Fachbereich Gestaltung
01.10.18 16:47 Alter: 22 Tage

Pressekonferenz zu den Design- und Kulturtagen am 20.09.2018

Von: Anne Wiedau

Hochschule Trier und Stadt Trier präsentieren das umfangreiche und vielfältige Programm der drei Veranstaltungstage im Oktober.

Drei Wochen vor Beginn der Design- und Kulturtage 2018 lud der Campus Gestaltung der Hochschule Trier und die Stadt Trier zur gemeinsamen Pressekonferenz am Irminenfreihof ein. Präsident Prof. Dr. Norbert Kuhn und Dekan Prof. Dr. Matthias Sieveke seitens der Hochschule sowie Kulturdezernent Thomas Schmitt und Dr. Karsten Bujara, stellvertretender Amtsleiter der Wirtschaftsförderung Trier, begrüßten die Pressevertreter der verschiedenen Medienhäuser.

Mit ihrer „kreativ-akademischen Atmosphäre“versprechen die Design- und Kulturtage ein inspirierendes Campusfest zu werden, so der Dekan. „Die wunderbaren Arbeiten und Projekte dürfen nicht in den Seminarräumen verschwinden, sondern müssen gezeigt und gesehen werden“, sagte Prof. Dr. Matthias Sieveke zur Veranstaltung. Für ihn steht das Projekt unter dem Leitgedanken „Junge, kreative Menschen wirken und studieren in der Stadt“. Ihm ist es wichtig zu betonen, dass die Studierenden zur Stadtteilentwicklung beitragen und Trier mitgestalten. „Sie füllen die Stadt mit Leben und setzen gesellschaftliche Impulse“, ergänzte Hochschulpräsident Norbert Kuhn. Er dankte auch den verschiedenen Kulturförderern und Stiftungen für die finanzielle und ideelle Unterstützung, die zur Realisierung der Veranstaltung beigetragen haben. 

Der Dekan stellte die einzelnen Programmpunkte vor, die sich teilweise auch mit dem Thema Karl Marx beschäftigen. „Die Projekte bilden einen besonderen Glanzpunkt zum Abschluss des Karl-Marx-Jahres“, so der Trierer Kulturdezernent Thomas Schmitt. Prof. Dr. Sieveke ging auf besondere Höhepunkte der Veranstaltung ausführlicher ein: Am Freitag, den 12. Oktober präsentiert sich die gesamte Hochschule im Rahmen eines Infotages für Schüler und Studieninteressierte mit Ausstellungen, Workshops und Führungen. Abends wird die Veranstaltung offiziell eröffnet, unter anderem mit einem Podiumsgespräch, in dem die Frage diskutiert wird, wie es langfristig gelingen kann, Absolventen und Absolventinnen in Trier zu halten und die Stadt zu einem attraktiveren Standort für Kreativschaffende zu machen.

Thomas Schmitt, Kulturdezernent der Stadt Trier, bezeichnete die Veranstaltung als ein „Leuchtturmprojekt der Kooperation Stadt Trier und Hochschule Trier“. Da der Campus Gestaltung mit seinen historischen Gebäuden Paulusplatz und Irminenfreihof mitten im Zentrum der Stadt liegt, hat er – auch im Hinblick auf die Stadtentwicklung – eine besondere Bedeutung für Trier. Auch das zur Zeit noch leer stehende Gebäude der ehemaligen Staatsanwaltschaft am Irminenfreihof 10 wird Teil der Veranstaltung sein und Freitag- und Samstagabend interaktiv illuminiert. Auf Nachfrage der Presse wurde auch die zukünftige Nutzung dieses Gebäudes erläutert. Zukünftig wird das Gebäude schwerpunktmäßig von der Fachrichtung Architektur genutzt. Zudem werden dort Ausstellungsräume sowie die Mensa/ Cafeteria für den Campus Gestaltung zu finden sein. Hochschulpräsident Kuhn betonte, dass das Gebäude auch dazu dienen solle, mit den Bürgern und Bürgerinnen in Kontakt zu kommen und Projekte des Fachbereichs Gestaltung zu präsentieren. Geplant ist unter anderem eine Mensa mit Café, die für alle Trierer und Gäste zugänglich sein wird. 

Schmitt sieht in der Veranstaltung eine Schnittstelle zwischen einem Kulturereignis und der regionalen Kreativszene. „Kunst und Kultur sind auch wirtschaftlich bedeutende Faktoren“, so Schmitt. Wichtig ist allen Vertretern von Hochschule und Stadt die Studierenden und Kreativschaffenden in der Region besser zu vernetzen. „Hier ziehen wir alle an einem Strang“, sagte der Präsident der Hochschule Trier abschließend.

Weitere Informationen: Opens external link in new windowwww.designundkultur-trier.de


22. Mai 2015