Entwicklung der Hochschule

Im Folgenden sind die wesentlichen Akteure sowie die strukturgebenden Elemente des Leitungsprozesses ‚Entwicklung der Hochschule‘ aufgezeigt. Ausführliche Informationen zu den im Folgenden genannten Akteuren finden sich unter den entsprechenden Links.
Die Entwicklung und Weiterentwicklung der strukturgebenden Elemente – als wesentlicher Ausdruck der Entwicklung der Hochschule - wird an dieser Stelle kurz erläutert. Inhaltliche Informationen zu den Elementen finden sich unter den entsprechenden Links.

Wesentliche Akteure (Organe und Gremien) im Rahmen der Entwicklung der Hochschule

Die Mitglieder der Hochschule sind über ihre Vertretungen in den genannten Gremien bzw. - im Rahmen von Entwicklungsprozessen der Elemente - direkt an der Entwicklung der Hochschule beteiligt.

Strukturgebende Elemente

  • Leitbild

    Das Leitbild ist in einem umfassenden Dialog zwischen Studierenden, Professorinnen und Professoren sowie der Mitarbeiterschaft der Hochschule entstanden. Im Zentrum ihrer strategischen Handlungsfähigkeit steht für die Hochschule sowohl Profilierung als auch ein hohes Maß an Flexibilität, denn nur so lässt sich die Vielfalt der verschiedenen Bereiche würdigen. 

    Die Weiterentwicklung dieses Leitbildes wird anlassbezogen angestoßen. Dies kann durch die Mitglieder der Hochschule über die Hochschulleitung, den Senat, den Hochschulrat sowie das Hochschulkuratorium erfolgen, wobei über die beiden letztgenannten Wege auch Impulse von Extern einfließen können. Zudem wird das Leitbild in einem dreijährigen Rhythmus im Ausschuss für Hochschulentwicklung einem Review unterzogen.

    Dieses Vorgehen sichert die anlassbezogene als auch die periodische Überprüfung des Leitbildes in den Hochschulgremien ab. 

  • Hochschulentwicklungsplan – Qualitätsverständnis - Qualifikationsprofil

    Entstanden ist der Hochschulentwicklungsplan in einem iterativen Kommunikationsprozess zwischen der Hochschulleitung und den Organen und Einrichtungen der Hochschule, wie dem Senat, dem Hochschulrat, den Fachbereichsräten, den Dekanen, der zentralen Gleichstellungsbeauftragten sowie dem Beauftragten für Studierende mit Behinderung, um nur einige zu nennen.

    Die Weiterentwicklung des Hochschulentwicklungsplans wird durch die Hochschulleitung initiiert. Dies geschieht auf Basis unterschiedlicher Impulse, so beispielweise im Rahmen der regelmäßig mit den Fachbereichen stattfindenden Strategiegespräche. Die Hochschulleitung prüft auf Basis der Gesprächsergebnisse den Hochschulentwicklungsplan auf Weiterentwicklungspotential und passt diesen anlassbezogenen an. Dementsprechend prüft die Hochschulleitung ebenfalls den Anpassungsbedarf der aus dem Hochschulentwicklungsplan abgeleiteten Dokumente - namentlich des Qualitätsverständnisses und des Qualifikationsprofils der Hochschule. Resultiert aus dieser Prüfung das Erfordernis der Überarbeitung, gibt die Hochschulleitung dies zur weiteren Bearbeitung an den Ausschuss für Hochschulentwicklung weiter. 

    Der Senat diskutiert und beschließt über die weiterentwickelten Dokumente. Im Falle des Hochschulentwicklungsplans wird dieser im Anschluss dem Hochschulrat zur Beratung und Beschlussfassung zugeleitet.

  • Ziele der Fachbereiche

    Im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Strategiegespräche werden die strategischen Ziele der Fachbereiche, welche auf Basis des Hochschulentwicklungsplans formuliert wurden, mit der Hochschulleitung diskutiert und fortgeschrieben. Die Fachbereiche sind gehalten, ihre jeweiligen Vorhaben – angepasst an den jeweiligen Entwicklungsstand im Fachbereich – aus dem Hochschulentwicklungsplan zu konkretisieren. Dabei ist nicht jeder Zielbereich zwangsläufig abzudecken, sondern anhand des eigenes Profils eine realistische und sinnvolle Auswahl zu treffen.

  • Qualifikationsziele der Studiengänge

    In den Fachbereichen dienen die Ziele der Fachbereiche als Anknüpfungspunkt für die Formulierung von Qualifikationszielen im Rahmen der Entwicklung neuer Studiengänge bzw. in der Weiterentwicklung sowie der Halbzeitbetrachtung von Studiengängen als Maßstab zur Überprüfung der Qualifikationsziele bestehender Studiengänge. Weitere Anknüpfungspunkte zur Formulierung von Qualifikationszielen sind  z.B. die Veränderung von Fachstandards, deren Eingang in die Qualifikationsziele von der externen Expertise begutachtet werden.

  • Zielvereinbarungen der Hochschule

    Basierend auf ihren Zielsetzungen hat sich die Hochschule in den Bereichen ‚Studium und Lehre‘, Forschung und Entwicklung‘ sowie ‚Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit‘ spezifische Zielsetzungen gesetzt.

    Dazu gehören aktuell im Bereich Studium und Lehre das Projekt ‚Open Mint Labs‘, ein vom BMBF im Rahmen des Qualitätspakt Lehre gefördertes Verbundprojekt, sowie die Zielvereinbarungen der ‚Programmförderung im Rahmen des Hochschulpakts 2020‘ mit dem Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz. Die Hochschule führt in der Programmlinie in den Bereichen ‚Programm für Qualität in der Lehre‘, ‚Programm zur Erhöhung der Durchlässigkeit‘ sowie ‚Programm für mehr Teilhabe von Frauen in der Wissenschaft‘ entsprechende Maßnahmen durch.

    Letzteres ist ein Teilbereich der Bestrebungen der Hochschule im Bereich Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit, welche insbesondere auch in der 2017 erfolgten Rezertifizierung im audit familiengerechte hochschule sichtbar wird. Diese und weitere Zielvereinbarungen in diesem Bereich finden sich auf der Seite des Gleichstellungsbüros der Hochschule.

    Auch im Bereich Forschung und Entwicklung hat sich die Hochschule Zielvereinbarungen insbesondere im Rahmen der seit 2010 bestehenden Forschungsinitiative verschrieben. Im Fokus steht dabei die autonome Profilbildung sowie der Ausbau vorhandener Stärken.

 

 

Kerstin Baltrusch,  7. Juni 2017