zum Schmuck? Ästhetische Revolution und widerständige Kunst“ griff das Titelbild der Ausstellung auf und spannte Brücken hinüber zur Rezeption von Schmuck, die kulturell und sozial geprägt ist. Zum Ansatz der Fachrichtung Edelstein und Schmuck kommt in Zeiten von Industrie 4.0, Digitalisierung und Finanzkrisen auch eine politische Dimension hinzu: der mit Ketten behängte Mops als Aufruf zum Selbst- und Querdenken.

Besondere Erwähnung fanden die Installation „Rahmen“ von Maximilian Schröder (BFA 3. Semester), die auch der Museumsdirektorin ausnahmslos gefällt („Schöner leben“), die Maschinengewehrbrosche des Kolumbianers Nicolas Estrada (MFA 2014), die Devotionalienarbeit von Denise Ebert (BFA 5. Semester), die Halskrause von Tianqi Li (BFA 5. Semester) und die Interpretation der Schandmaske von Vanessa Zöller (BFA 3. Semester) („Trierischer Volksfreund“).

„Zeigen Sie mir Ihren Schmuck, und ich sage Ihnen, wer Sie sind“ (Prof. Theo Smeets in „glanzvoll“). Der Schmuck, den wir tragen wird gedeutet und bewertet und zeigt der Umwelt den sozialen Status der/des Trägerin/Trägers. Arm oder reich, verheiratet oder Single, konservativ oder alternativ. „Als Hochschule, egal ob in Mode, Schmuck oder anderen Gestaltungsdisziplinen muss man [...] Extreme suchen, das heißt die geltenden Grenzen überschreiten – das ist die Basis für Innovation“ (Prof. Theo Smeets in „glanzvoll“).


16. Januar 2015