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Nachteilsausgleich, z.B. bei Prüfungen

 

Darauf haben Studierende mit Behinderung einen Rechtsanspruch.
Bitte nehmen Sie diesen war!

Ihr Fachbereich freut sich, wenn sie den Antrag auf Nachteilsausgleich möglichst frühzeitig stellen, da er dann bei der Klausurplanung von Anfang an mit berücksichtigt werden kann.

Verlängerung der Bearbeitungszeit

In den Prüfungsordnungen ist geregelt, dass für Studierende, die aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage sind, eine Klausur in der vorgegebenen Zeit zu bearbeiten und dies mit einem ärztlichen Attest nachweisen, die Bearbeitungszeit für Klausuren verlängert werden kann. Üblich ist eine Verlängerung der Dauer der Prüfung (um 30%- 50%), meist 30 min, oder eine Änderung der Prüfungsart (z.B. eine mündliche Prüfung statt einer schriftlichen). Bei einer verlängerten Bearbeitungszeit einer Prüfung wird die Prüfung in einem separaten Raum durchgeführt, um die Prüfung nicht zu stören.

Ist ein Studierender aufgrund seiner Behinderung nicht in der Lage die Prüfung in der vorgesehenen Form zu erbringen, so können alternative Prüfungsformen gewählt werden, beispielsweise eine mündliche Prüfung anstatt einer schriftlichen Prüfung. Bitte wenden Sie sich in diesen Fällen zuerst an die Studienberatung Ihres Fachbereichs.

Verlängerung von Fristen

Das Hochschulgesetz des Landes Rheinland-Pfalz nennt in §26 eine Reihe von Gründen, die eine Verlängerung von Fristen z. B. für die Anmeldung zu Klausuren oder zur Abschlussarbeit begründen. Für die Einhaltung von Fristen werden Verlängerungen und Unterbrechungen von Studienzeiten nicht berücksichtigt, soweit sie bedingt waren

  1. durch die Mitwirkung in gesetzlich oder satzungsmäßig vorgesehenen Gremien einer Hochschule, einer Studierendenschaft oder eines Studierendenwerks,
  2. durch Krankheit, eine Behinderung oder andere von den Studierenden nicht zu vertretende Gründe,
  3. durch die Betreuung einer oder eines pflegebedürftigen Angehörigen,
  4. durch Schwangerschaft oder Erziehung eines Kindes; in diesen Fällen ist mindestens die Inanspruchnahme der gesetzlichen Mutterschutzfristen und der Fristen der Elternzeit nach dem Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz zu ermöglichen,
  5. durch ein ordnungsgemäßes einschlägiges Auslandsstudium bis zu zwei Semestern; dies gilt nicht für Auslandsstudienzeiten, die nach der Prüfungsordnung abzuleisten sind, oder
  6. durch betriebliche Belange im Rahmen eines berufsbegleitenden, berufsintegrierenden oder dualen Studiums.

Sollten eine oder mehrere dieser Gründe auf Sie zutreffen, wenden Sie sich bitte an den Studienberater Ihres Fachbereichs BEVOR Sie an dieser Klausur, bzw. einer andern Prüfung teilnehmen. Schreiben Sie bitte KEINE KLAUSUR MIT, bei der Sie davon ausgehen müssen, dass Sie diese aus den oben genannten Gründen nicht bestehen werden. Wurde ein Klausur mitgeschrieben und - im schlimmsten Fall entgültig nicht bestanden - ist das normalerweise nicht mehr rückgängig zu machen.

Klaus-Helge Rieder, 11. März 2016

Ansprechpartner

 

Beauftragter der Hochschule Trier für die Belange Studierender mit Behinderung:
Prof. Dr. Helge Rieder
FB Wirtschaft

Link zu meiner:
Hochschul-Homepage

E-Mail:
Opens window for sending emailH.Rieder@hochschule-trier.de

Begrüßungsvideo: