30.04.18 09:36 Alter: 108 Tage

Stadt und Hochschule Trier schließen Kooperationsvertrag für duales Informatikstudium

Von: Jutta Straubinger

Die Stadtverwaltung Trier wird ab dem kommenden Jahr ihre „eigenen“ Informatikerinnen und Informatiker ausbilden. In Kooperation mit der Hochschule Trier bietet das Rathaus ab dem Wintersemester 2019/20 jungen Menschen die Möglichkeit, ein duales Studium der Informatik zu absolvieren und anschließend für die Stadt zu arbeiten.

Foto: Presseamt Trier

„Wir brauchen dringend qualifizierten Nachwuchs im Bereich der Informationstechnologie“, sagte Oberbürgermeister Wolfram Leibe bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags mit der Hochschule. Da es immer schwieriger werde, auf dem angespannten Arbeitsmarkt hochqualifizierte Fachleute zu rekrutieren, gehe man den logischen Weg und ziehe sich die Spezialistinnen und Spezialisten jetzt quasi selbst heran.

Für den Präsidenten der Hochschule, Prof. Dr. Norbert Kuhn, ist das neue Angebot ein Mosaikstein in der seit vielen Jahren erfolgreichen Kooperation beider Partner. „Damit weiten wir die Zusammenarbeit mit der Stadt Trier jetzt auf einen Kernbereich der Hochschule aus, nämlich auf das Studium und die gemeinsame Ausbildung von dual Studierenden.“

Prof. Dr. Andreas Künkler, der für den Fachbereich Informatik die Entwicklung des dualen Studiums vorangetrieben hat, zeigte sich sehr zufrieden über die Zusammenarbeit mit dem Rathaus. „Wir haben in kurzer Zeit eine Studienorganisation entwickelt, die sowohl die Anforderungen der Stadt als auch der Hochschule berücksichtigt und den zukünftigen Studierenden ein sehr attraktives Studienmodell bietet.“ Mit dem Bachelor of Science in der Tasche werden die Absolventinnen und Absolventen dann mit festen Arbeitsverträgen bei der Stadt Trier im Zentralen Organisations- und Informationstechnologieamt ins Berufsleben starten können.

Für Personalchefin Beate Weiland eine klassische Win-Win-Situation: „Unsere neuen Mitarbeiter lernen schon während des Studiums ihre Tätigkeitsfelder und ihre Kollegen kennen. Sie können ihr Fachwissen zielgerichtet und unmittelbar anwenden und auch ihre Studienabschlussarbeit mit städtischen Projekten verbinden.“


fht-WebRedaktion, 30. Januar 2018