Vorteile

Das Verfahren der Systemakkreditierung ist komplex und aufwendig. Der Aufwand lohnt aus Sicht vieler Hochschulen, da folgende Vorteile gesehen werden:

  • die Entscheidung über die Qualität eines Studiengangs wird dort getroffen, wo man auch einen wirklich guten Einblick in die Durchführung und Weiterentwicklung eines Studiengangs hat;
  • die Motivation für Weiterentwicklungsmaßnahmen steigt häufig, wenn diese durch interne Kommunikation – die durchaus auch externe Akteure beinhaltet - angeregt werden statt durch Impulse von Außen;
  • die Qualitätsentwicklung kann sich stärker an den eigenen Leitlinien orientieren, was die Entwicklung von Standards fördert mit denen sich die Mitglieder der Hochschule identifizieren können;
  • Prozessabläufe werden reflektiert und optimiert, wobei Strukturen und Verantwortlichkeiten transparenter werden und somit der Arbeitsalltag vieler erleichtert wird;
  • es kann schneller reagiert werden auf Veränderungen in der dynamischen Bildungslandschaft.
Kerstin Baltrusch,  7. Juni 2017