Fachbereich Gestaltung

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Lehrveranstaltungen im laufenden Semester

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gig3 _ Dramaturgie und Storytelling I_II
Lehrende/r:
Prof. Dr. Linda Breitlauch
Modulnummer:
BID 2.3-5
ECTS-Kreditpunkte:
3
Semester:
WS 2017/18
Beschreibung:
Vom antiken Theater über klassischen Film bis zum modernen Computerspiel – überall werden Geschichten erzählt und dargestellt. Mit Dramaturgie wird eine Form der Regelpoetik bezeichnet, als Lehre von handelnden Personen in einer Fiktion und bildet dabei den strukturellen Aufbau jeder Erzählung. Wie können Geschichten erzählt werden, so dass sie glaubwürdig, spannend und immersiv sind? Wie lässt sich Identifikation herstellen, wie werden Konflikte in einer Erzählung strukturiert? Heute besteht die besondere Herausforderung daran, die medienspezifischen Aspekte der unterschiedlichen Formate zu berücksichtigen, sie cross- und transmedial zu begreifen und entsprechend anzuwenden.
Zeiten:
Do. 10:00 - 13:15 (zweiwöchentlich, ab 19.10.2017)
Erster Termin: Do , 19.10.2017 10:00 - 13:15, Ort: R 1
Ort:
R 1
Leistungsnachweis:
Hausarbeit, Präsentation
Studieninhalte
- Einführung: Transmedia und transmediales Storytelling
- Dramaturgie: Wirkungen, Spannung, Identifikation, Immersion, Konflikte
- Narration und Fiktion
- Lineares und Nonlineares Storytelling
- Archetypen und Heldenreise
- Dramatisches und episches Erzählen
- Plot und Fabel
- Das Vision Statement
- Statisches "vs." interaktives Storytelling - Progression und Emergenz
- Cineastische Elemente
- Branching Storytrees
- Foldback Schemes
- Emergente Welt, Narratives Gameplay
- Drehbücher schreiben für Filme, Computerspiele und andere Medienformate
- Storyboard
- Sequenzielle Medienkunst
- Fazit und Ausblick
Qualifikationsziele
Die Studierenden sind in der Lage, die konzeptionellen und dramaturgischen Grundlagen von linearen und nicht linearen Erzählformen zu verstehen und zu analysieren, die gängigen Mittel und Methoden der Notation der dramaturgischen und narrativen Aspekte zu benennen, Formen der Notation für zusammenhängende Aspekte der einer Erzählform zu Grunde liegende Vision anzuwenden, zu analysieren und zu entwickeln:
- Dramaturgische Methoden analysieren und dramaturgische Mittel gezielt einzusetzen
- Verschiedene Erzählweisen und -formen vergleichen sowie in unterschiedlichen transmedialen, medienspezifischen Kontexten verwenden
- Storyboards und Drehbücher konzipieren
- eigene Ideen zu reflektieren und als transmediales Format kreativ umzusetzen.
Bereichseinordnung:
Prüfungsordnung 2013 _ N E U > 3. Semester und höher
Prüfungsordnung 2013 _ N E U > 3. Semester und höher > Grundlagen Intermediale Gestaltung - 3 CP Kurse
weitere Information & Anmeldung zur Veranstaltung
Marcus Haberkorn, June 14, 2011