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Aktuelles

14.06.17 12:39 Alter: 127 Tage

Warum kein Sommerfest der Trierer Hochschulen 2017?

Von: Tristan Stettin, Maximilian Kurth

Sehr geehrte Studis, lieber Leser,
 
wie schon einige von euch mitbekommen haben, wird es dieses Jahr kein Sommerfest der Trierer Hochschulen in den Kaiserthermen geben. Warum das
gemeinsame Festival, das wir in den letzten zwei Jahren aufgebaut haben,
dieses Jahr pausieren muss, würden wir euch gerne hier darlegen. Folgend
listen wir zunächst die Probleme auf und werden sie im Weiteren noch einmal
ausführlicher erklären.

  •      Mangelhafte und späte Kommunikation seitens des Kulturreferats der Universität
  •      Aneignung eines Projekts, das von anderen ins Lebens gerufen wurde
  •      Ausnutzen von Kontakten der Kooperationspartner
  •      Überzogene Preisvorstellung bei weniger Programm
  •      Selbstdarstellung, anstelle von gemeinsamer Kooperation


Das Kulturreferat der Universität wurde Anfang diesen Jahres neu eingesetzt,
was unter anderem dazu führte, dass die alten Kulturreferenten, die das Fest
mit etablierten, nicht mehr im Amt bleiben konnten. Der aus unserer Sicht
völlig unvorbereitete neue Kulturhauptreferent hielt es nicht für nötig, uns,
bzw. das Team, das die letzten Jahre gute Organisationsstrukturen etablieren
konnte, zu involvieren, bevor er und sein neues Referat bereits ohne jegliche
Absprache damit begannen Sponsoren zu aquirieren und bereits Verhandlungen zu
führen. Dies jedoch lag bisher nicht in dem Aufgabenbereich der Asten, sondern
im Verantwortungsbereich des dritten Mitveranstalters. Zu einem geplanten
Treffen kam es nie, sodass auch eine persönliche Klärung nicht möglich wurde.
So entschied sich das Kulturreferat der Uni also ein eigenes Fest zu
gestalten, das jedoch in sämtlichen Strukturen, die unsererseits und seitens
unserer Mitveranstalter erarbeitet wurden, eingesetzt wurde. Des Weiteren
wurde das Metropolis zu einem festen Partner gemacht und für die Gastro
verpflichtet, obwohl der Betreiber uns durch unlauteren Wettbewerb, trotz
Vereinbarungen, letztes Jahr massiv Einnahmen gekostet hat und somit der
Studierendenschaft schadete. Auch hat uns einer unserer Mitveranstalter wissen
lassen, dass das Kulturreferat der Uni versucht hat, dessen langjährige
Kooperationspartner zu seinen Konditionen zu verpflichten, ohne ihn selbst zu
involvieren. Wer sich so verhält, riskiert auch, dass es längerfristig keine
vertrauensvolle Kooperation mehr geben kann. Ganz davon abgesehen sich damit
auf Facebook zu rühmen.
Das nun entstandene Sommerfest, ist jedoch nicht nur aufgrund der
Organisation, sondern auch durch seine eigentliche Gestaltung im Programm, vor
allem in Relation zum Preis, zu kritisieren. Bei den vergangenen Sommerfesten
wurden bspw. wesentlich mehr Künstler, Essensstände und Clubs geboten. Das
neue Sommerfest jedoch wurde im Preis angehoben, die Bandauswahl, sowie die
kulinarische Vielfalt reduziert.
Wir möchten unserer Studierendenschaft und allen weiteren Lesern, aus oben
genannten Gründen ans Herz legen, die Veranstaltung nicht zu besuchen. Des
Weiteren legen wir dem AStA der Universität nahe, die derzeitige Besetzung des
Kulturreferats zu überdenken. Offenbar fehlt es dem Referat momentan an
Kompetenz, sowie Weitblick, was langfristige Kooperationen betrifft.

Viele Grüße,
euer AStA der Hochschule Trier


3. Februar 2016