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Hochschulpreis 2006

Hochschulpreis Bauwirtschaft Rheinland-Pfalz 2006

Die Bauwirtschaftsverbände Rheinland-Pfalz verleihen Claudia Stolz und Eva Meiser den Hochschulpreis der Bauwirtschaft Rheinland-Pfalz 2006.

Mit den Hochschulpreisen werden die jeweils besten Diplomarbeiten der Fachbereiche Architektur und Bauingenieurwesen der Universität Kaiserslautern sowie der Fachhochschulen Mainz, Kaiserslautern, Trier und Koblenz prämiert.

 

Claudia Stolz
Erweiterung des Fachbereichs Gestaltung Standort Trier - Innenstadt, um Räume für den Studiengang Architektur und zentrale Einrichtungen für den gesamten Fachbereich.

Auszug aus der Aufgabenstellung:
Der neu gegründete Fachbereich Gestaltung umfasst die Studiengänge Architektur, Innenarchitektur, Kommunikationsdesign, Modedesign und Schmuck- und Edelstein-Design. Außer dem Studiengang Architektur sind alle anderen am Standort Trier - Innenstadt untergebracht.
Durch Ansiedlung von Räumen für den Studiengang Architektur auf einem „Campus Mitte“ ergeben sich Chancen und zusätzliche Synergieeffekte.

Auszug aus der Bewertung:
Auf dem für die Bebauung vorgesehenen Grundstück zwischen dem Irminenfreihof und dem Paulusplatz schlägt Frau Stolz einen in sich ruhenden Solitärbaukörper vor.
Er gibt dem davor liegenden Platz eine kräftige Platzwand und ordnet die zum Teil heterogene Bebauung der Umgebung.
Das Innenraumkonzept mit dem Wechsel von introvertierten und extrovertierten Räumen fördert eine kommunikative und offene Arbeitsatmosphäre.
Der Bauteil mit den Sondernutzungen öffnet sich zum Platz, so dass auch die städtische Öffentlichkeit integriert wird.
Über eine offene lichtdurchflutete Halle wird der Bauteil, in dem sich die Sondernutzungen befinden, mit dem Bauteil, der die studentischen Arbeitsräume beinhaltet, verbunden.
Diese Halle, in der verschieden große Geschosshöhen kombiniert wurden, ist von hoher räumlicher Qualität.

Auszug aus dem Konzept:
Der Entwurf basiert auf der Idee eines Gebäudes, das im Mittelpunkt des zu bebauenden Grundstücks arrangiert ist. Das Gebäude soll von allen umliegenden Punkten gut zu erreichen und gut sichtbar sein und so dem neuen FB Gestaltung der FH Trier eine gebaute Mitte geben.

…Spiel von Abschottung und Öffnung… konzentriertes Arbeiten… geschlossene Wandscheiben… introvertierte Räume… natürliche Belichtung und Belüftung… Einschnitte bzw. Lichthöfe… Sichtbezüge… Kommunikation zwischen Student und Dozenten…


Betreuer: Prof. Dipl.-Ing. Rolf Hoechstetter

 

 

 

Eva Meiser
creative hub – Wohnen und Arbeiten / neu Denken

Auszug aus der Aufgabenstellung:
Etwa 50 junge Trierer, zumeist Absolventen unterschiedlichster Fachrichtungen der Universität oder der Fachhochschule, haben kürzlich eine Genossenschaft gegründet mit dem Ziel ein innovatives Konzept gemeinschaftlichen Wohnens und Arbeitens zu realisieren. Alle Mitglieder bringen ein hohes Maß an Engagement, Kreativität und Bereitschaft zum Experiment ein.Sie verstehen sich als eine Art kulturellen think tank und suchen mit ihrem Projekt eine Antwort auf sich rasch wandelnde gesellschaftliche Prozesse und Lebensstile in der Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt. Sie sehen das Projekt als einen Motor interdisziplinärer und transdisziplinärer Arbeitsformen und der urbanen Entwicklung. Standort ist ein Grundstück an der Güterstraße, das derzeit noch im Besitz der Deutschen Bahn ist. Die Bahn gibt dieses Gelände auf und bietet es zum Verkauf an. Die Genossenschaft hat von der Deutschen Bahn ein günstiges Kaufangebot erhalten. Dieser Umstand, die Entwicklungsaussichten sowie die günstige Lage zur Innenstadt und zum Naherholungsbereich Petrisberg waren trotz der Lärmbelastung durch die Bahn ausschlaggebend für die Standortwahl.
Es wird erwartet, dass intelligente architektonische Vorschläge zur Verhinderung übermäßiger Emissionsbelastung durch den Bahnverkehr gemacht werden.

Auszug aus dem Konzept:

…Kommune, also die Gemeinschaft muss sich auch als ein Gebäudekomplex darstellen. Die harten Außenkanten des Gebäudes sind auch gleichzeitig die Grundstücksgrenzen…

Die Großform an sich ist modular aufgebaut und wegen der äußeren Bedingungen wie Bahn- und Straßenverkehr orientieren sich die Module bzw. die Wohnungen zum Inneren der Struktur und schotten sich nach außen hin ab. Auch die Geschossigkeit nimmt nach innen ab. Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Modulen: Wohnmodul von 6 x 6 m, Büromodul von 12 x 12 m…auch die Außenräume beruhen auf Modulen und sind jeder Wohnung direkt zugeordnet.
Alle Wohnungen sind vom Inneren der Struktur erschlossen. ...Durch das Rausschieben einiger Module im 1. Obergeschoss entstehen immer wieder überdachte und freie Zonen… In jedem Segment gibt es auch einen zentralen grünen Hof für alle, der auch den Aufgang jedes Segments aus der Tiefgarage beinhaltet. Alle allgemeinen Nutzungen der Kommune wie z.B. die Verwaltung sind am Haupteingang gelegen und für alle erreichbar die sich informieren wollen.

Betreuer: Prof. Dipl.-Ing. Klaus Klever

June 28, 2016

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Claudia Stolz

Claudia Stolz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eva Meiser

Eva Meiser