Gestaltung
Edelstein und Schmuck

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Petr Dvorak M.F.A.

M.F.A. Thesis: "FREUDE am und mit SCHMUCK"

Betreuung: Prof. Eva-Maria Kollischan, Prof. Ute Eitzenhöfer & Prof. Theo Smeets

Fotos des praktischen Teils der Masterarbeit

Auszug aus dem theoretischen Teil der Masterarbeit

Arbeit ist sichtbare Liebe. Und wenn ihr mit Liebe nicht arbeiten könnt, sondern nur widerwillig, dann ist es besser, ihr lasst Eure Arbeit und hockt am Eingang des Tempels und nemmt die Almosen derer, die mit Freude arbeiten. 
Khalil Gibran / Prophet


Freude am und mit Schmuck ist das Thema, das mich jahrelang verfolgt. In all den Jahren meiner Praxis habe ich die Rolle, die Funktion und die Botschaft des Schmucks, wozu eigentlich der Schmuck da ist beobachtet, nachgedacht und studiert. Wie verstehen wir Gestalter den Schmuck heute in unserer Zeit und wie wurde er früher und weit, weit früher, durch die Epochen und Kulturen verstanden und wahrgenommen.
Außer sehr vielen unterschiedlichen Bewegungsgründen den Schmuck zu haben, zu horten, zu sammeln oder ihn zu verschenken, und der Motivation sich zu schmücken, beinhaltet der Schmuck ein essentiell gemeinsames Aspekt, das ist die FREUDE.

Das Novum dieser Arbeit ist die Untersuchung des Phänomens Freude in der Beziehung zum Schmuck und den Schmuck als Inbergriff der FREUDE darzustellen. Einigen wissenschaftlichen Studien der letzten Jahren aus dem neurobiologischen Bereich zeigen, wie wichtig die Rolle der Emotionen Freude und Begeisterung bei dem Lern- und Gestaltungsprozess sind, die nicht nur das Endergebnis bestimmen, sondern unser Gehirn durch die Bildung neuer neuronalen Verbindungen, Synapsen weiter wachsen lassen. So gesehen, kann die Wichtigkeit des Freudegefühles in unserem Leben, als einen, von den Sinns des Lebens bezeichnet werden.

In dem nächsten Teil der Arbeit werden verschiedene Arten der Freude im Zusammenhang mit Schmuck selbst, sowie mit dem Gestaltungsprozess allgemein und der konkreten Arbeiten des Verfassers beschrieben.

Dem Autor dieser Arbeit sind auch andere Seiten der menschlichen Existenz bekannt, wo es nicht, oder weniger um die Freude geht. Es wird jedenfalls als kontraproduktiv dem Sinn dieser Arbeit gesehen die oposite Seite der Freude erörtern zu müssen.
Trotzdem wird gehofft auch dorthin, in den nicht immer dauerhaften Situationen des Unglücks und des Schmerzes durch einige hellere Ansichten der Freude dieses zu kontaminieren. 

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22. Juni 2015