Fachbereich Gestaltung

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Lehrveranstaltungen im laufenden Semester

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gig6 _ Game Design I_II
Lehrende/r:
Prof. Dr. Linda Breitlauch
Modulnummer:
BID 2.3-5
ECTS-Kreditpunkte:
6
Semester:
WS 2017/18
Beschreibung:
Zur Erstellung eines Computerspiels werden grundlegende und vertiefende Erkenntnisse über die kreativen, konzeptionellen und umsetzungsrelevanten Aspekte einer Spielentwicklung benötigt. Vom ersten Konzept bis zum fertigen Produkt werden immersive Spielewelten und Spielerlebnisse gestaltet. Die Ausarbeitung der Gamemechanik, der Figuren- und Weltentwürfen erfordert eine umfassende Sachkenntnis aller Bereiche der Spieleentwicklung. Die Grundlagen hierfür werden über die wichtigsten Aspekte der Genretheorie, Spielregeln und Strategie- und Spielanalyse sowie spieltheoretischer Ansätze gelegt.
Ziele: Studierende sind für die Medienspezifik von Spielen sensibilisiert. Sie sind in der Lage, Spiele zu analysieren und eigene medienadäquate Konzepte und Entwürfe zu erarbeiten. Dabei
können sie die besonderen Anforderungen zum Design von Spielen berücksichtigen. Sie sind in der Lage, den Transfer von Medienspezifika (Spielmechaniken) auf weitere Anwendungsbereiche (Non-Spielsysteme) zu vollziehen (Gamification, Technologietransfer u. a.). Designstudierende erweitern ihr zuforderst auf visuelle Rhetoriken ausgerichtetes Repertoire mit Kompetenzen in der Gestaltung interaktiver Systeme. Über die Gestaltung von interaktiven Prozessen und in sie eingebettete Aussagen schulen sie ihre analytischen und expressiven Fähigkeiten, die auf vielfältige Kommunikationsaufgaben anwendbar sind.

Behandelte Themen zum Medium Games sind: Game Studies & Analysetechniken, Spielmechaniken und Regelsysteme, prozedurale Rhetorik, Rätsel- und Leveldesign, Storytelling in Games, Entwurfsmethodiken, Game Design Documents und Treatments, Formen: Social Games, Gamification, Persuasive & Serious Games, Pervasive Games, Augmented-, virtual und mixed Reality.
• Einführung
• Die Geschichte des Spiels und des Computerspiels
• Der Gamesmarkt
• Was ist Game Design?
• Theorie der Computerspiele (Spieltheorien, Immersion und Design Patterns, Spielertypen, Genretheorie)
• Konzeption und Dokumentation (Verschiedene Konzeptformen und ihre Funktionen, Tutorial)
• Spielregeln und Spielertypen
• Prototyping
• Game Interface Design
• Leveldesign
• Balancing
• Interactive und dynamic Storytelling
• Distribution und Monetarisierung
Zeiten:
Di. 10:00 - 13:15 (wöchentlich)
Erster Termin: Di , 17.10.2017 10:00 - 13:15, Ort: R 1
Ort:
R 1
Leistungsnachweis:
Hausarbeit/Projekt, Präsentation
Studieninhalte
Gamedesign bezeichnet im Rahmen der Computerspiele-Entwicklung die
Tätigkeit der theoretischen Konzeption von Spielwelt, Regeln und Charakteren in Hinblick auf eine bestimmte Zielgruppe. Game Design umfasst die gesamte Kommunikation mit dem Nutzer, steht für Zugänglichkeit und Involviertheit. Game Design bezeichnet das System der Wechselwirkungen zwischen Ästhetik und Technologie, Gameplay und Narration sowie Information und Immersion. Um eine hohe Qualität im Game Design zu erreichen und beurteilen zu können, werden Kriterien erstellt, die diese Wechselwirkungen im Hinblick auf den Erfolg und die gewünschte Wirkung eines Computerspiels evaluierbar machen.
- Historie
- Markt
- Theorie
- Konzeption
- Prototyping
- Spielregeln und Spielerführung
- Level Design
- Balancing
- Interface Design
- Monetarisierung und Distribution
- Evaluation und Testing
Qualifikationsziele
Studierende sind in der Lage, verschiedene Konzeptformen und ihre Einsatzgebiete für Computerspiele zu benennen bzw., unterschiedliche Techniken für die Erstellung von Exposés, Vision Statements, Pitching Documents sowie Game Concepts bis zum Design Document anzuwenden, verschiedene Formen eines Storyboards und damit einer Feinkonzeption für Computerspiele zu benennen bzw., verschiedene Techniken für die Erstellung von Storyboards anzuwenden. Darüber hinaus sind sie in der Lage, die konzeptionellen und dramaturgischen Grundlagen von Computerspielen zu verstehen und zu analysieren, die gängigen Mittel und Methoden der Notation der dramaturgischen und narrativen Aspekte zu benennen, Formen der Notation für zusammenhängende Aspekte der einem Spiel zu Grunde liegenden Vision anzuwenden, Erzählformen und –strukturen interaktiven Geschichtenerzählens zu analysieren und zu entwickeln.
Bereichseinordnung:
Prüfungsordnung 2013 _ N E U > 3. Semester und höher
Prüfungsordnung 2013 _ N E U > 3. Semester und höher > Grundlagen Intermediale Gestaltung - 6 CP Kurse
weitere Information & Anmeldung zur Veranstaltung
Marcus Haberkorn, June 14, 2011