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Förderpreis 2007


Die Jury des Förderkreises der Fachhochschule in Trier e.V. hat in diesem Jahr unserer Absolventin Dipl.-Ing.(FH) Eva Meiser den Förderpreis für ihre Diplomarbeit zum Thema creative hub – Wohnen und Arbeiten / neu Denken zuerkannt.

Eine Belobigung vergab die Jury an Dipl.-Ing.(FH) Melanie Bareither und an Dipl.-Ing.(FH) Yvonne Kunath.

 

Diplomarbeit Eva Meiser

Eva Meiser
creative hub – Wohnen und Arbeiten / neu Denken

Auszug aus der Aufgabenstellung:
Etwa 50 junge Trierer, zumeist Absolventen unterschiedlichster Fachrichtungen der Universität oder der Fachhochschule, haben kürzlich eine Genossenschaft gegründet mit dem Ziel ein innovatives Konzept gemeinschaftlichen Wohnens und Arbeitens zu realisieren. Alle Mitglieder bringen ein hohes Maß an Engagement, Kreativität und Bereitschaft zum Experiment ein.Sie verstehen sich als eine Art kulturellen think tank und suchen mit ihrem Projekt eine Antwort auf sich rasch wandelnde gesellschaftliche Prozesse und Lebensstile in der Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt. Sie sehen das Projekt als einen Motor interdisziplinärer und transdisziplinärer Arbeitsformen und der urbanen Entwicklung. Standort ist ein Grundstück an der Güterstraße, das derzeit noch im Besitz der Deutschen Bahn ist. Die Bahn gibt dieses Gelände auf und bietet es zum Verkauf an. Die Genossenschaft hat von der Deutschen Bahn ein günstiges Kaufangebot erhalten. Dieser Umstand, die Entwicklungsaussichten sowie die günstige Lage zur Innenstadt und zum Naherholungsbereich Petrisberg waren trotz der Lärmbelastung durch die Bahn ausschlaggebend für die Standortwahl.
Es wird erwartet, dass intelligente architektonische Vorschläge zur Verhinderung übermäßiger Emissionsbelastung durch den Bahnverkehr gemacht werden.

Auszug aus dem Konzept:

…Kommune, also die Gemeinschaft muss sich auch als ein Gebäudekomplex darstellen. Die harten Außenkanten des Gebäudes sind auch gleichzeitig die Grundstücksgrenzen…

Die Großform an sich ist modular aufgebaut und wegen der äußeren Bedingungen wie Bahn- und Straßenverkehr orientieren sich die Module bzw. die Wohnungen zum Inneren der Struktur und schotten sich nach außen hin ab. Auch die Geschossigkeit nimmt nach innen ab. Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Modulen: Wohnmodul von 6 x 6 m, Büromodul von 12 x 12 m…auch die Außenräume beruhen auf Modulen und sind jeder Wohnung direkt zugeordnet.
Alle Wohnungen sind vom Inneren der Struktur erschlossen. ...Durch das Rausschieben einiger Module im 1. Obergeschoss entstehen immer wieder überdachte und freie Zonen… In jedem Segment gibt es auch einen zentralen grünen Hof für alle, der auch den Aufgang jedes Segments aus der Tiefgarage beinhaltet. Alle allgemeinen Nutzungen der Kommune wie z.B. die Verwaltung sind am Haupteingang gelegen und für alle erreichbar die sich informieren wollen.

Betreuer: Prof. Dipl.-Ing. Klaus Klever

June 28, 2016
Diplomarbeit Eva Meiser
Diplomarbeit Melanie Bareither
Diplomarbeit Yvonne Kunath