Gestaltung
Edelstein und Schmuck

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10.11.05 18:35 Alter: 12 Jahre

Exkursion nach Frankfurt

 

Studierende treffen Manfred Nisslmüller im Museum für angewandte Kunst.

Etwa 30 Studierende waren über 1,5 Stunden im Gespräch mit Nisslmüller, der nicht nur erzählte, wie er überhaupt zu seinen Arbeiten kommt sondern auch über Arbeitshaltung, Motivation und Künstlertum berichtete.

Für Manfred Nisslmüller ist Schmuck nicht in erster Linie ein zu formendes Objekt. Er betreibt seit Jahrzehnten Grundlagenforschung und hat, auch in der Auseinandersetzung mit der bildenden Kunst, den Schmuckbegriff um etliche Dimensionen erweitert.

Aus der Broschüre zur Ausstellung "SCHMUeCKen"

"Mit (mehr) Wort denn Objekt stellt Manfred Nisslmüller immer wieder neu Fragen über Schmuck, reflektiert die Beziehung zwischen Schmuck und Mensch. Befragt das Schmuckstück selbst, untersucht seine unbewusste und unreflektierte Wirkweise. Auf die Erkenntnis, dass jedes Schmuckstück „schmückt“ – also bedingungslos funktioniert - reagiert Manfred Nisslmüller mit Ironie in seinen Objekten und strategisch, sprachlich mit Testreihen. Dem Motto „für Offenheit und gegen Erfahrung“ verschrieben, sucht er geistige und formale Konditionierungen zu lösen und zum Essentiellen im Schmuck vorzudringen. Die Ausstellung zeigt Schmuck-„Vorschläge“ ohne Objektcharakter etwa in Form von Texten, die „Schmuckanleitungen“ sein können, Schmuck-Objekte, Dekonstruktion von Vorhandenem und überraschende Empfehlungen sowie Text- und Wortgebilde an ausgewählten Orten in den Sammlungen."

Ausstellung im MAK Frankfurt bis 29.01.2006


16. Januar 2015