3D-Druckservice

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Standardverweise

Fused Deposition Modelling (FDM)

Vom Funktionsprinzip her ist das Verfahren mit einer Heißklebepistole vergleichbar. Ein schmelzfähiger (thermoplastischer) Kunststoff wird als eine Art „endlos Faden“ auf einer Magazinrolle gelagert. Drucker auf Basis des FDM-Verfahrens verwenden am häufigsten ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol) und PLA (Polylactide, besitzt Milchsäurebasis, dadurch biologisch abbaubar).

Mit Hilfe eines Extruders wird der Kunststofffaden dem Druckkopf zugeführt und im Inneren bis zur Verflüssigung erhitzt. In diesem Zustand kann das Filament dann durch eine bewegliche Düseneinheit auf einer Bauplattform punktgenau aufgetragen werden. Schicht für Schicht wird dort der flüssige Kunststoffaden auf der bereits verfestigten Vorgängerschicht platziert. Hat ein Modell Überhänge oder Hinterschneidungen, so ist in aller Regel an diesen Stellen eine Stützkonstruktion notwendig.

Nach Abschluss kann das gedruckte Modell von der Bauplattform gelöst werden und muss gegebenenfalls (an Stellen von Überhängen/Hinterschneidungen) noch von seiner Stützkonstruktion befreit werden. Die Stützen werden je nach Verfahren manuell abgebrochen oder in einem Laugenbad ausgewaschen.

Vorteile

+ hohe Stabilität

+ eignung für Funktionsprototypen

+ große Farbauswahl

Nachteile

- Oberflächenfinish eher schwach (geriffelte Textur)

- vergleichsweise lange Druckzeit

- ggf. Nacharbeiten notwendig zum Entfernen der Stützen

Unsere Drucker

Fortus 250mc (Stratasys)

Dieses Gerät ist dem professionellen Enterprise-Bereich zuzuordnen und zeichnet sich durch einen wesentlich höheren Technisierungsgrad aus, im Vergleich zum zuvor präsentierte Makerbot Replicator. Durch die aufwendigere Technik und ein höherwertiges Material, ist es möglich Modelle zu erstellen, deren Maßhaltigkeit wesentlich besser ist und Dank der auswaschbaren Stützstrukturen auch eine ebenere Oberfläche aufweisen. Die mechanischen Eigenschaften der fertigen Modelle reichen dank des verarbeiteten ABS Kunststoff schon nah an die Qualität von Bauteilen des klassischen Kunststoff-Spritzgussverfahrens heran.

Charakteristik

Material:            ABS Kunststoff

Bauraum:          254 x 254 x 305 mm

Schichtstärke:   0,178 – 0,254 – 0,330 mm

Genauigkeit:     ± 0,241 mm

Features

- abgeschlossener, beheizter Bauraum

- doppelte Extrudereinheit

- unterschiedliche Filamenttypen (Modellfilament und auswaschbares Stützfilament)

- verschiedenfarbiges Modellfilament (neun Farben zur Auswahl):
Elfenbein, Schwarz, Blau, Dunkelgrau, Neongelb, Nektarine, Oliv, Rot, Weiß

- professionelle Softwareumgebung zur detaillierten Druckvorbereitung und -steuerung

Replicator 2 (Makerbot)

Bei diesem Gerät handelt sich um einen einfachen transportablen Desktop-3D-Drucker, der sich vor allem im Consumer-Markt großer Beliebtheit erfreut. Dieser 3D-Drucker (FDM-Verfahren) eignet sich besonders gut, unseren Kunden und technikaffinen Menschen das Thema 3D-Druck näher zu bringen, da alle wichtigen Komponenten eine 3D-Druckers an diesem Gerät schnell ersichtlich sind und man den Druckprozess und dessen Charakteristika quasi hautnah vermitteln kann.

Charakteristik

Material:            PLA Kunststoff

Bauraum:          285 x 153 x 155 mm

Schichtstärke:   0,10 – 0,27 – 0,34 mm

Genauigkeit:     ± 0,2 mm

Features

- flexibles, transparentes Filament

- verschiedenfarbiges Filament

- einfache Extrudereinheit

- offene Bauweise

- transportabel

3D-Druckservice, 10. März 2017

Kontakt

Leitung:
Michael Hoffmann
Anfragen:
Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mail3D-Print@hochschule-trier.de
Homepage:
Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterhttp://3DPrint.hochschule-trier.de

Anschrift
Hochschule Trier
FB Technik / LDPF
M. Hoffmann
Schneidershof
54293 Trier

Labor für Digitale Produktentwicklung und Fertigung [LDPF]
Gebäude G, Raum G10
Tel.: 0651/8103-281

Aktuelles

Samstag 14. Januar 2017

Body Scanner weSCANu im modischen Härtetest

Auf der Suche nach weitere interessanten Anwendungsfeldern für unser extrem kostengünstiges und mobiles Scansystem sind wir im Fachbereich Gestaltung fündig geworden.

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Donnerstag 22. September 2016

Forschung zum Frühstück: Additive Fertigung im Fokus

Die Veranstaltungsreihe „Forschung zum Frühstück“ dient zur Vernetzung von Unternehmen und Wissenschaft in der Großregion.

Kategorie: 3D-Druckservice, LDPF - Allgemein, LDPF - Forschungsprojekte, LDPF - Veranstaltungen
Samstag 10. September 2016

Besucher werden zu Skulpturen

Erfolgreiche Präsentation des 3D Body Scanners wePRINTu auf der Trierer Museumsnacht 2016

Kategorie: 3D-Druckservice, LDPF - Allgemein