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Standardverweise

Gesundheitstelematik

Inhalte
  • Definition und Ziele der Gesundheitstelematik
  • Akteure im Gesundheitswesen
  • Kommunikation, Interoperabilität, Interaktion
  • Datenschutz und Privatsphäre
  • Gesundheitstelematische Anforderungen an die Netzwerktopologien
  • Von Insellösungen zu verteilten Systemen
  • Semantische Interoperabilität, Vokabulare, Nomenklaturen, Ontologien
  • Vertrauliche Kommunikation durch Verschlüsselung
  • Interaktionsszenarien der Akteure
  • Versorgungsformen mit telematischem Bedarf (MVZ, IV, DMP)
  • Politische, gesellschaftliche, datenschutzrechtliche Rahmen
  • Komponenten einer Telematik-Infrastruktur
  • eHealth-Standards und Standards-definierende Organisationen (SDO)
  • Beispiele xDT, HL7, CDA
  • Typische Kommunikationsformen im Gesundheitswesen
  • Kommunikations-Beispiele: e-Arztbrief, e-Rezept, e-Überweisung
  • Aktenlösung: e-Dokumentation
  • Ausblick Telemedizinische Anwendungen
Lernziele Die Veranstaltung vermittelt einen Einblick in die Gesundheitstelematik. Diverse Einsatzfelder der Gesundheitstelematik werden abgegrenzt. Dazu werden die beteiligten Akteure im Gesundheitswesen vorgestellt und deren erwarteter Nutzen durch eine Gesundheitstelematik erläutert. Notwendige Netzwerktopologien und Interoperabilitäts-Kategorien werden als telematische Grundlage der neuen Versorgungsformen erörtert. Die besonderen Anforderungen des Datenschutzes werden dargelegt und anschließend einige wesentliche Komponenten einer Telematik-Infrastruktur eingeführt. Daraus abgeleitet werden die im Gesundheitswesen typischen Kommunikationsformen (Stichwort: freie Arzt- und Apothekerwahl) und deren Implikationen für eine Telematik-Infrastruktur. Anhand der Beispiele e-Rezept und e-Überweisung wird das Problemfeld näher dargestellt.
Lehrform
Art und Umfang
Vorlesung
Übung
Seminar/Seminaristischer Unterricht (4 SWS)
Labor
Projekt
Voraussetzungen für die Teilnahme Englische Texte lesen und bearbeiten können.
Prüfungsvorleistung Regelmäßige Teilnahme an der Vorlesung
Regelmäßige Teilnahme an den Übungen
Regelmäßige Bearbeitung von Haus-/Laborarbeiten
Bestehen von Leistungsstandkontrollen
Prüfungsform
Art und Umfang
Schriftliche Prüfung (60 Minuten Bearbeitungszeit)
Mündliche Prüfung
Prüfung am PC
Hausarbeit/Projekt mit Kolloquium
Verwendbarkeit
Informatik PF WPF
Informatik - Digitale Medien und Spiele (Schwerpunkt Medien) PF WPF
Informatik - Digitale Medien und Spiele (Schwerpunkt Spiele) PF WPF
Informatik - Sichere und mobile Systeme PF WPF
Medizininformatik PF WPF
Angebot Sommersemester Wintersemester Unregelmäßig
Arbeitsaufwand
ECTS-Punkte Kontaktzeit Selbststudium
5 60 Stunden 90 Stunden
Lehrende(r) Prof. Dr. S. Benzschawel
Modulverantwortliche(r) Prof. Dr. S. Benzschawel
Änderungsdatum 19.06.2017
Christian Bettinger, 19. Juni 2017