Gestaltung
Edelstein und Schmuck

Ausstellungsarchiv

eins•zwei•3D - Beate Eismann & Svenja John

Computeranwendungen und moderne Produktionsmethoden haben in den letzten 20 Jahren nicht nur die Industrie verändert, sie haben auch einen Wandel der Arbeitsprozesse im künstlerischen und handwerklichen Bereich herbeigeführt. Es entstanden eine neue Formensprache und neue Themenbereiche in Kunst und Design. Svenja John und Beate Eismann haben digitale Verfahren in ihren Arbeitsprozess integriert und verlassen dabei die Grenzen der herkömmlichen Schmuckgestaltung. Die Ergebnisse könnten nicht unterschiedlicher sein, ebenso die verschiedenen Herangehensweisen der beiden Künstlerinnen. 

Vom 29. Juni - 6. Oktober 2016 in der Villa Bengel

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Felix Lindner

„Felix Lindners Arbeiten werden von einem kompromisslosen Umgang mit Materialien und ihren Kombinationsmöglichkeiten bestimmt. Oft ist ein bereits existierendes Objekt – gesucht oder gefunden – der Ausgangspunkt für ein neues Stück. Technischer Einfallsreichtum wird im Schmuck von Felix Lindner eingesetzt, um das gewünschte Resultat zu erzielen.“ (Ward Schrijver)

Comicstrips des 20. Jahrhunderts, Industriedesign und die Virtuosität alter Meister gehören zu Felix Lindners zahlreichen Inspirationsquellen. Mit klar definierten Formen und Farben schafft er Schmuck, der seine Geheimnisse nicht auf den ersten Blick preis gibt. In einem aufwendigen Prozess werden alltägliche Gegenstände in eine minimalistische Formensprache integriert: sie werden zu Schmuckstücken gemacht.

Vom 26. April – 19. Juni 2016 in der Villa Bengel

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Alfred an Milli. Schmuck von Alfred Bauer

Der gebürtige Pforzheimer Alfred Bauer hat nach seiner Ausbildung als Stahlgraveur bis 1976 als „Mustermacher“ die Schmuckkollektionen der Obersteiner Firma Klein & Quenzer maßgeblich geprägt. Auch als mehrfach ausgezeichneter freier Schmuckgestalter hat er sich hohes Ansehen erworben. Seine Arbeiten sind formal geprägt von den Kunstströmungen des Informel und Zero und stellen bedeutende Zeugnisse des Modeschmucks der  1960er und 1970er Jahre dar.

Die Ausstellung zeigt neben Zeichnungen und Modeschmuck auch Schmuckarbeiten für seine Frau Milli Bauer, die als Schenkung der Sammlung des Industriedenkmals Bengel  zugedacht sind und dort künftig gezeigt werden.  

6. März -  17. April 2016

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Bengel@Home

Während der Restaurierungsarbeiten wird in der Villa Bengel historischer Modeschmuck im Stil des Art Déco gezeigt, den die Firma Jakob Bengel in den 1920er und 1930er Jahren produzierte. Es handelt sich dabei vor allem um Halsschmuck aus Chrom und dem frühen Kunststoff Galalith, der zusammen mit alten Musterbücher, Preislisten und Musterkarten präsentiert wird.

Die Ausstellung wird zudem durch die “Collection Art Déco” der in diesem Jahr gegründeten Firma Jakob Bengel Idar-Oberstein (JBIO) ergänzt. Gefertigt nach Originalvorlagen und -werkzeugen lebt in dem Schmuck das in Vergessenheit geratene Material "Galalith" wieder auf und wird neu interpretiert.

23. November 2015, 18:00 Uhr Eröffnung

24. November 2015  - 28. Februar 2016

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Jiro Kamata - around and around

Der Kreis ist das Gestaltungselement, welches die Retrospektive von Jiro Kamata in der Villa Bengel durchzieht. Beginnend mit seinem ersten Schmuckstück, einem Ring, findet sich diese ursprüngliche Form und vieldeutige Symbol in zahlreichen seiner Arbeiten.
Gleich einzelnen Gliedern eines Schmuckstücks sind die Vitrinen durch Ketten aus der Fabrikation von Jakob Bengel in einer raumgreifenden Installation verbunden. So entsteht ein Zyklus, indem die Arbeiten in einen Dialog treten, aufeinander verweisen und sich bespiegeln, reflektieren - ohne Anfang und Ende.
Jiro Kamata ist zurzeit Artist in Residence im Industriedenkmal Bengel und am Campus Idar-Oberstein.

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Galanteriewaren aus Oberstein

Die Obersteiner Firmen Gebrüder Stern und Gebrüder Schmidt waren Ende des 19. bis Mitte des 20. Jahrhunderts führend in der Produktion von sogenannten Galanteriewaren. Diese Accessoires stellten ein wichtiges Standbein der Obersteiner Industrie in den letzten beiden Jahrhunderten dar.

Die Ausstellung unterteilt sich in zwei Bereiche: Die noch heute bestehende Firma Gebrüder Schmidt ist mit Raucher- und Schreibtischgarnituren für den Herrn vertreten. Die in der Villa Bengel gezeigten Galanteriewaren für die Dame – Puderdosen, Abendtaschen, Zigarettenetuis und Accessoires für den Toilettentisch – sind hingegen aus den Beständen der Firma Gebrüder Stern. Die ausgestellten Galanteriewaren sind vorwiegend im ersten Drittel des letzten Jahrhunderts hergestellt worden. 

Die Finissage der Ausstellung findet am Mittwoch, den 07. Oktober 2015 in Idar-Oberstein in der Villa Bengel, Wilhelmstraße 44, um 18:30 statt. Julia Wild wird in die Ausstellung einführen.

25. Mai bis 7. Oktober 2015 in der Villa Bengel

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Sleepless

Die Ausstellung „SleepLess“ zeigt eine Auswahl von Abschlussarbeiten aus den letzten drei Jahren, welche in der Hochschule Trier, Campus Idar-Oberstein, Fachrichtung Edelstein und Schmuck, entstanden sind.

17 Graduierte aus 15 verschiedenen Nationen werden ihre Stücke in der Villa Bengel präsentieren. Darunter befinden sich auch die ersten Absolventen der neuakkreditierten Fine-Arts-Studiengänge. Die damit einhergehende Ausweitung des theoretischen Teils des Studiums führt zu einer großen Freiheit im Umgang mit dem Begriff „Schmuck“.  In den Arbeiten schlägt sich zudem die zunehmende Kooperation mit regionalen Firmen nieder, deren Ziel insbesondere die Untersuchung neuer Techniken der Steinbearbeitung und deren Möglichkeiten für die freie Gestaltung ist.  

23. Juni bis 3. August 2015  - Villa Bengel

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Magnification Reframed & Adansonia Digitata

As part of the exhibition programme Idar-Oberstein Adorned two exhibitions will be shown at Villa Bengel under Belgisch bei Bengel.

Magnification Reframed

Vermandere presents an installation consisting of a table full of magnifier lamps. Under these magnifiers one can see pieces of jewellery from different periods of his artistic career. Mostly brooches and some rings. Titles play an important role in his work: Freestyle Atomics, Hotton Wheels, Matchbox Label Collection, Cosmic Noise, Tintinnabulum...they all tell a part of the artistic story. Another important part are the materials: silver and gold, aluminium and (gem)stones. A fascination for stone has always been there and aluminium entered his work when he was offered an original panel from the Atomium, the iconic Expo 58 building in Brussels, when it was renovated in 2008.

Adansonia Digitata

At some point you look in the mirror and ask: who is this person? What happened on the way, how did you get there? Did you grow up? Is this still you or is this somebody else? You look to this image from different angles, like from somebody else's viewpoint. You reflect. Who do you see?

Silke Fleischer
 "I've got seven ways of going, I've got seven ways to be, I've got seven sweet disguises, I've got seven ways of being me ..."Patti Smith - The histories of the universe lie in the sleeping sex of a woman Number 7 has a biblical significance and it also corresponds to the days of the week, repeating themselves endlessly in a loop... - over and over and over ... . 
A repetition that is being reflected in the new work by Silke Fleischer, as the routine of the everyday. The presented jewellery works refer to settings and actions and are questioning a break through this daily routine.

Carine Van Landeghem
"My work offers the observer different aspects, 
opinions and views on the eidos (shape, stature).It reflects what the mind wants it to be."

Arnaud Sprimont
Using modern techniques, ranging from nano-scale imagery to satellite views, A. S. challenges the boundaries of his body and his perception of the world around him. The study of pseudomorphosisms is echoed in the perception of his own experiences. Reflecting and blending scales back and forth,the infinitely large finds meaning in the infinitely small, where an abyss of possibilities opens itself up to him.

Peter Vermandere
Peter Vermandere´s works with real matter. He is a firm believer in serendipity, he makes unforeseen discoveries while (re)searching something else. Maybe because of his name (Gr. Petros = rock) or maybe because of 
childhood memories, his main inspirational starting point is stone and the various geological processes by which rocks are formed. He even tries to make his favorite metal, aluminium, look like stone.

In April 2015 Peter Vermandere was invited as Artist in Residence at the Bengel Foundation in Idar-Oberstein.

20. April - 19. Mai 2015 at Villa Bengel

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Helen Britton

Helen Britton gilt als "die meist imitierte Schmuckkünstlerin unserer Zeit". Zu ihrer Arbeitsweise sagt sie: "Das ich Schmuck, Zeichnungen und Papierobjekte mache und nicht Fahrgeschäfte, Gebäuden oder Gärten, ermöglicht es mir in einer Weise eine sehr private Welt, die keine Kompromisse akzeptiert, zu erstellen. Materie in sich selbst entfalten, es in unvorhersehbarer Weise verwandeln, eine Angelegenheit in sich einzuhüllen, um sie auf unvorhersehbare Arten umzuwandeln, kommt aus einer Liebe zu Materialien, aus einer Empfindung des Vergnügens an den einfachen Qualitäten heraus: Farbe, Beschaffenheit, Form und ihr Affekt auf meinen Sinne. Ich hatte immer eine Empathie für Gegenstände, und in meiner Praxis in den letzten Jahren habe ich ein Interesse entwickelt an jenen ungeschickten und manchmal hässlichen Fragmenten, jene versteckten Schönheiten und Komponenten zu sammeln, die mir für ein Leben als Schmuck vorbestimmt scheinen."

9. Dezember 2014 – 31. März 2015 in der Villa Bengel

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nsaio 5

Patricia Domingues (M.A.)

Die Fachrichtung Edelstein und Schmuck der Hochschule Trier in Idar-Oberstein zeigt eine Auswahl der im letzten Jahr entstandenen Semester- und Abschlussarbeiten der Bachelor- und Master-Studiengänge.

Neben Schmuck- und Edelsteinarbeiten werden auch Fotografien und (Klein-)Plastiken ausgestellt.

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation.

18. Oktober - 30. Oktober 2014 in der Hochschule

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David Huycke

David Huycke "snow"

Das Werk des belgischen Künstlers David Huycke bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Skulptur und Gebrauchsgegenstand. Seine Objekte, die insofern den Schnittpunkt von Kunst, Handwerk und Design markieren, sind selten um ein bestimmtes Thema entwickelt. Gleichwohl setzt Huycke wiederkehrende Themen wie die Faszination für das "Unmögliche" oder die Liebe-/Hass-Beziehung in ornamentale Formen und Verzierungen um. Dabei zeigt er eine ausgesprochene Vorliebe am technischen Verfahren und an Materialqualitäten, die er in seinem chaotisch erscheinenden Kosmos seiner Arbeiten in eine faszinierende Ordnung bringt.  

18. Oktober – 2. Dezember 2014 in der Hochschule

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Giampaolo Babetto

Giampaolo Babetto gilt unbestritten als einer der Großmeister des zeitgenössischen Schmucks. Aufgewachsen und ausgebildet in der Schule von Mario Pinton in Padua, hat ihn die in dieser Region allgegenwärtige Philosophie und die Kunst der Renaissance, insbesondere die Architektur von Andrea Palladio nachhaltig geprägt. Der Palladianische Grundgedanke, dass der "Mensch im Mittelpunkt" des künstlerischen Werks zu stehen habe, wird in den Schmuckstücken von Babetto spürbar, erlebbar und vor allem tragbar.

Die Ausstellung verkörpert in jeder Hinsicht das Motto des diesjährigen 10. SchmuckDenken Symposiums: "Die Kunst und das gute Leben".

 

18. Oktober – 2. Dezember 2014 in der Villa Bengel

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Afterschool

Die Schmuck-Abteilung der St. Lucas Universität in Antwerpen stellt ein Projekt vor, das die künstlerische Praxis nach dem Studium in den Fokus nimmt. Es sucht insbesondere eine Antwort auf die Frage, wie sich Künstlerinnen und Künstler erfolgreich der Konkurrenz in einem globalisierten Wettbewerb stellen können.

Mit: Clarisse Bruynbroeck, Shana Teugels, Hilde De Decker, Hilde Van der Heyden, Pia Clauwaert, Liesbet Bussche

Die Ausstellung besteht aus 5 Teilprojekten:

 

  • MAKE ME A FUTURE (der Anfang)
  • MAKE ME WORK (Vermehre die Einzigartigkeit)
  • MAKE ME SHOW (Erzähle deine Geschichte)
  • MAKE ME A FACE (Kreiere eine Identität)
  • MAKE ME MONEY (Professionalisiere deine Fähigkeiten)

24. Juni – 7. Oktober 2014 in der Villa Bengel

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Artists in Residence

Francis Willemstijn - "roads" 2012

Die Kollektion der Bengelstiftung

In Kooperation mit der Hochschule Trier lädt die Jakob Bengel-Stiftung seit Mai 2006 renommierte Schmuckkünstlerinnen und –künstler zu einem Arbeitsaufenthalt als „Artists in Residence“ nach Idar-Oberstein ein. Alle der inzwischen 40  Artists in Residence haben der Jakob Bengel-Stiftung nach Abschluss des Aufenthalts eine Schmuckstück als Dauerleihgabe überlassen.

Diese so zusammengetragene Kollektion reflektiert die Atmosphäre der denkmalgeschützten Schmuckmanufaktur und der in Idar-Oberstein allgegenwärtigen glitzernden Welt der Edelsteine aus der Perspektive und im Werk der einzelnen Künstlerinnen- und Künstlerpersönlichkeiten.

8. April – 10. Mai 2014 in der Villa Bengel

The collection of Villa Bengel Foundation

 Since May 2006, Jakob Bengel Foundation in cooperation with the Trier University invites renowned jewellery artists and artist, which have been to a stint as "Artists in Residence" to Idar-Oberstein and cooperation with the University of Trier. Now 40 "Artists in Residence" have left a piece of jewellery to the Jakob Bengel Foundation as a permanent loan upon completion of stay.

These so-gathered collection reflects the atmosphere of the listed jewellery manufacturer and ubiquitous in Idar-Oberstein glittering world of gems from the perspective and in the work of individual artists and artists' personalities.

8th of April to 10th of May 2014 at Villa Bengel, Idar-Oberstein

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Öhuloss – Luftschloss: Magische Szene Tallinn

Zum zweiten Mal werden Arbeiten der äußerst vitalen Schmuckszene Tallinn (Estland) in Idar- Oberstein gezeigt. Auch die neuen Arbeiten der Öhuloss-Gruppe fokussieren die ästhetischen Dimensionen der Edelsteine. Zu sehen sind Werke von spiritueller Kraft, die nicht nur in der estnischen Mythologie und Geschichte wurzeln, sondern auch die Magie der baltischen Land- schaft spiegeln.

Beteiligte KünstlerInnen: Kadri Mälk, Piret Hirv, Tanel Veenre, Eva Margus-Villems, Kristina Laurits, Villu Plink.

28. November 2013 – 09. März 2014 in der Villa Bengel

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Ulrich Reithofer

Ulrich Reithofer ist Absolvent der Fachrichtung Edelstein und Schmuck in Idar-Oberstein, Jahrgang 2003.

Seitdem arbeitet er selbstständig in Amsterdam. „Ich bin zeitgenössisch, weil ich jetzt bin. Und ich bin ein Juwelier, weil das, was ich will ist: weg- getragen werden, aufgenommen von jemandem. Geburtstag, Hochzeit, Verlobung ... die Arbeit wird möglicherweise als bedeutungsvolles Geschenk im Zusammenhang mit Schmuck gegeben. Ich habe gerade einen Ring für ein neugeborenes Baby und seine Mutter gemacht. Und das ist warum ich ein Juwelier bin.“

16. Oktober – 21. November 2013 in der Villa Bengel

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Modeschmuck des Wirtschaftswunders

Obersteiner Preziosen der 1950er und 1960er Jahre

Die „Wirtschaftswunderjahre“ waren für die Obersteiner Modeschmuckindustrie die letzte große Blütezeit – bevor im Vorlauf der Globalisierung die Produktion von Modeschmuck in die Schwel- lenländer der dritten Welt abwanderte. Die Produktion der 1950er und 1960er Jahre war geprägt durch neue Materialien wie „Eloxal“ und neue Fertigungsverfahren wie den Schleuderguss. Sie erschöpfte sich dabei nicht in der Herstellung von „Chanelketten“. Die Ausstellung zeigt typische Produkte der Zeit und stellt dabei die Verbindung zu den damals aktuellen Kunstströmungen her.

03. Juli – 08. Oktober 2013 im Industriedenkmal Jakob Bengel

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Tasso Mattar - Geben und Nehmen

Bekannt wurde Tasso Mattar durch die Wahl seiner Materialien, Themen und Ausstellungsorte. Wir erinnern uns an seinen Betonhalsschmuck, bei dem das gewohnte Schmuckgold im Beton als Armierung verschwindet oder an die schon zur Legende gewordene Ausstellung “Schmuck in der Wursttheke” von 1985 in einer Kölner Metzgerei.

Für ihn ist Schmuckmachen ein offenes Spiel mit dem „Edlen” in der Welt des Profanen oder umgekehrt. Ein ständiges Geben und Nehmen! Dementsprechend ist „Geben” und „Nehmen” nicht nur die Bezeichnung für die beiden abge- bildeten Bernsteinhände, sondern auch der Titel dieser Ausstellung.

Tasso Mattar studierte an der Fachhochschule Pforzheim bei Reinhold Reiling.
Seit 1979 arbeitet er als freier Künstler.

03. Juli - 08. Oktober 2013 in der Villa Bengel

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SchmuckDenken IX

Auf dem Weg zu einer Theorie des Schmucks

Am Ende des Fortschritts? - Handlungsperspektiven am Ende des Wachstums

Wissenschaftliches Colloquium zum 10. Idar-Obersteiner Formdiskurs 2013

21. und 22. Mai 2013 im Studiengang Edelstein und Schmuck der Hochschule Trier in Idar-Oberstein

SchmuckDenken 9 versammelt – unter der Berücksichtigung des Schmucks – exemplarisch Analysen und Handlungsperspektiven.

Das Zeitalter der Postmoderne zeigt sich als ein für viele apokalyptischer Komplex von Krisen: ökologische Krise, Finanzkrise, Gerechtigkeitskrise. Politik erscheint im Zeitalter der Globalisierung und der sozialen Spaltung – trotz aller Beschwörungen der Alternativlosigkeit eigenen Handelns – zunehmend als handlungsunfähig. Gleichzeitig entsteht – nicht nur in der Mode oder der Werbung – ein neues Regime der Ästhetisierung des Alltags, an deren Ende die Selbstinszenierung des Individuums im Netz an die Stelle realer Beziehungen tritt. 

„SchmuckDenken“ ist der Versuch, darüber zu reflektieren, was Schmuck ist. Es geht um eine interdisziplinäre Annäherung jenseits der einschlägigen Kategorien Handwerk oder Kunst, angewandt oder frei: um die Erkundung, was Schmuck ausmacht – nicht, wie er aussieht. 

ReferentInnen 2013:

  • Prof. Dr. Christoph Antweiler,
  • Prof. Dr. Christina von Braun,
  • Prof. Dr. Alexandra Karentzos,
  • Wilhelm Lindemann,
  • Dieter Lorenz,
  • Prof. Dr. Birger Priddat,
  • Robert Smit,
  • Dr. Marjan Unger 

„SchmuckDenken“ ist ein Projekt der Stadt Idar-Oberstein und der Hochschule Trier, Studiengang „Edelstein und Schmuck“ Idar-Oberstein in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Goldschmiedekunst e.V. Hanau, dem Forum für Schmuck und Design e.V. Bonn und der ARNOLDSCHE Verlagsanstalt Stuttgart.

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Robert Smit - Golden Years

Robert Smit gilt als Wegbereiter und Stilikone der zeitgenössischen Schmuckkunst. Sein Werk ist gekennzeichnet durch Grenzüberschreitungen, in denen sich die Konturen von Schmuckkunst, Zeichenkunst, Malerei und Skulptur verwischen. Robert Smit ist in allen Disziplinen ein Meister und wechselt virtuos die künstlerische Disziplin. Sein Schmuck ist überwiegend von Farbe, Linie und Gold geprägt.

In der Begleitausstellung zu SchmuckDenken 9 zeigt Smit eine Auswahl an Zeichnungen und Schmuck aus vierzig Jahren künstlerischer Tätigkeit.

22. Mai – 23. Juni 2013 in der Villa Bengel

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Dieter Lorenz - dreidimensional

Dieter Lorenz ist eine absolute Ausnahmeerscheinung der gegenwärtigen internationalen Szene der Edelsteinkünstler. Aus einer Idarer Schleiferfamilie stammend, hat er doch seinen künst- lerischen Weg – nach einem Psychologiestudium – als Autodidakt gemacht. Sein Schaffen, ausschließlich in nicht transluzidem Material wie Achat, orientiert sich dabei an der Bildhauerei der Klassischen Moderne. Auch wenn die Arbeiten durchweg im Miniatur-Format geschaffen sind, beeindrucken sie durch eine kraftvolle, Raum greifende Sprache.

Die Ausstellung ist die erste umfassende Werkschau des Künstlers in Idar-Oberstein.

21. Mai – 23. Juni 2013 in der Hochschule in Idar-Oberstein

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AbsolventInnen der Fachrichtung Edelstein und Schmuck auf der INHORGENTA Munich 2013

Jedes Jahr werden die im Jahr zuvor entstandenen Abschlussarbeiten der Fachrichtung Edelstein und Schmuck auf der inhorgenta in München präsentiert. Dieses Jahr wird eine Auswahl von Abschlussarbeiten aus dem Diplom-, dem Bachelor- und dem Masterstudiengang von 11 Studierenden zu sehen sein.

22. Februar – 25. Februar 2013, Messe München, Halle C2 am Stand 546/647

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Judy McCaig - Wilderness of The Unknown

Ich besuchte die Mitte New Mexicos - so viele tote Bäume, Stücke von verlassenen Autos, Kühlschränke, Blechdosen, Holz, Kunststoffe, Zerbrochenes. Unerwünschter Müll hinterlassen zum Altern und Wandeln im Laufe der Zeit. Diese verworfenen gefundenen Stücke reisten mit mir zurück, um Ausgangspunkt einer neuen Werkgruppe zu werden. Ich wollte mit Material begin- nen, welches zuvor Teil einer anderen Geschichte war, das der Verwitterung ausgesetzt war und erneuert wurde durch die extremen klimatischen Bedingungen, denen es ausgesetzt war. Ein Teil der Schöpfung, ein natürlicher Prozess der Zerstörung und des Wiederaufbaus.

03. April – 12. Mai 2013 in der Villa Bengel

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Alexandra Bahlmann

Die Künstlerin arbeitet nach Studien an der Gerrit-Rietveld-Akademie Amsterdam und der Akademie der Bildenden Künste München (Klasse Hermann Jünger) seit 1989 als freie Schmuckkünstlerin. Ihr Werk wurde durch viele nationale und internationale Ausstellungen sowie Förderpreise gewürdigt. In ihrer Arbeit konzentriert sie sich auf Halsketten, die sich durch ein klares Bekenntnis zu Ornament und Tragbarkeit auszeichnen. Damit bezieht sie ganz entschieden zwischen allen Strömungen des zeitgenössischen Schmucks Position. Sie will weder „Autorenschmuck“ noch Unikate noch Kommunikationsdesign schaffen. Damit „hat sie eine ganz eigene, unverwechselbare Sprache gefunden, ohne dabei auf Radikalität oder Provokation zu setzen.“ (Prof. Dr. Thomas Raff)


16. Januar – 08. März 2013 in der Villa Bengel

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Tabea Reulecke (D), Maarja Niinemägi (EST), Teresa Lane (AUS)

Prince Charming and the Palace of Happiness - Jewellery exhibition/installation
Liebe und Begehren werden seit jeher in Schmuck und Objekten dargestellt. Die Schmuckkünstlerinnen, Frauen sehr unterschiedlicher Kulturkreise, bringen sehr persönliche Objekte in einer Ausstellung zusammen. Sie stellen ihre Reflexionen und Vorstellungen von romantischer Liebe heute in Schmuck und Objekten dar. Die Exponate bedienen sich historischer und mythologischer Archetypen und befragen vorsichtig zeitgenössische Vorstellungen von Eros. Sie untersuchen, mit welchem Schmuck Frauen ihren „Romantik“-Status zeigen, auf sich aufmerksam machen, Sehnsüchte und Wünsche bekunden.


17. Oktober 2012 – 10. Januar 2013 in der Villa Bengel

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Transit

Zeitgenössischer Schmuck aus Israel
Die Ausstellung gibt einen Einblick und soweit möglich einen Überblick über den aktuellen Stand des Autorenschmucks in Israel. Gezeigt werden die Besonderheiten des israelischen Autorenschmucks in Relation zum mitteleuropäischen. Geschuldet der politischen Situation ist ein besonderes Maß an Politisierung des Schmucks festzustellen. Obwohl viele der SchmuckkünstlerInnen nur wenige Jahre beim Schmuck bleiben und eher in die Bildende Kunst und zum Design wechseln, gibt es eine große Kontinuität in der Entwicklung.
Die Ausstellung ist keine Rückschau. Gleichwohl werden drei KünstlerInnen der ersten stilbildenden Generation, Vered Kaminski, Esther Knobel und Deganit Stern-Schocken, besonders gewürdigt. Weitere 10 KünstlerInnen werden in einer kleineren Auswahl vorgestellt. Es erscheint ein Katalog zur Ausstellung.


15. August – 9. Oktober 2012 in der Villa Bengel

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Peter Bauhuis

Simultanea – Schmuck und Gefäß
Bei den Schmuckstücken und Gefäßen von Peter Bauhuis (Jg. 1965) steht das Experiment mit dem Prozess des Gießens und Verschmelzens von Metall im Vordergrund. Im Spiel der Oxidationen erreicht er unerwartete Farbeffekte. Vermeintliche Gießfehler, wie feine Linien, Risse oder Angusskanäle werden in die Formen integriert. So ergibt sich eine für Metall unglaubliche Leichtigkeit. Er hinterfragt mit subtilem Humor die Gesten des Schmucks und unsere Sehgewohnheiten. Peter Bauhuis studierte an der Akademie der Bildenden Künste bei Otto Künzli. Seit 1999 arbeitet er als freier Künstler. Anerkennung fand seine Arbeit durch Ausstellungen im In- und Ausland sowie durch bedeutende Preise.


4. Juli – 10. August 2012 in der Villa Bengel

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Industriedenkmal Jakob Bengel – Neuerwerbungen

Die historische „Uhrketten- und Bijouteriewarenfabrik Jakob Bengel“ bereitet derzeit eine neue Dauerausstellung vor. Ein Höhepunkt dieser Ausstellung wird eine Kollektion von historischem Bengel-Schmuck aus der Art-Déco-Ära der 1920er/1930er Jahre sein. Mit Unterstützung der rheinland-pfälzischen Kulturstiftung konnte eine Kollektion von mehr als 100 hochwertigen Schmuckstücken sowie eine Vielzahl von Musterkarten und sonstigen historischen Firmendokumenten angekauft werden, die nun erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden können.


4. Juli – 4. Oktober 2012 im Industriedenkmal Jakob Bengel

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Historischer Männerschmuck von der Nahe

Heute scheint „Männerschmuck“ vielfach auf Prestigeobjekte wie Uhren oder Sportwagen reduzierbar zu sein. Im Gegensatz zur Jahrhundertwende 1900 ist „Männerschmuck“ kein Objekt der Alltagskultur mehr.
In den häufig als „die Gründerjahre“ bezeichneten Jahrzehnten vor 1914 ornamentierte sich der „Herr von Welt“ nicht nur mit prächtigen Uhrketten und „Chatelaines“, mit feinen Krawattennadeln und Manschettenknöpfen. Er stellte seine Bedeutung in der Gesellschaft auch durch „Galanteriewaren“ wie prachtvolle Zigarettenetuis und kunstvoll gravierte Feuerzeuge dar. Auch die Berufsstände manifestierten ihre Kunst und Bedeutung durch opulente, die Berufstracht zierende Ketten. Die Ausstellung führt in die Epoche zwischen 1860 und 1914. Sie zeigt eine Auswahl repräsentativer Schmuckstücke für den Herrn aus Idar-Obersteiner Produktion.


4. Juli – 4. Oktober 2012 im Industriedenkmal Bengel

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Fünf Gänge

Aktuelle Diplomarbeiten aus dem Diplomstudiengang Edelstein- und Schmuckdesign

Mit diesem Jahr endet in der Fachhochschule das Zeitalter des Diplomstudiengangs. Ihm folgen international ausgerichtete Bachelor- und Masterstudiengänge. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von Abschlussarbeiten des letzten Jahrgangs von Diplomanden der FH. Noch einmal wird die ganze Bandbreite des Diplomstudiengangs in Idar-Oberstein aufgezeigt. Die Arbeiten stellen zu beachtlicher künstlerischer Reife entwickelte Persönlichkeiten vor, sie zeugen von eigenem Stil und authentischer Formensprache – auf der Höhe unserer Zeit. Teilnehmende DiplomandInnen sind Hye-Shil Kim, Tatjana Giorgadse, Penka Arabova, Matthias Dyer und Alexander Friedrich.


26. Juni – 13. Juli 2012 in der Kreissparkasse Idar

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Daniel Kruger

Geboren in Kapstadt, absolvierte der Künstler nach Studien in Südafrika zwischen 1974 und 1980 ein Studium der Goldschmiedekunst an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Prof. Hermann Jünger. Seit 1980 arbeitet er als freier Schmuck- und Keramikkünstler mit multiplen Ausstellungen im In- und Ausland. Seit 2003 lehrt er Plastik und Schmuck an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Die Ausstellung gibt einen tiefen Einblick in das Schaffen des Künstlers, der jedes ihm zufallende Material – ob Glas oder Rohdiamant – auf seine ästhetischen Qualitäten hin untersucht und diese als ein sehr persönliches Objekt, als Ring, Armreif, Brosche oder Collier, am Träger zum Sprechen bringt.


9. Mai – 28. Juni 2012 in der Villa Bengel

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nsaio 4

Die Ausstellung „Neuer Schmuck aus Idar-Oberstein 4“ zeigt eine Auswahl aktueller Arbeiten von Studierenden der Fachrichtung „Edelstein- und Schmuckdesign“ der Fachhochschule Trier. Beteiligt sind die Studiengänge Diplomstudium, Bachelor of Arts und Master of Arts. Gezeigt werden Arbeiten aus allen Stadien des Studiums, so dass ein authentisches Bild vom Leistungsstand der Fachrichtung, aber auch der persönlichen und künstlerischen Entwicklung der Studierenden gezeichnet wird.


8. Mai – 15. Mai 2012 in der Fachhochschule

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SchmuckDenken 8

Auf dem Weg zu einer Theorie des Schmucks

Wissenschaftliches Colloquium zum 9. Idar-Obersteiner Formdiskurs 2012

Dienstag, 08. und Mittwoch, 09. Mai 2012 im Studiengang „Edelstein- und Schmuckdesign“
der FH Trier in Idar-Oberstein


„SchmuckDenken“ ist der Versuch, darüber zu reflektieren, was Schmuck sei. Es geht um eine interdisziplinäre Annäherung jenseits der einschlägigen Kategorien Handwerk oder Kunst, angewandt oder frei: um die Erkundung, was Schmuck ausmacht – nicht, wie er aussieht.

Die 8. Ausgabe von SchmuckDenken hinterfragt die Verantwortung der Kunst in einer Welt, die zunehmend durch den Menschen und die Ideologie des grenzenlosen Wachstums in Gefahr gerät. Der Themenschwerpunkt fokussiert damit erneut die gesellschaftliche Rolle der Schmuck- und Kunstschaffenden und deren Verantwortung. Neben der ethischen Fragestellung geht es nicht zuletzt auch darum, ob Kunst und ästhetische Erfahrung den Prozess der wissenschaftlichen Welterkenntnis und -deutung voranbringen können und welche Rolle die Traditionsmaterialien der Schmuckkunst, Gold und edle Steine, in diesem Kontext spielen bzw. spielen können.

In einem weiteren Themenschwerpunkt geht es um die Traditionsmaterialien der Schmuckkunst: um Gold und edle Steine.

ReferentInnen sind u.a. Dr. Jivan Astfalck, Armin Chodzinski, Dr. Holger Kube Ventura, Prof. Daniel Kruger, Willi Lindemann, Dr. Pravu Mazumdar, Prof. Theo Smeets, Prof. Dr. Uwe Voigt. Das komplette Programm erscheint unter Opens external link in new windowwww.fh-trier.de/go/schmuckdenken.

„SchmuckDenken“ ist ein Projekt der Stadt Idar-Oberstein und der Fachhochschule Trier, Studiengang „Edelstein- und Schmuckdesign“ Idar-Oberstein in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Goldschmiedekunst e.V. Hanau, dem Forum für Schmuck und Design e.V. Bonn und der ARNOLDSCHEN Verlagsanstalt Stuttgart.

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The Spirit of Stone

Das “Spirit of Stone”-Projekt machte die finnische Stadt Lappeenranta im Mai 2011 zu einem internationalen Zentrum des zeitgenössischen Autorenschmucks. In Workshops, einem Symposium, Ausstellungen und einem Nachwuchswettbewerb machten sich renommierte Schmuckkünstlerinnen und -künstler aus Estland, Finnland, Deutschland, Großbritannien, Polen, Australien, den Niederlanden, der Slowakei und der Schweiz daran, die „Seele“ des Steins zu ergründen. Entstanden ist eine Ausstellung mit Arbeiten von 22 KünstlerInnen, die als Kooperation der Saimaa University of Applied Sciences mit einer der führenden Schmuckfirmen Finnlands KALEVALA Jewelry und dem South Karelia Museum vom 08.05.2011 – 08.01.2012 in Lappeenranta gezeigt worden ist.


3. April – 3. Mai 2012 in der Villa Bengel

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Barcelona, Barcelona

Barcelona ist eine der europäischen Städte mit einer äußerst lebendigen Schmuckszene: Viele Gestalterinnen und Gestalter, Galerien und Museen aber auch eine wichtige Schmuck-Internetplattform „klimt02“ sind hier angesiedelt. Die Verbindungen zwischen den Hochschulen in Barcelona und Idar-Oberstein sind in den letzten Jahren über eine Vielzahl an Austauschaktivitäten verstärkt worden: mehrere AbsolventInnen aus Barcelona studieren momentan in Idar-Oberstein im Masterstudiengang Edelstein- und Schmuckdesign. „Barcelona, Barcelona“ zeigt eine repräsentative Auswahl an aktuellen Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern, die eng mit dem spanischen Schmuckzentrum verbunden sind.


18. Januar – 13. März 2012 in der Villa Bengel

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Saskia Detering

Schmuck und Gefäße

Mit ihren Unikaten schafft Saskia Detering suggestive, plastische Bilder für Wärme, Kühle, Fließen, Blühen, Halten. Eines ruft das andere hervor, flächig Ausgebreitetes ruft nach Geballtem, Starkfarbiges fordert Blasses, Transparentes in Folge. Ihre zumeist großformatigen und wuchtigen Arbeiten haben doch eine Dimension, die einen persönlichen Zugang erlaubt, sie sind „Kammermusik“. Ihre Arbeit stellt sie unter das Motto von Jacques Lipschitz: „Tatsächlich ist die Plastik ein vom Menschen geschaffener Gefährte, mit einem unsterblichen menschlichen Herzen darin, das Impulse aussendet, die uns dauernd Freude vermitteln, uns wärmen und belehren, all das zu gleicher Zeit.“


29. November 2011 – 12. Januar 2012 in der Villa Bengel

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Mirjam Dreher

Räume

Mirjam Dreher studiert seit vier Jahren an der Fachrichtung Edelstein- und Schmuckdesign.
Die Ausstellung zeigt Arbeiten der letzten beiden Semester, in denen sie sich intensiv mit dem Thema der Raumbildung im transparenten Stein beschäftigt hat. Die in Zusammenarbeit mit der Firma Herbert Stephan KG entstandenen Arbeiten erforschen das Zusammenspiel von Stein mit Metall und haben zum Ziel, Funktion und Gestaltung zu verbinden. Durch die innovative Verwendung unterschiedlichster Techniken sind neuartige Arbeiten entstanden. Mirjam Drehers Juwelen haben einerseits Einzelstückcharakter, sind andererseits aber auch seriell produzierbar.


25. Oktober – 11. November 2011 in der Kreissparkasse in Idar

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Volker Atrops

Guten Tag - Bijou Gigi

Für die besondere Ästhetik der Villa Bengel konzipiert der Künstler ein Ausstellungsprojekt, in dem er die vielfältigen Beziehungen zwischen Schmuckstück und seinen Trägerinnen und Trägern untersucht. Indem er seine Arbeiten auf eher alltägliche Schmuck-Abbildungen bezieht und mit der profanen Praxis des Schmückens konfrontiert, geht er auf die Wurzel des Goldschmiedens zurück, lässt die Perspektive des Schmuckkünstlers oder -designers hinter sich und kommt zu überraschenden Erkenntnissen.


11. Oktober – 23. November 2011 in der Villa Bengel

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Modeschmuck der Gründerzeit (1865 - 1910)

Geschliffene Preziosen aus Idar

In die Anfangsjahre des Modeschmucks führt diese Ausstellung mit einer in diesem Umfang bislang noch nicht gezeigten Muster-Kollektion und ausgewählten Steinpreziosen Idarer Edelsteinhändler. Es werden eine Vielzahl ebenso origineller wie bezaubernder Schmuckobjekte aus Achat, Onyx, Deutsch Lapis, Bergkristall und Amethyst gezeigt. Bei den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Anlässen getragen, wurden sie zu den unverzichtbaren schmückenden wie repräsentativen Accessoires der modebewussten bürgerlichen Frau und zu wichtigen Zeugnissen der Alltagskultur des gehobenen Bürgertums in der Kaiserzeit. Die Exponate zeugen auch vom hohen Entwicklungsstand des Idarer Schleiferhandwerks vor Einführung der Lapidärie.


5. August – 04. Oktober 2011 in der Villa Bengel

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Uta Feiler

Die 1941 in Erfurt geborene Schmuckkünstlerin gehört zu den bekannten Persönlichkeiten der Schmuckszene in der ehemaligen DDR. Gegen die Vorgaben staatlicher Kulturpolitik setzte sie mit ihrem Werk über Jahrzehnte Marksteine künstlerischer Freiheit.
Als Mitbegründerin und langjährige Organisatorin des seit 1984 stattfindenden „Erfurter Schmucksymposiums“ entwickelte sie sich zu einer Künstlerpersönlichkeit des frühen Autorenschmucks.
Die Ausstellung zeigt einen Querschnitt ihres Werkes.


28. Juni – 28. Juli 2011 in der Villa Bengel

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Dorothea Prühl

Aus der Marzee-Collection

Dorothea Prühl (*1937, Breslau) ist eine der herausragenden Protagonistinnen des aktuellen Schmucks. Diese Ausstellung findet im Rahmen des diesjährigen Symposiums „SchmuckDenken“ mit dem Thema „Kunst/Design und gesellschaftliche Verantwortung“ statt. Prühl schafft ihre Aussagen nicht nur mit Meisterhand in Gold und Silber, Holz, Aluminium, Titan oder Edelstahl, die Werke sind gleichzeitig beeindruckende Zeugnisse ihrer Interpretation des Wesentlichen, ohne die gesellschaftlichen Zusammenhänge des Schmucks aus dem Auge zu verlieren.
Dorothea Prühl hat von 1994 bis 2002 an der Hochschule für Kunst und Design „Burg Giebichenstein“ in Halle die Schmuckklasse geleitet.
Die Ausstellung kommt in Kooperation mit der Galerie Marzee, Nijmegen (NL) zustande.


18. Mai – 21. Juni 2011 in der Villa Bengel

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Identität

Die Fachrichtung Edelstein- und Schmuckdesign der Fachhochschule in Idar-Oberstein zeigt, begleitend zur Publikation „SchmuckDenken“, eine Auswahl der im letzten Jahr entstandenen Abschlussarbeiten des Diplomstudiengangs und des Master of Arts Edelstein- und Schmuckdesign.
Zu sehen sein werden Arbeiten, welche die ganze Bandbreite des angebotenen Studiums widerspiegeln und sowohl Edelsteine in ihrer verschiedenen Verwendungsform zeigen als auch den Begriff Schmuck vom Unikat bis zur Serie beleuchten.


17. Mai und 18. Mai 2011 in der Fachhochschule

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Gemma Draper

Applied uncertainty, a doubt in process

Gemma Draper graduierte 2009 an der Cranbrook Academy of Art, USA mit dem Master of Fine Arts. Vorangegangen sind diesem Abschluss sowohl ein BA in Philosophy als auch ein abgeschlossenes Studium in Plastic Arts and Design. Ihre Arbeiten setzen sich in einer außergewöhnlichen Form mit dem Thema Schmuck auseinander. Gemma Draper macht die jedem forschenden Prozess innewohnende Unsicherheit selbst zum Thema ihrer Arbeit. Ausgehend von klaren Fragestellungen werden im Arbeitsprozess mit dem konkreten Material die scheinbaren Grenzen hinterfragt und erweitert.


17. Mai – 21. Juni 2011 in der Fachhochschule

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Schmuck-Denken 7

Auf dem Weg zu einer Theorie des Schmucks

Wissenschaftliches Colloquium zum 8. Idar-Obersteiner Formdiskurs 2011

Dienstag, 17. und Mittwoch, 18. Mai 2011 im Studiengang „Edelstein- und Schmuckdesign“ der FH Trier in Idar-Oberstein

„Schmuck-Denken“ ist der Versuch, darüber zu reflektieren, was Schmuck sei. Es geht um eine interdisziplinäre Annäherung jenseits der einschlägigen Kategorien Handwerk oder Kunst, angewandt oder frei: um die Erkundung, was Schmuck ausmacht – nicht, wie er aussieht.
Die 7. Ausgabe von Schmuck-Denken will einerseits eine Zwischenbilanz der bisherigen Symposien ziehen, welche Konturen einer Theorie des Schmucks aufzeigt und gleichzeitig Handlungsstrategien für eine autonome gestalterische Praxis zwischen angewandter Kunst und freier Kunst aufzeigt. Zum diesjährigen Symposium wird das Buch „Schmuck-Denken“ bei der Arnoldschen Verlagsanstalt erscheinen.
Der zweite Themenschwerpunkt fokussiert die gesellschaftliche Rolle des (Schmuck-)Künstlers und seine Verantwortung.
ReferentInnen sind u.a. Gemma Draper, Uta Feiler, Prof. Dr. Angelika Karger, Willi Lindemann, Prof. Dr. Gunnar Schmidt, Prof. Dr. Martin Seel, Prof. Theo Smeets, Dr. Marjan Unger.

Das komplette Programm erscheint unter www.fh-trier.de/go/schmuckdenken.

„Schmuck - Denken“ ist ein Projekt der Stadt Idar-Oberstein und der Fachhochschule Trier, Studiengang „Edelstein- und Schmuckdesign“ Idar-Oberstein in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Goldschmiedekunst e.V. Hanau, dem Forum für Schmuck und Design e.V. Bonn und der ARNOLDSCHE Verlagsanstalt Stuttgart.

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Cutting Edge

Glanzlichter der zeitgenössischen Kunst der Edelsteingestaltung in einer bislang noch nicht zu sehenden Auswahl sind im Museum der Idar-Obersteiner Partnerstadt Turnov zu sehen. Neben kostbaren, einer klassischen Ästhetik folgenden Objekten werden erstmals die bedeutendsten Idar-Obersteiner „Erneuerer“ in einer Ausstellung versammelt, die die Edelsteingestaltung an die Kunst des 20. Jahrhunderts herangeführt haben.
Zu sehen sind Arbeiten aus den Werkstätten von Gebr. Henn, Heinz Postler, Bernd Munsteiner, Tom und Jutta Munsteiner, Dieter Lorenz sowie von AbsolventInnen des Studiengangs Edelstein- und Schmuckdesign der FH Idar-Oberstein wie Claudia Adam, Jörg Stoffel und anderen.


28. April – 30. Juni 2011 im Muzeum Turnov (Cz)

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Beppe Kessler

La Condition Humaine

Beppe Kessler ist eine vielseitige Künstlerin mit einer großen Empfindsamkeit im Umgang mit Materialien und Texturen. Den virtuosen Wechsel zwischen Preziös und Monumental, der ihren Arbeiten eigen ist, beweisen sowohl ihre Schmuckarbeiten wie auch ihre Gemälde – die leider nur all zu oft getrennt voneinander ausgestellt werden. Im Anschluss an die Präsentation im Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt wird Beppe Kesslers aktuelle Schmuckausstellung „La Condition Humaine“ in der Bengelstiftung von einer Auswahl an Gemälden komplettiert.
Diese Ausstellung findet in Kooperation mit der mobilen Galerie aurum, Frankfurt statt.


5. April – 10. Mai 2011 in der Villa Bengel

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FH-AbsolventInnen auf der Inhorgenta 2011

Jedes Jahr werden die im Jahr zuvor entstandenen Abschlussarbeiten der Fachrichtung Edelstein- und Schmuckdesign auf der Inhorgenta in München präsentiert. Dieses Jahr wird eine Auswahl der Diplomarbeiten von Sabine Conrad, Marcella Ferretti, Lisa Kröber, Silke Rehermann und Antje Stolz sowie des Master of Arts von Sachiyo Higaki in der Halle C2 am Stand 546/647 zu sehen sein.


25. – 28. Februar 2011, Messe München

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Auf nach Italien

Das 13. Erfurter Schmucksymposium vom 16. bis zum 31. Juli 2010

Unter das Thema „Luther. Der Aufbruch“ stellte der Verband Bildender Künstler Thüringen e.V. das 13. Erfurter Schmucksymposium. 10 Schmuckkünstlerinnen und -künstler aus 4 Ländern ließen sich von der denkwürdigen Pilgerreise des jungen Luther nach Rom inspirieren, die den Anfang des theologischen Aufbruchs des Reformators markierte.
Die Ausstellung zeigt die Symposiumsbeiträge von Volker Atrops (D), Iris Bodemer (D), Daniela Boieri (I), Heike Gruber (D), Beate Klockmann (NL), Federica Pallaver (I), Mandy Rasch (D), Philip Sajet (NL), Dana Seachuga (IL), Fabrizio Tridenti (I).


27. Januar – 27. Februar 2011 in der Villa Bengel

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Karfunkelstein

Prade – Gablonzer Modeschmuck 1922 – 1995

Die Firma Prade steht repräsentativ für das virtuose Gefüge aus Kunst, Handwerk und Handel, das, vom böhmischen Gablonz ausgehend, vor allem mit farbigen Pretiosen aus Glas über viele Jahrzehnte den europäischen Modeschmuck bereicherte. Die einzigartige Prade-Kollektion gibt einen Überblick über das schöpferische Erbe eines untergegangenen Traditionsunternehmens, der auch die bislang noch selten beachteten gestalterischen Tendenzen der Zeit nach 1945 einschließt.

28. Januar – 20. März 2011 in der Villa Bengel

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New Traditional Jewellery

Parallel zur einzigen niederländischen Publikums-Schmuckmesse „SIERAAD“ wird der Wettbewerb „New Traditional Jewellery“ organisiert. Schmuckkünstlerinnen und Schmuckkünstler aus aller Welt nutzen dieses neue Podium, auf dem sie ihrer eigenen Sicht Gestalt geben können. Die hier gezeigte Wanderausstellung vereint Arbeiten aus dem Wettbewerb 2010 mit dem Thema „True Colors“ mit den besten der bisherigen Wettbewerbe und bietet so einen Überblick über die Entwicklungen im Bereich des zeitgenössischen Schmucks im neuen Millennium. Die Organisatoren der New Traditional Jewellery (Foundation Art in Business) haben sich zum Ziel gesetzt, das Wissen und die Wertschätzung der Schmuckkunst bei Unternehmern, Privatpersonen und öffentlichen Einrichtungen zu vertiefen. http://www.newtraditionaljewellery.com

Foto: „Embroided Genesis“ von Beate Eismann

14. Dezember 2010 bis 15. Januar 2011 in der Villa Bengel

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Ulo Florack

Intuitiv erschafft Ulo Florack seine Welt – auf Leinwand ebenso wie in seinen Schmuckarbeiten. Sie ist figürlich und selbstverständlich farbig. Mysteriöse und phantastische Wesen – manchmal halb Mensch, halb Tier oder Fabelwesen – sowie magische Inskriptionen spielen in der Arbeit des Augsburger Künstlers eine große Rolle. Seine anfangs archaisch anmutenden Arbeiten zeigen bei näherer Betrachtung eine handwerklich herausragende Qualität auf und ebenso zurückhaltend erschließen sich die vorhandenen Metaphern – Florack ist ein vielseitiger und nur schwer einzuordnender Künstler. In einem Artist-in-Residence-Aufenthalt hat er nun seine Materialpalette um die in ihrer Farbigkeit fast selbstverständlich in seinen Schmuck hineinpassenden Edelsteine erweitert.

Eröffnung 9. November 2010 um 18:00 Uhr in der Villa Bengel

 

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24FH - Absolventinnen und Absolventen des FH-Studiengangs Edelstein- und Schmuckdesign Idar-Oberstein

24FH

24 Jahre Fachhochschule Idar-Oberstein - höchste Zeit für eine Bestandsaufnahme. Koordiniert von der GdF (Gesellschaft der Freunde der Fachhochschule in Idar-Oberstein) entstand eine große Retrospektive. Eine Jury aus AbsolventInnen aller Generationen unter dem Vorsitz von Kristina Balzer (mobile Galerie Aurum - Frankfurt) hat aus Abschlussarbeiten und dem anschließend entstandenen Oeuvre eine repräsentative Auswahl zusammengestellt. Nicht nur der Hochschulleistungstand, auch die Marktfähigkeit und Innovationskraft der Absolventinnen und Absolventen wird in der Ausstellung dokumentiert. www.fh-trier.de/go/gdf

Eröffnung 30.09.2010 um 20:00 Uhr in der Villa Bengel

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Obersteiner Galanteriewaren - Die 1950er und 1960er Jahre

 

Idar-Obersteiner Modeschmuck aus den goldenen Wirtschaftswunderjahren

Die Wirtschaftswunderjahre machten Idar-Oberstein erneut zu einem Zentrum des europäischen Modeschmucks, das auf allen Märkten der Welt präsent war. Auch wenn die Stadt nur in Ansätzen eigene große Schmuckmarken hervorbrachte, zeichnete sich die Produktion durch ein hohes Maß an modischer Aktualität aus. Die Kollektionen von Firmen wie Max Ziemer, Walter Fischer oder Klein & Quenzer faszinierten aber auch durch ihre Nähe zu den künstlerischen Strömungen der Epoche, die häufig in überraschend origineller Weise adaptiert werden.

20. September – 09. Oktober 2010 in der Filiale der Kreissparkasse Oberstein

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Stroh zu Gold

Studienarbeiten aus der Staatlichen Zeichenakademie Hanau.
Die Ausstellung „Stroh zu Gold“ der Staatlichen Zeichenakademie Hanau präsentiert Schmuck, Gerät und Accessoire, Studien- und Abschlussarbeiten von Studierenden aus den Jahren 2007-2010. Einmal mehr dokumentiert diese Ausstellung den außergewöhnlichen Leistungsstand, den Berufsfachschule und Fachschule für Schmuck, Gerät und Accessoire unter den Aus- und Weiterbildungsstätten für Gestaltung bundesweit einnehmen.
Damit erweisen sich die traditionsreiche Zeichenakademie und die Stadt Hanau als Schmuck- und Silberwarenstadt als idealer Nährboden für die „Brüder Grimm Berufsakademie für Design“, die erste ihrer Art in Deutschland, die in Kürze in Hanau eröffnet wird.

01. September – 28. September in der Villa Bengel 

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Also Known as Jewellery

Aktueller Autorenschmuck aus Frankreich

Im Schmuck hat Frankreich wie kaum ein anderes Land  eine große Tradition des Luxus und der großen Marken. Gleichwohl gibt es seit einigen Jahren eine wachsende, sehr rege Gemeinschaft von zeitgenössischen Schmuckkünstlern, die auf hohem Niveau Anschluss an die Entwicklungstendenzen der internationalen Schmuckszene gefunden hat. Die von französischen Künstlern selbst kuratierte Wanderausstellung lokalisiert in überzeugender Weise Positionen zwischen Kunst, Design und traditionellem Handwerk und vermittelt am Beispiel von 17 französischen Schmuckschaffenden erstmals eine Gesamtschau der aktuellen Positionen.

23. Juni – 15. August 2010 in der Villa Bengel 

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Schmuck-Denken 6 - Auf dem Weg zu einer Theorie des Schmucks

Wissenschaftliches Colloquium zum 7. Idar-Obersteiner Formdiskurs 2010

Dienstag, 18. und Mittwoch, 19. Mai 2010 im Studiengang „Edelstein- und Schmuckdesign“ der FH Trier in Idar-Oberstein

„Schmuck-Denken“ ist der Versuch, darüber zu reflektieren, was Schmuck sei. Es geht um eine interdisziplinäre Annäherung jenseits der einschlägigen Kategorien Handwerk oder Kunst, angewandt oder frei: um die Erkundung, was Schmuck ausmacht – nicht, wie er aussieht.

2005 hatten vor allem Ethnologen, Philosophen, Kultur- und Naturwissenschaftler im interdisziplinären Diskurs erste Denkansätze gesammelt. 2006 erfolgte eine Annäherung mehr über die Auseinandersetzung mit Werken und Aktionen  konzeptionell arbeitender Schmuckkünstler wie Astfalck, Mackert oder Nisslmüller, um sich 2007 dem vielschichtigen Verhältnis zwischen Schönheit und Uniformität zuzuwenden. 2008 folgte eine Debatte über die Bedeutung des Ornaments für den Schmuck. Schmuck-Denken 2009 setzt den Fokus auf den Schmuck als Objekt. Die 6. Auflage des Colloquiums setzt sich insbesondere mit den inzwischen in umfassender Weise vollzogenen und auf allen Ebenen – ökonomisch, politisch und kulturell – wirksamen Globalisierungstendenzen auseinander. Der Fokus liegt auf den kulturellen und künstlerischen globalen Interdependenzen in Geschichte und Gegenwart und berücksichtigt auch ihre Auswirkungen auf den Schmuck.  

Zum Symposium erscheint das Buch "SchmuckDenken - Auf dem Weg zu einer Theorie des Schmucks" - Arnoldsche Verlag, Stuttgart.

ReferentInnen 2010 u. a.:  

  • Wilhelm Lindemann
  • Prof. Gerard Unger

Das komplette Programm erscheint unter Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.fh-trier.de/go/schmuckdenken.

Schmuck-Denken ist ein Projekt der Stadt Idar-Oberstein und der Fachhochschule Trier, Studiengang Edelstein- und Schmuckdesign, Idar-Oberstein in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Goldschmiedekunst e.V. Hanau, dem Forum für Schmuck und Design e.V. Bonn und der ARNOLDSCHE Verlagsanstalt Stuttgart.

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Iris Eichenberg

Nach dem Studium und anschließender Lehrtätigkeit an der Gerrit Rietveld Academie in Amsterdam arbeitet die in Göttingen geborene Iris Eichenberg seit 2007 als Professorin für Metallgestaltung in Cranbrook (USA). In jeder ihrer Arbeiten ist die intuitive Suche nach Inhalt und Bedeutung spürbar. Ihre abstrakten Arbeiten bleiben dabei nicht hermetisch auf sich selbst bezogen sondern beziehen sich auf die Besonderheiten und Gegebenheiten des Lebens. 

Diese Ausstellung findet im Rahmen des Symposiums „SchmuckDenken 6“ statt.

18. Mai – 26. Juni 2010 in der Villa Bengel

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I Care A Lot

Middle East Portable Discussion Jewelry Exhibition

Die Schmuckausstellung wird im Rahmen des diesjährigen SchmuckDenken-Themas „Globalisierung“ präsentiert. Sie ist eine Initiative der israelischen Schmuckgestalterin Dana Hakim und des Mediengestalters Yosef Bercovich. Am Beispiel des Brennpunktes Mittlerer Osten und dessen globaler Auswirkungen auf Fragestellungen wie Immigration, Menschenrechte, Orientalismus, Konflikte, Koexistenz, Ökonomie und Frieden dokumentiert sie den Einfluss dieser Themen auf die Beziehung Ost und West. „Eine Beziehung mit direkten Konsequenzen für unsere eigene Realität“ (Hakim und Bercovich).

Mehr Infos unter: www.icarealot.me

Diese Ausstellung findet im Rahmen des Symposiums „SchmuckDenken 6“ statt.

18. Mai – 10. Juni 2010 in der Fachhochschule

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Javier Moreno Frias - Somatic Resorts

1. Abschlussarbeit des Masterstudiengangs des Studiengangs Edelstein- und Schmuckdesign

Das SchmuckDenken-Thema „Globalisierung“ ist zwar nicht das Thema der ersten Masterthesis in der Idar-Obersteiner Fachhochschule, dennoch spielt es in der Arbeit von Javier Moreno Frias eine prominente Rolle, die alleine schon in seinem bisherigen Werdegang klar belegt wird: Der Katalane lernte zunächst Goldschmieden in Barcelona, absolvierte sein Bachelor-Studium in Finnland und schließt nun als erster Masterstudent in Idar-Oberstein ab. Die mehrjährigen Auslandsaufenthalte, insbesondere das (Kennen)lernen der jeweiligen Landeskultur und -sprache hat zweifellos zur Handschrift des Künstlers beigetragen.

Der Rahmen des Symposiums „SchmuckDenken 6“ ist daher für diese Ausstellung besonders passend.

18. Mai – 1. Juni 2010 in der Fachhochschule

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Afrikanisches Geld

Amulette, Schmuck und Zahlungsmittel aus Achat

Die Sammlungen der Idar-Obersteiner Traditionsunternehmen Gebr. Görlitz und Gebr. Wild geben einen tiefen Einblick in die globalen Wirtschaftsbeziehungen der Kolonialzeit ab der Mitte des 19. Jahrhunderts. Idarer Unternehmen veredelten aus Brasilien importierten Achat durch raffinierte Färbetechniken. Die nach afrikanischen Vorlagen geschliffenen Amulette, Schmuckstücke oder Zahlungsmittel importierte man bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts in sehr großen Stückzahlen in den Sudan und nach Äthiopien aber auch nach Westafrika.

Diese Ausstellung findet im Rahmen des Symposiums „SchmuckDenken 6“ statt.

11. Mai – 10. Juni 2010 im Deutschen Edelsteinmuseum, Idar

 

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Deborah Rudolph - Es lässt mich nicht los

Präsentation der Diplomarbeit von Deborah Rudolph

Die Arbeit stellt eine Interviewreihe zum Thema „Stein“ in den Mittelpunkt. Dabei erzählen 8 verschiedene „Steinprofessionals“ von ihren Erfahrungen mit dem Stein und seiner Faszination.

Es sind Fragen, die nicht immer eine klare Antwort fordern, sondern die Emotionen zu dem Thema „Stein“ widerspiegeln. Begleitet wird die Interviewreihe von Schmuckstücken, die zu den Fragen entstanden sind aber auch zum Träumen einladen. Gezeigt wird die Diplomarbeit von Deborah Rudolph aus diesem Jahr an der Fachrichtung Edelstein- und Schmuckdesign in Idar-Oberstein. 

 

Diese Ausstellung findet im Rahmen des Symposiums „SchmuckDenken 6“ statt.

4. Mai – 27. Mai 2010 in der Filiale der Kreissparkasse Idar

 

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Leonor Hipolito & Claudia Silveira

Artists in Residence der Jakob Bengel-Stiftung

 

Die Ausstellung zeigt die künstlerischen Positionen zweier portugiesischer Stipendiatinnen der Jakob Bengel-Stiftung der vergangenen Jahre. Claudia Silveira Oliveira ist in ihrer Arbeit hauptsächlich inspiriert davon, wie wir mit unserem  äußeren, von Regeln bestimmten Erscheinungsbild umgehen. Sie verwischt die Grenzen zwischen Schmuck und Kleidung, um diese Regeln aufzuzeigen und in Frage zu stellen. Leonor Hipolito wird eine Auswahl aus den seit 2008 entstandenen 3 Serien Lab, überstein und Gaia vorstellen – Serien, die sich intensiv mit dem unmittelbaren Umgang mit dem Material (Edel-)Stein beschäftigen.

7. April bis 9. Mai 2010 in der Villa Bengel

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nsaio3 - Neuer Schmuck aus Idar-Oberstein 3

Das Ausstellungsprojekt zeigt Arbeiten von Studierenden der letzten Jahrgänge und spiegelt den aktuellen Leistungsstand der Idar-Obersteiner Hochschule. Diese Bestandsaufnahme der Arbeitsgebiete Edelstein, Schmuck und Skulptur bildet einen beeindruckenden Auftakt zum neuen Masterstudiengang. Die hohe künstlerische Qualität der Arbeiten spricht für sich sowie für die Programmatik und die Qualität in der Lehre. Zu sehen ist die Abschlussausstellung eines 3-jährigen Ausstellungszyklus, in dem über 250 Schmuckstücke von mehr als 50 Studierenden und AbsolventInnen der Idar-Obersteiner Fachhochschule an 7 Orten vorgestellt wurden.

Zur Ausstellung ist ein Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterKatalog erschienen.

01. Dezember 2009 – 21. Januar 2010 in der Villa Bengel

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Don Friedlich

Site adaptive – Glass Jewelry

2003 hat Donald Friedlich, bis dahin schon zur Riege der profilierten amerikanischen Schmuckkünstler gehörend, für sich den Werkstoff Glas als sein wichtigstes künstlerisches Material entdeckt. Seitdem hat er eine Vielzahl von durch ihre Klarheit und formale Strenge bestechenden Schmuckarbeiten aus Glas geschaffen. Das transparente und transluzente Material hat ihn veranlasst, seine Serie „Site adaptive“ zu betiteln: Arbeiten, die nicht nur aus sich selbst heraus wirken, sondern die zugleich wie eine Lupe den Fokus auf den textilen Stoff setzen, auf dem das Schmuckstück getragen wird, und diesen in seinen Strukturen „adaptiv“ zur Geltung bringt.

13. Oktober – 15. November 2009 in der Villa Bengel

 

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The choice of .../ Die Auswahl von ...

Zur INTERGEM 2009 wird in Idar-Oberstein ein ungewöhnliches Schmuckprojekt vorgestellt: „Die Auswahl von ...“
Die Galerie Marzee (Nijmegen, NL) lässt seit über 10 Jahren großformatige Porträts von Frauen anfertigen, die Schmuck tragen, den sie aus der Galeriekollektion von Marzee auswählten. Wir zeigen in der Innenstadt von Idar-Oberstein eine Auswahl von 250 dieser Porträts. 25 Porträts sowie der im Bild getragene Schmuck werden parallel in der Villa Bengel ausgestellt. Die 225 Porträtfotos bilden eine Schmuck-Route durch Idar-Oberstein in vielen (Schau)Fenstern. Mehr Projektinfos + Bilderroute unter: www.nsaio.de/auswahl.
Die Ausstellung ist ein Projekt im Rahmen von „30 Jahre Galerie Marzee“.
01. Oktober – 10. Oktober 2009 in der Villa Bengel und Innenstadt von Idar-Oberstein

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Obersteiner Galanteriewaren

Die Sammlung Lautenbach

Die „Sammlung Klaus Lautenbach“ umfasst ca. etwa 850 Stücke aus der historischen Produktion der Obersteiner Firma Gebr. Stern. Bei den zumeist zwischen 1898 und 1938 entstandenen Objekten handelt es sich um sogenannte Galanteriewaren: Accessoires für die elegante Dame oder den Herren wie Abendtaschen, Puderdosen, Zigarettenetuis aus Tombak mit aufwändig geprägten oder lackierten bzw. emaillierten Oberflächen. Dazu Schreibunterlagen, Feuerzeuge und andere Objekte des gehobenen täglichen Bedarfs. Neben den Uhrketten und dem Modeschmuck bildete die Produktpalette der „Galanteriewaren“ einen wichtigen Produktionszweig der Obersteiner Metallwarenindustrie.

04. September – 25. September 2009 in der Kreissparkasse Birkenfeld, Platz auf der Idar

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Doris Betz

Balanceakt

„Wenn ich meinen Schmuck mache fühlt sich das für mich an, als hätte ich ein Flugticket in meiner Tasche, von dem ich nicht weiß, was sein Bestimmungsort ist. Gleichzeitig habe ich aber wohl ein Ziel. An dessen Ende sollte ein verdammt gutes Schmuckstück sein. Ich versuche ständig Arbeitsprozesse zu erfinden, die ich nicht kontrollieren kann, ich versuche Dinge geschehen zu lassen, ich bin spontan und aufmerksam, ich folge sowohl meinem Instinkt, wie auch meiner Erfahrung. Dieser Prozess des Nichtwissens, Nichtwollens, lediglich des Spielens, des Freiseins, ein Zustand ohne Absichten, zufällig eben…. und plötzlich: Aufregung und Nervosität…. und dann den Punkt zu erkennen, an dem ich die Kontrolle wieder übernehmen muss, das ist ein Balanceakt.“

30. Juni – 31. Juli 2009 in der Villa Bengel

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Paul Derrez

cool creator

Paul Derrez` Schmuck zeichnet sich durch einen konsequenten Materialeinsatz und seinen „demokratischen Charakter“ aus: „Schmuck ist nicht da zur Vervollständigung der Harmonie. Ich finde es aufregender, wenn Sachen auch einen Verweis auf die Diskrepanz oder die Verrohung der Gesellschaft beinhalten.“ (Derrez)

Die Ausstellung zeigt einen Querschnitt seines Schaffens von den eher ästhetischen und materialorientierten frühen Werken über seine Gebrauchsgegenstände bis hin zu seinen homoerotischen kreuz- und phallusförmigen Arbeiten aus der „Risky Bussiness“-Kollektion.

Seit fast 30 Jahren betreibt er die Galerie RA in Amsterdam.

19. Mai – 26. Juni 2009 in der Villa Bengel

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Schmuck-Denken 5 - Auf dem Weg zu einer Theorie des Schmucks

Wissenschaftliches Colloquium zum 6. Idar-Obersteiner Formdiskurs

Montag 18. und Dienstag 19. Mai 2009 im Studiengang Edelstein- und Schmuckdesign der Fachhochschule Trier in Idar-Oberstein.

„Schmuck-Denken“ ist der Versuch, darüber zu reflektieren, was Schmuck sei. Es geht um eine interdisziplinäre Annäherung jenseits der einschlägigen Kategorien Handwerk oder Kunst, angewandt oder frei: um die Erkundung, was Schmuck ausmacht – nicht, wie er aussieht.

2005 hatten vor allem Ethnologen, Philosophen, Kultur- und Naturwissenschaftler im interdisziplinären Diskurs erste Denkansätze gesammelt. 2006 erfolgte eine Annäherung mehr über die Auseinandersetzung mit Werken und Aktionen konzeptionell arbeitender Schmuckkünstler wie Astfalck, Mackert oder Nisslmüller, um sich 2007 dem vielschichtigen Verhältnis zwischen Schönheit und Uniformität zuzuwenden. 2008 folgte eine Debatte über die Bedeutung des Ornaments für den Schmuck.

Schmuck-Denken 2009 setzt den Fokus auf den Schmuck als Objekt. Schmuck kann vieles sein: Er gehört auf jeden Fall in die Kategorie der geliebten Objekte (Habermas), zu denen sein Besitzer einen ganz persönlichen Bezug entwickelt. Als personales Objekt, das der Person seines Trägers zugeordnet ist, unterstützt es ihn bei der Konstituierung seines Selbst und der Profilierung seiner Persönlichkeit nach innen und außen. Manchmal wird Schmuck zum Fetisch und erwirbt dadurch sogar eine eigene Handlungsmächtigkeit. Auf jeden Fall kann Schmuck als Attribut bezeichnet werden.

Schmuck im Sinne eines Attributs stellt die Frage nach der Identifikation. Marjan Unger reflektiert die Theorien von Allison Lurie, wenn sie schreibt: „Ich möchte nicht so sehr betonen, dass „Schmuck“ sich wie „Sprache“ verhält, sondern eher, dass er eine Sprache beinhaltet. Der Wortschatz wäre die Arten des Schmucks, ergänzt mit der Symbolik der Formen, Farben, Motive und jeglicher anderer Verweise. Die Grammatik wäre die Art und Weise sowie wann der Schmuck getragen wird, aber auch wer welche Stücke besitzt – wer nicht, kurz gesagt: wie man mit Schmuck umgeht.“

Das wissenschaftliche Colloquium Schmuck-Denken 5 untersucht die vielschichtigen Beziehungen von Schmuck zu seinem Träger – und umgekehrt.

ReferentInnen 2009 u. a.: Prof. Dr. Wolfgang Ullrich, Prof. Dr. Karl-Heinz Kohl, Prof. Dr. Tilmann Habermas, Dr. Viola Altrichter, Dr. Marjan Unger, Liesbeth den Besten MA, Wilhelm Lindemann.

Das komplette Programm erscheint unter Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.fh-trier.de/go/schmuckdenken.

Schmuck-Denken wird im Rahmen des Idar-Obersteiner Formdiskurses 2010 fortgesetzt. Schmuck-Denken ist ein Projekt der Stadt-Idar-Oberstein und der Fachhochschule Trier, Studiengang Edelstein- und Schmuckdesign, Idar-Oberstein in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Goldschmiedekunst e.V. Hanau, dem Forum für Schmuck und Design e.V. Bonn und der ARNOLDSCHE Verlagsanstalt Stuttgart.

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Truike Verdegaal

„assignments – post from heaven“

„Oft werde ich gebeten, ein Kleinod an Schmuck oder ein schönes Erbstück in einen „Memento mori“-Schmuck zu integrieren, um es vor dem Einstauben zu beschützen. Oft treffen Erbstücke nicht den Geschmack des Erben. Doch gibt es unterschiedliche Motive, das Erbstück gleichwohl zu tragen: vor allem wegen einer anhaltend starken emotionalen Beziehung des Erben zum Erblasser. Diese Beziehung mache ich zum Gegenstand meines künstlerischen Entwurfs, das facettenreiche Beziehungsgeflecht bildet meine Arbeit ab.“ Die Ausstellung zeigt einen Querschnitt von Auftragsarbeiten unter dem Titel „Assignments – Post from heaven“ (Nachricht aus dem Himmel). Mehr Information unter www.truikeverdegaal.com (Assignments)

18. Mai – 26. Juni 2009 Studiengang Edelstein- und Schmuckdesign der FH Trier, Idar-Oberstein

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Heroes

An der Schmuckhochschule Birmingham (GB) fand 2008 ein Projekt statt, bei dem den besten pensionierten Handwerksmeistern (The Heroes – Die Helden) die Möglichkeit gegeben wurde, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten an die junge Künstlergeneration weiterzugeben. Das Projekt beschränkte sich allerdings nicht darauf, traditionelle Techniken einfach zu reproduzieren, sondern forderte die jungen Künstler heraus, das Können der „Heroes“ auf eigene Art und Weise zu interpretieren und so völlig neue Arbeiten zu schaffen. Begleitend zum Projekt entstand das Buch „HEROES“. Im Industriedenkmal Bengel in Idar-Oberstein werden, beginnend am Internationalen Tag des Denkmals am 17. Mai 2009, die großformatigen Katalogfotos ausgestellt.

Zur Eröffnung ist ein einführender Vortrag zum Projekt zu hören.

Die Ausstellung ist Teil des rheinland-pfälzischen Kultursommers zum Motto „Rule Britannia“.

17. Mai – 26. Juni 2009, Industriedenkmal Bengel

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Forum für Schmuck und Design

Horror Vacui

85 TeilnehmerInnen hat die 9. Mitgliederausstellung des Forums für Schmuck und Design animiert, den Schrecken angesichts der Leere künstlerisch zu fassen. Heraus gekommen ist eine überaus vitale und vielschichtige Versammlung künstlerischer Arbeiten, die den leeren Raum, das Vakuum, nicht als Ort des starren Schreckens, sondern der kreativen Herausforderung und der Kunst rezipieren, in dem zwar „eine gehörige Portion existentieller Verunsicherung“ anzutreffen ist, „aber auch ein sozio-kulturelles Modell für eine barocke, weltoffene Freude am lustvollen Ausprobieren immer neuer Rollen und möglicher Lebensträume“ aufblüht. (Sabine Müller, Ausstellungskatalog)

07. April – 10. Mai 2009 in der Villa Bengel

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Stone matters 2

Sachen aus Stein - Stein mit Bedeutung.

Die Zweideutigkeit im Titel der Edelstein-Sonderschau ist Programm an den Designhochschulen in Idar-Oberstein und Lappeenranta. Die Studierenden der beiden Hochschulen bereichern und konfrontieren die bereits reiche und lange Edelsteintradition mit Individualität und zeitgenössischen Denkanstößen. Eine vielfältige Auswahl an Semester- und Abschlussarbeiten wird in einer frischen, von Studierenden der beiden Hochschulen gemeinsam konzipierten Präsentation gezeigt. Neu interpretiert werden nicht nur edle Steine, auch der Steinbegriff wird möglichst weit gefasst, denn der Titel „Stone Matters“ beschreibt den Edelstein als Wertgegenstand im Sinne eines geistigen Konzeptes der HerstellerInnen und seiner extravertierten Rollenerwartung an die TrägerInnen.

18. – 21. Februar 2009 auf der Inhorgenta Europe 2009 in München

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Bernd Munsteiner

Reflexionen in Stein

Bernd Munsteiner hat sich als erster zeitgenössischer Künstler auf die Suche nach der Aura des Kristalls begeben. Seit mehr als vierzig Jahren schleift er insbesondere transparente Steine zu Bildern, Objekten und Skulpturen. Sie erschließen dem Betrachter den Blick in die magischen Landschaften im Inneren des Kristalls, erweitern seine inneren und äußeren Sehräume zu Projektionsflächen des Psychischen.

18. – 21. Februar 2009 auf der Inhorgenta Europe 2009 in München

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Mari Ishikawa - moonlight shadow

„Im Mondlicht existieren verschiedene unergründlich graue Welten. Sie sind still. Von den grauen Farbnuancen, die in den Schatten zu finden sind, fühle ich mich angezogen. Ich interessiere mich für die Farbtöne der Pflanzen. Die grüne Farbe der Pflanzen ist geheimnisvoll. Grün ist die Farbe einer Illusion und zeigt sich nur, solange Leben da ist. Im Mondlicht kann man darin Grautöne von unergründlicher Tiefe unterscheiden. Ebenso angezogen fühle ich mich von den Blumen und Gräsern einer Wiese. Ihre unterschiedlichen Formen und ihre Vollkommenheit überraschen mich. Für wen und wofür ist diese Schönheit? Im Mondlicht können wir unser Leben mit der Natur teilen.“ (Mari Ishikawa)

29. Januar bis 29. März 2009, Villa Bengel

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Steinreich – Steenrijk

Studiengang Edelstein- u. Schmuckdesign der Fachhochschule Trier

Die Ausstellung „Steenrijk – Steinreich“ zeigt Arbeiten von Studierenden der Fachrichtung Edelstein- und Schmuckdesign der FH Trier sowie des Instituut voor Kunst en Ambacht (IKA).
Das Projekt entstand nach einem Besuch von Vertretern der belgischen Schule Edelsmeedkunst-Juweelontwerp des IKA im Dezember 2008 bei der Idar-Obersteiner Hochschule.
Die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema „Stein“ im weitesten Sinne ist der Ausgangspunkt für die gezeigten Arbeiten. Dabei liegt der Schwerpunkt im künstlerischen Bereich.

10. Januar – 08. Februar 2009 im Cultuurzentrum Mechelen, Belgien

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Eija Mustonen & Helena Lehtinen

Landscapes

Eija Mustonen und Helena Lehtinen sind finnische Schmuckkünstlerinnen, die regelmäßig zusammen ausstellen. Beide lehren an der South Carelia Polytechnic in Lappeenranta. Zu ihren Arbeiten sagt Mustonen: „Die tiefe Verbundenheit zu meiner Herkunft und Umgebung ist der Ausgangspunkt meines Arbeitsprozesses – Chaos und Ordnung wie in der Natur um uns herum. Raum nicht nur als physischer, sondern vor allem auch als psychischer Faktor ist dabei entscheidend.“ Diese Ausstellung findet im Rahmen der internationalen Hochschulkooperation Idar-Oberstein – Lappeenranta statt.

17. Dezember 2008 – 25. Januar 2009 in der Villa Bengel

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Bijoux de famille - Sophie Hanagarth (16.01 - 10.03)

Nach der „Corpus“-Ausstellung im Jahr 2006 wird erneut Schmuck aus Frankreich präsentiert: Sophie Hanagarth ist eine der bedeutendsten zeitgenössischen französischen Schmuckkünstlerinnen. In ihren Arbeiten geht es vorrangig um die Beziehung zum Körper und ein Bewusstmachen von Körperlichkeit mit Schmuck. Mit überraschender Leichtigkeit wird dieses zentrale Schmuckthema erforscht. Sophie Hanagarth leitet die Schmuckklasse in Straßburg.

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5 Gramm Schmuck - Arbeiten der Zeichenakademie (1.4. - 10.5.)

„5 Gramm – nicht mehr und nicht weniger“. Dieser Forderung stellten sich vierzig Studierende der Staatlichen Zeichenakademie Hanau. Die Teilnehmer hatten sieben Monate Zeit, aus Materialien ihrer Wahl ein Schmuckstück oder –objekt herzustellen, das genau fünf Gramm wiegt. Die Ergebnisse des durch Ilona Stepping initiierten Förderwettbewerbes werden nach der ersten Station im Museum für Angewandte Kunst Frankfurt nun in Idar-Oberstein vorgestellt.

Gastaussstellung in der FH Trier

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Family portraits - Karen Pontoppidan (8.4. - 10.5.)

Die dänische Schmuckkünstlerin Karen Pontoppidan (*1968 in Kerteminde, Dänemark) studierte in München an der Akademie der Künste und unterrichtet heute an der Konstfack in Stockholm, Schweden. Zu ihrem Schaffen sagt sie: „Mehr als in jeder anderen Kunstform ist Schmuck mit dem Menschen als solchem verbunden. Wenn ich zu Hause ein Gemälde oder eine Skulptur aufstelle, wird dies nur von wenigen gesehen. Schmuck Tragen generiert eine andere Situation, denn alle, die mir begegnen sehen es und „lesen“, was der Schmuck über mich aussagt. Schmuck ist sehr persönlich“.

Download der Einladung

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Reflexionen in Stein - Bernd Munsteiner (Mai – Oktober 2008)

im Deutschen Edelsteinmuseum

Bernd Munsteiner hat sich als erster zeitgenössischer Künstler auf die Suche nach der Aura des Kristalls begeben. Seit mehr als vierzig Jahren schleift er insbesondere transparente Steine zu Bildern, Objekten und Skulpturen. Sie erschließen dem Betrachter den Blick in die magischen Landschaften im Innern des Kristalls, erweitern seine inneren und äußeren Sehräume zu Projektionsflächen des Psychischen.

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Idar-Obersteiner Modeschmuck aus dem 19. und 20. Jahrhundert

16. Mai – 06. Juni 2008 in der Kreissparkasse Birkenfeld, Platz auf der Idar.

Ab 1860 gab es im Stadtteil Oberstein über fast 100 Jahre eines der europäischen Zentren für Modeschmuck. Neben Pforzheim, Hanau und Schwäbisch Gmünd entwickelte sich auch an der Nahe eine blühende Schmuckproduktion. Viele dieser Firmen hatten ihr technisches Know-How zunächst in der Uhrkettenindustrie gesammelt und erweiterten ihre Palette mit Modeschmuck. Dieser weit über Deutschlands Grenzen hinaus verbreitete Schmuck ist heute nahezu in Vergessenheit geraten und wird bestenfalls noch von den ExpertInnen mit Idar-Oberstein in Verbindung gebracht. Die Ausstellung gibt erstmalig einen Überblick über diese untergegangene Epoche.

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Jewellery. To be. - Lin Cheung

19. Mai – 24. Juni 2008, Studiengang Edelstein- und Schmuckdesign der FH Trier in Idar-Oberstein

Die englische Schmuckkünstlerin Lin Cheung studierte an der University of Brighton und am Royal College of Art in London. Lin Cheung wird dieses Jahr mit einer Ausstellung und einem Vortrag bei Schmuck-Denken 4 zu Gast sein. Dies verdeutlicht, dass ihre Arbeiten sich in einer außergewöhnlich intensiven Form konzeptuell mit dem Thema Schmuck auseinandersetzen. Sie hat sich in den letzten Jahren vermehrt theoretisch dem Thema Schmuck und seinen sozialen Komponenten gewidmet. Die theoretische Erforschung dieser Aspekte spiegelt sich in einer bemerkenswerten Klarheit in ihren Stücken wider. Ihre Arbeiten haben zahlreiche Auszeichnungen erhalten und sind in vielen öffentlichen Sammlungen vertreten.

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Begegnungen I: Emmy van Leersum & Gijs Bakker (20.5. - 24.6.)

Bakker und van Leersum gehören ohne jeden Zweifel zu den Ikonen des zeitgenössischen Schmucks. Diese beiden Gestalter waren in den achtziger Jahren mit an vorderster Front, als in Europa die Suche nach neuen Werten im Schmuck unaufhaltsam vorangetrieben wurde. „Form follows Function“ sowie die bis heute die Szene prägende Demokratisierung des Schmucks waren die Anliegen der beiden Künstler, die mit Ihren Arbeiten die Grenzen zwischen Kunst, Handwerk und Design zielstrebig verlegten und in Frage stellten.

Diese Ausstellung wurde durch die Kooperation mit „Stedelijk Museum‚ s-Hertogenbosch“ und Galerie Ra in Amsterdam ermöglicht.

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Begegnungen II: Iris Bodemer & Manuel Vilhena (1.7. - 15.8.)

Die Arbeiten in der zweiten von vier Duo-Ausstellungen in diesem Jahr passen außergewöhnlich gut zusammen, obwohl beide Künstler völlig unterschiedliche Wurzeln haben. Iris Bodemer (*1970, Paderborn) hat in Pforzheim und Amsterdam studiert, Manuel Vilhena (*1967, Lissabon) hat in seiner Heimatstadt Goldschmied gelernt und in London am Royal College Schmuck studiert. Was die beiden verbindet, ist ein unglaublich feines Gespür für Form-, Farbe- und Materialeinsatz. 2007 waren beide mit einem Vortrag bei SchmuckDenken zu Gast, wo auch die Idee geboren wurde, die Arbeiten der beiden in der Villa Bengel nebeneinander zu stellen.

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Begegnungen III: Bettina Speckner & Tarja Tuupanen (1.10. - 31.10.)

„Bettinas Schmuck versetzt einen vielleicht in eine melancholische Stimmung – was allerdings nicht am Schmuck selber liegt, denn es sind schöne Erinnerungen, die Freude am Sammeln oder andere kleine Glücksmomente, die ausgelöst werden. Die Melancholie entspringt dem Wissen, dass solche Momente meistens nicht festgehalten werden können“(Karen Pontoppidan).
Tarja Tuupanen studierte in Lappeenranta (FIN) - der einzigen weiteren europäischen Hochschule mit einem Schwerpunkt Edelstein. „Ich liebe das Material Edelstein wegen der Vielseitigkeit und seiner herausfordernden Art. Dabei bin ich immer interessiert an Menschen wie sie sich unterscheiden und wie sie sich ähneln.“ (Tarja Tuupanen)

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00/07 - ein Zeitfenster (4.11. - 12.12.)

Die Ausstellung „00/07“ präsentiert herausragende Schmuckarbeiten und Silbergerät aus den Jahren 2000 bis 2007. Die ca. 50 Arbeiten sind Ergebnisse der Kurse in den Entwurfsräumen und Werkstätten der Staatlichen Zeichenakademie Hanau. Viele der ausgestellten Schmuckstücke sind Preisträger und teilweise Gewinner in internationalen Gestaltungswettbewerben.

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Katharina Vanselow - Schliffe (Eröffnung 15.12.08)

Eröffnung 15.12.2008 19:00 in der Schalterhalle der Kreissparkasse in Idar, Hauptstraße 80, Idar-Oberstein

Katharina Vanselow hat 2008 ihr Studium an der Fachrichtung Edelstein- und Schmuckdesign mit dem Diplom abgeschlossen. Die Ausstellung zeigt einen Überblick über die Arbeiten der letzten zwei Semester, in denen sie sich in Zusammenarbeit mit einer lokalen Firma intensiv mit Schliffen auseinandergesetzt hat. Die leidenschaftliche Arbeit am Facettieren meist transparenter Steine hat zu faszinierenden Ergebnissen geführt, die beim ersten Hinsehen meist nicht begriffen werden können. Die Schliffe von Katharina Vanselow machen deutlich, welches Potential das Erforschen und Ausloten von Grenzen bei diesem Material bietet.

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ExChange 2 - Studierende der Hochschule Lappeenranta in Finnland (16.12.08 - 20.01.09)

Eröffnung 16.12.2008 18:00 in der FH, Vollmersbachstraße 53a, Idar-Oberstein

Nachdem nsaio3 letzen Sommer in Lappeenranta zu Gast war, stellen die Studierenden der dortigen Hochschule für Gestaltung in der hiesigen FH aus. Die Kooperation der beiden Institutionen ist prädestiniert, denn es sind die einzigen Hochschulen weltweit, die Edelstein als Hauptthema im Programm haben.

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Begegnungen IV: Eija Mustonen & Helena Lehtinen - Landscapes (17.12.08 - 31.01.09)

Eija Mustonen und Helena Lehtinen sind finnische Schmuckkünstlerinnen, die regelmäßig zusammen ausstellen. Beide lehren an der South Carelia Polytechnic in Lappeenranta. Zu ihren Arbeiten sagt Mustonen: Die tiefe Verbundenheit zu meiner Herkunft und Umgebung ist der Ausgangspunkt meines Arbeitsprozesses – Chaos und Ordnung wie in der Natur um uns herum. Raum nicht nur als physischer sondern vor allem auch als psychischer Faktor sind dabei entscheidend. Diese Ausstellung findet im Rahmen der internationalen Hochschulkooperation Idar-Oberstein – Lappeenranta statt.

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Marianne Schliwinski - "Schmuck und Photoarbeiten"

Die Münchner Schmuckkünstlerin Marianne Schliwinski (Jahrgang 1944) hat sich seit den 80er Jahren auch als Photographin einen Namen gemacht. Die Ausstellung portraitiert die vielseitige Künstlerin mit Schmuck und neuen photographischen Arbeiten aus dem Zyklus „inside – outside“.

externer Link in neuem Fenster folgtwww.marianne-schliwinski.de

18. Dezember 2007 – 20. Januar 2008 in der Villa Bengel

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SCHMUeCKen - Manfred Nisslmüller

Manfred Nisslmüller, von vielen als „enfant terrible“ der Schmuckszene angesehen, betreibt Grundlagenforschung zum Schmuck. In seinem künstlerischen Werk stellt er sich der Frage, was Schmuck und was Schmücken sei. Die für die Räume der Villa Bengel von ihm realisierte Ausstellung ermutigt den Betrachter, eigene Vorstellungen von Schmuck zu hinterfragen und zu entdecken.

"Für Manfred Nisslmüller ist Schmuck nicht in erster Linie ein zu formendes Objekt. Nisslmüller betreibt seit Jahrzehnten Grundlagenforschung und hat, auch in der Auseinandersetzung mit der Bildenden Kunst, den Schmuckbegriff um etliche Dimensionen erweitert.  Neben eigentlichen Schmuckstücken sind seit 1976 zunehmend Arbeiten entstanden in Form von Texten und Bildern, oder auch überraschende Neuinterpretationen der klassischen Schmuckobjekte. Nisslmüller schafft damit eine neue Kategorie von Werken, die es im Schmuck zuvor nicht gab: das Schmuck."

13. November – 09. Dezember 2007 in der Villa Bengel

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Philip Sajet

Der niederländische Schmuckkünstler Philip Sajet hat sich nach langjährigen Kontakten zu Idar-Oberstein entschieden, eine gesamte Kollektion Ketten ganz aus Edelsteinen zu arbeiten. Die entstandenen Arbeiten zeichnen sich  durch die kompromisslose und eigenständige Art mit dem Rohmaterial „Edelstein“ umzugehen aus. Diese Ausstellung stellt eine Auswahl der bisherigen Werke vor, mit der die Entwicklung des Mediums Edelstein in Sajets Oeuvre transparent gemacht wird.

 

02. Oktober – 04. November 2007 in der Villa Bengel

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2ndSkin

Die Schmuckhochschule ESAD in Porto/Portugal hat im Februar 2007 acht Schmuckkünstlerinnen und -künstler zu einem einwöchigen Symposium eingeladen, das die Haut der Korkeiche als Ausgangsmaterial für Schmuck nimmt. TeilnehmerInnen sind Carla Cantiajo, Portugal, Eija Mustonen, Finnland, Kadri Mälk, Estland, Leonor Hipólito, Portugal, Manuel Vilhena, Portugal, Ramon Puig, Spanien, Pedro Sequeira, Portugal und Theo Smeets, Niederlande.  Die Ausstellung wird nach der Initialausstellung in Porto in der Villa Bengel in Idar-Oberstein gezeigt. Anschliessend stehen noch Amsterdam, Tallinn, Helsinki und Barcelona auf dem Programm.

23. Juli – 31. August 2007 in der Villa Bengel

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Twilight

Studenten der “Alchimia" (Florenz) und der Akademie der Künste (Tallinn) stellten sich 2005 in einem von Kadri Mälk und Manfred Bischoff geleiteten Projekt der Frage “Was liegt hinter dem Sichtbaren, was liegt zwischen Abend und Nacht, zwischen Nacht und Morgen, zwischen Licht und Schatten? Was ist wirklich, was Illusion?“

 

22. Mai – 06. Juli 2007 im Industriedenkmal Bengel

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Artists in Residence 06/07

Seit Mai 2006 lädt die historische „Uhrketten- und Bijouteriewarenfabrik Jakob Bengel“ Schmuckkünstlerinnen und –künstler zu einem mehrwöchigen Arbeitsaufenthalt nach Idar-Oberstein ein. Die Ausstellung zeigt künstlerische Kurzportraits der bisherigen Stipendiatinnen Beate Klockmann, Kathleen Fink, Vera Siemund, Monika Brugger, Annette Ehinger, Jantje Fleischhut, Luzia Vogt, Bety Majernikova, Monika Strasser, Karin Seufert, Beate Eismann, Silke Trekel, Julie Mollenhauer.

22. Mai – 06. Juli 2007 im Studiengang Edelstein- und Schmuckdesign der FH Trier in Idar-Oberstein

Bernhard Schobinger - Werke

Der Schweizer Bernhard Schobinger (geboren 1946 in Zürich) gilt als einer der „expressivsten, kritischsten und künstlerisch inspiriertesten Schmuck-Künstler der Gegenwart“ (Florian Hufnagel). Radikal und kompromisslos hinterfragt er auch Materialien aus der Welt des Alltags und des Abfalls auf ihre ästhetischen Qualitäten und Botschaften, transformiert sie in Schmuck.

23. Mai – 06. Juli 2007 in der Villa Bengel

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Anton Cepka- 50 Arbeiten

Wie kein anderer Schmückkünstler aus dem vormals sozialistischen Teil Europas hat Anton Cepka (Jahrgang 1935) mit seiner konstruktiv-geometrischen Formensprache schon seit den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts auch im Westen große Anerkennung gefunden und die internationale Schmuckszene beeinflusst.

Diese Ausstellung wurde durch eine Zusammenarbeit mit der Slovak National Gallery Bratislava, Galerie Spektrum - München und Peter Skubic möglich.

04. April – 20. Mai 2007 in der Villa Bengel

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Choice

CHOICE wirft mehr als ein repräsentatives Schlaglicht auf die aktuelle deutsche Schmuckszene. Die Ausstellung spürt, ausgehend von den stilbildenden Künstler-Persönlichkeiten die wesentlichen Entwicklungsstränge, wechselseitigen Einflüsse und Auseinandersetzungen des deutschen Gegenwartsschmucks in überzeugender Weise auf. CHOICE stellt 30 der profiliertesten deutschen SchmuckkünstlerInnen vor und gibt den Blick auf die jüngste deutsche Schmuckgeschichte frei.

21. Januar – 01. April 2007 in der Villa Bengel

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Kathleen Fink, Beate Klockmann & Vera Siemund ( 17. Nov. – 22. Dez. 2006)

Artists in Residence 2006 der FH Trier und der Jakob Bengel-Stiftung, Idar-Oberstein

Die drei ehemaligen Studienkolleginnen der Burg Giebichenstein in Halle/Saale, jetzt freischaffende Schmuckkünstler in Halle, Amsterdam und Hamburg dokumentieren in der Ausstellung die Ergebnisse ihrer Studien während ihres Aufenthaltes in der Jakob Bengel-Stiftung im Sommer 2006, kombiniert mit einem kleinen Einblick in ihr sehr unterschiedliches Schaffen.

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Graduations 2006 ( 15. Oktober – 12. November 2006 )

Galerie Marzee in Nijmegen, Niederlande, die größte Schmuckgalerie Europas, präsentiert jedes Jahr eine große Kollektion der besten Abschlussarbeiten aus über 20 Schmuckhochschulen weltweit. Eine Auswahl der Auswahl ist in Idar-Oberstein zu sehen. Die FH Idar-Oberstein stellt sich dem Vergleich!

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Herman Hermsen ( 03. September – 08. Oktober 2006 )

Herman Hermsen zählt seit mehr als 20 Jahren zur Elite der Schmuckkünstler. 1953 in Nijmegen in den Niederlanden geboren, studierte er zunächst an der "Akademie voor Beeldende Kunsten" in Arnhem, an die er nach einer 5- jährigen Unterrichtstätigkeit an der "Hogeschool voor de kunsten" in Utrecht als Professor wieder zurückkehrte. Seit 1992 arbeitet er als Professor für Produktdesign und Schmuckgestaltung an der Fachhochschule in Düsseldorf.

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Chroma (02. August – 31. August 2006)

5 Hochschulen stellen aus.

Wie gut ist die gestalterische Qualität der Idar-Obersteiner Fachhochschule? Die Ausstellung ermöglicht den direkten Vergleich: Die Hochschulen aus Tallin/Estland, Porto/Portugal, Birmingham/Großbritannien, Lodz/Polen, Florenz/Italien und Idar-Oberstein stellen unter dem vielschichtigen Titel „Chroma“ aus.

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Luftschloss (30. Juni – 30. Juli 2006)

Unter dem geheimnisvoll klingenden Namen “öhuLoss" agiert eine Gruppe von sieben Schmuckkünstlern aus dem Dunstkreis der Estonian Academy of Arts, die sich seit 1999 um Kadri Mälk, Leiterin des Schmuck-Studiengangs, formiert. In der internationalen Schmuckszene hat sich "öhuLoss“ durch Aufsehen erregende Ausstellungsprojekte in den Niederlanden, Rakvere, Barcelona, Köln, Kopenhagen und Lissabon einen Namen gemacht, indem sie ihren Schmuck als sinnliches, Emotionen und die Ratio in gleicher Weise ansprechendes Kunsterlebnis inszenierte. "öhuLoss" verbindet sieben autonome künstlerische Persönlichkeiten zu einem gleichzeitig sehr intimen Gemeinschaftsprojekt, das in seinen individuellen zeitgenössischen Kunstsprachen unverkennbar aus den spirituellen Quellen der estnischen Nationalkultur gespeist wird. Beteiligt sind: Kadri Mälk, Villu Plink, Katrin Sipelgas, Eve Margus-Villems, Kristiina Laurits, Piret Hirv und Tanel Veenre.

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CORPUS 6 (24. Mai – 25. Juli 2006)

Die Gruppe französischer Schmuckkünstler untersucht seit Jahren in gemeinschaftlichen Projekten vor allem den philosophischen Gehalt in der vielschichtigen Beziehung zwischen Künstler, Schmuck, Träger und Betrachter. Diese künstlerische Recherche sucht Inspiration in der Zusammenarbeit mit Geisteswissenschaftlern. Das Ergebnis sind Aufsehen erregende Ausstellungen und Publikationen. 2006 geht Corpus auf die Suche nach dem Begriff der Zeit und ihrer Präsenz im künstlerischen Werk.

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Suska Mackert - An object of beauty (23. Mai – 30. Juni 2006)

Durch Schmuck Botschaften auszusenden und zu empfangen, ist nur im sozialen Kontext möglich. Suska Mackert untersucht die sozialen und performativen Facetten, die Psychologie des Tragens und des Wahrnehmens von Schmuck. Indem sie sich einer Vielfalt von Medien bedient, lenkt sie das Augenmerk darauf, dass bei Schmuck das komplexe Beziehungsgeflecht zwischen Schmuckmacher, Träger und Betrachter nicht allein unter dem Blickwinkel der konkreten Erfahrung, sondern auch auf der Folie der medial verbreiteten Schmuckbilder reflektiert werden muss.

Diese Ausstellung begleitet "SchmuckDenken II" und findet im Studiengang Edelstein- und Schmuckdesign der FH Trier in Idar-Oberstein statt.

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Jugendstil und Art-Déco aus Turnov/Tschechien (21. Mai – 09. Juli 2006 im Deutschen Edelsteinmuseum)

Die Sammlung der Fachschule Turnov

Turnov, das Zentrum des böhmischen Granats, erblühte im 19. Jhdt. in der österreichischen Monarchie zu einem europäischen Zentrum für Granatschmuck, das sich mit eigenen gestalterischen Aussagen in die Welt der Wiener Schmuckästhetik einbrachte. Die repräsentative Ausstellung zeigt zwischen 1890 und 1940 entstandene Schmuckstücke, Geräte und Objekte.

Deutsches Edelsteinmuseum
Hauptstraße 118 55743 Idar-Oberstein
Tel.: 06781-900980
externer Link in neuem Fenster folgtwww.edelsteinmuseum.de
geöffnet täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr

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Lifelines (19. Mai – 07. Juli 2006 in der Kreissparkasse Idar-Oberstein)

Ein Projekt von Jivan Astfalck mit Studierenden aus Birmingham und Idar-Oberstein

Jivan Astfalck untersucht den Einfluss sozialer und kultureller Themen auf Schmuckdesign. Eingebunden in das Projekt MYTH an MEANING entstand die Installation LIFELINES, in der der Dialog zwischen persönlichem, beinahe privat-heimlichem und kollektivem Symbolismus und die Spannung zwischen Mythenbildung und historisch-biographischer Aufarbeitung aufscheint.

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Ex Change (02. April – 14. Mai 2006)

Bratislava - Bety Majernikova
Idar-Oberstein - Steffi klemp

Hochschule Bratislava/FH Idar-Oberstein

Zwischen den beiden Schmuckhochschulen gibt es eine langjährige Beziehung. "Ex Change" dokumentiert die Arbeiten der Absolventen des Austauschprogramms. Die Arbeiten sind Ergebnisse aus den Auslandssemestern ergänzt um Auszüge aus nachfolgenden Semestern und Diplomarbeiten.

Teilnehmer/-innen: Bety Majernikova, Vincent Durbak, Christina Hroncekova (Bratislava) und Doris Kleinz, Steffi Klemp, Hester Vonk Noordegraaf, Paul de Haas (Idar-Oberstein) sowie Steffi Kalina, Julia Bocola, Peggy Noack (Studierende).

 

 

 

 

 

 

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Kathleen Taplick/Peter Krause - Body Politics (02. Februar – 26. Februar)

Body Politics sind zwei im Team arbeitende Künstler, die den Konflikt des eigenen “Ichs" in einer von Informationen reizüberfluteten vordergründigen Wirklichkeit auf den Bereich des Körper-Schmucks transformieren. Durch die Auseinandersetzung mit dem nicht sichtbaren Teil der eigenen Identität geht es ihnen darum, das Wesentliche, Verborgene in einer neuen Form und Materialität am und mit dem Körper getragen, darzustellen.

externer Link in neuem Fenster folgtwww.body-politics.de

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Theo Smeets, May 9, 2017