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Abiturnote verbessern

Nachteilsausgleich bei der Studienbewerbung-Verbesserung der Durchschnittsnote

 

Nur für zulassungsbeschränkte Studiengänge relevant.

 

Es ist möglich, die Durchschnittsnote (z.B. das Abitur) zu verbessern. Leistungsbeeinträchtigungen, die eine Bewerberin oder einen Bewerber gehindert haben, beim Erwerb der Studienberechtigung eine bessere Durchschnittsnote zu erreichen, sollen so ausgeglichen werden.

Um einen solchen Nachteilsausgleich zu erhalten, müssen mehrere Nachweise erbracht werden:

Zum Nachweis des Leistungsabfalls müssen beglaubigte Kopien der Schulzeugnisse beigefügt werden. In der Regel muss als weiterer Nachweis ein Gutachten der Schule erbracht werden.

Kann die Schule das Gutachten nicht erstellen (z.B. wenn die Schule nur kurzzeitig besucht wurde), muss das Gutachten von einer sowohl pädagogisch als auch psychologisch ausgebildeten, sachverständigen Person auf eigene Kosten erstellt werden.

Bei dem Gutachten sind folgende Grundsätze einzuhalten:

  • Ein Gutachten kann nur bei der Bescheinigung von geringfügigen Leistungsdifferenzen gestützt werden.
  • Es muss glaubhaft dargestellt werden,(unter Berücksichtigung der langjährigen Gesamtentwicklung der Leistungen) welche bessere Note ohne die Beeinträchtigung zu erwarten gewesen wäre. Die daraus verbesserte Durchschnittsnote ist anzugeben.
  • Das von der Schulleitung unterzeichnete Schulgutachten muss enthalten:
    • kurze Beschreibung der Schullaufbahn des Schülers
    • Angabe der etwaigen Leistungsbeeinträchtigungen
    • Angabe der erkennbaren und glaubhaften Umstände auf die Leistungen in den einzelnen Unterrichtsfächern nach dem Urteil der jeweiligen Fachlehrkräfte   
    • eine Klausel, wonach das Gutachten nur für die Vorlage bei der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen bestimmt ist und nur für diesen Zweck verwendet werden darf

In folgenden, beispielhaft genannten Fällen kann einem Antrag auf Verbesserung der Durchschnittsnote in der Regel stattgegeben werden.

  • Längere Abwesenheit vom Unterricht während der letzten drei Jahre vor Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung(fachärztliches Gutachten)   
  • Schwerbehinderung von 50 oder mehr Prozent
  • Längere schwere Behinderung oder Krankheit
  • Sonstige vergleichbare gesundheitliche Gründe
Klaus-Helge Rieder, 11. März 2016

Ansprechpartner

 

Beauftragter der Hochschule Trier für die Belange Studierender mit Behinderung:
Prof. Dr. Helge Rieder
FB Wirtschaft

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E-Mail:
Opens window for sending emailH.Rieder@hochschule-trier.de

Begrüßungsvideo: