Modulreservierungstool

Der Fachbereich Informatik der Hochschule Trier setzt zur automatischen Erstellung von Stundenplänen eine eigens entwickelte Software namens Themis ein. Die Eingangsdaten die von Themis dazu mindestens gebraucht werden, sind die angebotenen Veranstaltungen (Module) inklusive der benötigten Übungsgruppen, die dafür vorgesehenen Dozenten und deren Verfügbarkeit, die verfügbaren Räume und deren Ressourcen (z.B. Tafel, Beamer, Rechner), die Studiengänge mit den jeweiligen Prüfungsordnungen und die Anzahl der Studierenden bezogen auf diese Studiengangs-/Prüfungsordnungskombination (Studiengruppen). 

Gerade die Anzahl der Studierenden in den jeweiligen Studiengruppen ist äußerst schwierig abzuschätzen. Dies hat mehrere Gründe:

  • Es gibt Studierende die Veranstaltungen noch aus früheren Semestern wiederholen wollen. Wer welche Veranstaltung wiederholt und ob er/sie dafür Veranstaltungen im aktuellen Semester ausfallen lässt, ist nicht bekannt. Genauso kann es sein, dass er/sie nur die Vorlesung oder nur die Übungsgruppe oder diese jeweils auch nur zu Beginn oder zum Ende des Semesters besucht.
  • Es gibt eine größere Zahl an Studierenden, die zwar eingeschrieben sind, aber in ihrem Studium eine kleinere oder größere Verschnaufpause einlegen, also nur wenige oder keine Veranstaltungen besuchen
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Weitere Randbedingungen die bei der Planung zu berücksichtigen sind:

  • Viele Lehrveranstaltungen werden von unterschiedlichen Studiengängen und dann auch von unterschiedlichen Semestern gehört.
  • Einige Lehrveranstaltungen sind gemeinsam mit Betriebswirten, Elektrotechnikern oder Maschinenbauern. Diese haben ähnliche Randbedingungen wie der Fachbereich Informatik, was die Möglichkeit für Termine gemeinsam gehörter Lehrveranstaltungen stark reduziert.
  • Für einige benötigte Software besitzen wir nur eine eingeschränkte Zahl an Lizenzen, so dass nicht alle Rechnerräume für jede Veranstaltung geeignet sind.
  • Veranstaltungen mit vielen Studierenden müssen in großen Hörsälen stattfinden. Diese stehen aber auch allen anderen Fachbereichen der Hochschule Trier zur Verfügung. Es ist daher nach einer ersten Stundenplanerstellung Verhandlungssache, zu welchen Zeiten wir diese Hörsäle belegen können und erfordert meist eine Veränderung des ersten Stundenplans
  • Veranstaltungen der jeweiligen Studiengruppen sollten möglichst kompakt sein, so dass eine Studiengruppe möglichst nicht nur eine einzelne Veranstaltung an einem Tag hat.
  • Randstunden (freitags nachmittags, montags erste Stunde oder auch die sechste Stunde) sollten möglichst frei gehalten werden
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Besonders wichtig ist es, eine möglichst genaue Angabe darüber zu haben, wie viele Studierende ein Modul besuchen. Davon hängt auch die Zahl der Übungsgruppen und die Größe des benötigten Vorlesungsraums ab. Entsprechend muss im Vorfeld auch die Zahl der Dozenten für die Übungsgruppen bereit gestellt werden. Werden zu viele Übungsgruppen angelegt, dann

  • blockiert der Veranstaltungstermin das eingeplante Zeitfenster und den eingeplanten Raum und andere Veranstaltungen können damit in Randstunden abrutschen.
  • kann es sein, dass beim nachträglichen Löschen es dazu kommt, dass Studiengruppen wieder nur eine einzelne Veranstaltung am Tag haben
  • Dozenten bereits den Termin eingeplant und sich auf die Veranstaltung vorbereitet haben, die dann doch nicht stattfindet.
  • Studierende viele Freistunden zwischen Veranstaltungen haben, anstatt eines kompakten Stundenplans.
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Dies sind nur ein Teil der Dinge die berücksichtigt werden müssen und die Auswirkungen auf einen "guten" Stundenplan für die Studierenden haben. Weitere Aspekte und Antworten zu Fragen finden sich in den nachfolgenden FAQs. Sollten weitere Fragen auftauchen, dann sendet diese bitte an Manfred Stüber.

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Wie kann ich eine Übungsgruppe bzw. Lehrveranstaltung nach Erstellung meines Stundenplans wechseln?

Wenn es noch frei Plätze in einer Übungsgruppe gibt, kann man sich, sobald diese freigeschaltet ist, in studIP dort eintragen.

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Kann ich meine Eintragungen im Nachhinein noch ändern?

Nach dem genannten Endetermin für die Eintragungen ist eine Änderung nicht mehr möglich. Die Daten werden unmittelbar nach der Eintragung für die automatisierte Erstellung des Stundenplans genutzt.

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Der Anmeldeschluss war bereits, kann ich mich dennoch anmelden, bzw. meine Eintragungen ändern?

Nein, das geht leider nicht mehr. Nach Ende der Anmeldephase beginnt die Erstellung des Stundenplans. Daran sind mehrere Personen beteiligt und es erfolgen Abstimmungen mit anderen Fachbereichen. Änderungen einzelner Studierender können dann nur mit erhöhtem Aufwand berücksichtigt werden. Es besteht aber die Möglichkeit, in der Wechselwoche nach Erstellung des Stundenplan ins freie Übungsgruppen und in andere Vorlesungen zu wechseln.

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Ich bin nächstes Semester im Ausland/Urlaubssemseter, darf/kann/soll ich das Tool nutzen?

Wer im nächsten Semester keine Veranstaltungen besuchen will, braucht das Tool nicht nutzen.

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Welche Auswahl treffe ich bzgl. des Semesters wenn ich Veranstaltungen aus unterschiedlichen Semestern hören möchte?

Bei der Stundenplanerstellung wird garantiert, dass Studierende alle Pflichtveranstaltungen des von ihnen ausgewählten Semesters überschneidungsfrei besuchen können. Dies kann aufgrund der Vielzahl an unterschiedlichen Veranstaltungen (etwa 130 Vorlesungs- und Übungstermine je Woche bei 5x6 Veranstaltungszeitfenstern) nicht für Veranstaltungen aus unterschiedlichen Semestern oder Studiengängen ermöglicht werden. Wenn Studierende Veranstaltungen aus unterschiedlichen Semestern hören wollen, dann treffen sie mit der Auswahl des Semesters (und Studiengang mit Prüfungsordnung) eine Vorauswahl bzgl. der Veranstaltungen, die sie auf jeden Fall überlappungsfrei belegen möchten. Semesterfremde Veranstaltungen können ebenfalls ausgewählt werden, woraufhin der Algorithmus versuchen wird, auch diese zu berücksichtigen. Gelingt dies nicht, können die Studierenden in der Woche nach dem sie in studIP eingetragen wurden, noch wechseln bzw. zusätzliche Module belegen, sofern Plätze verfügbar sind.

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Warum muss ich jetzt neben studIP und QIS noch ein weiteres Tool benutzen?

Alle drei Tools haben unterschiedliche Ziele und werden von unterschiedlichen Personen betreut. In die Daten in QIS haben beispielsweise nur sehr wenige Personen an der FH Trier Einsicht. Dadurch wird ein bestmöglicher Datenschutz gewährt. StudIP dient der Unterstützung von Veranstaltungen während des Semesters und als Kommunikationsplattform für die Teilnehmer einer Veranstaltung. Das Modulreservierungstool dient dazu, einen Überblick zu bekommen, wieviele Studierende im nächsten Semster welche Veranstaltungen und nach Möglichkeit in welcher Kombination mit anderen Veranstaltungen hören wollen. Auf Basis dieser Daten kann die Stundenplanerstellung gerade auch für die Studierenden optimiert werden.

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Welchen Vorteil habe ich durch das Ausfüllen meiner Veranstaltungswünsche im Modulreservierungstool?

Durch das Ausfüllen der Angaben im Modulreservierungstool ergeben sich für Studierende mehrere Vorteile:

  • Aufgrund der besseren Datengrundlage ergeben sich bessere Stundenpläne für alle Studierenden.
  • Selbst wenn Veranstaltungen aus unterschiedlichen Semestern angegeben werden, wird der dahinterliegende Algorithmus versuchen, für jeden Studierenden einen Stundenplan zu finden, in dem die gewählten Veranstaltungen überschneidungsfrei gelegt sind. Dies kann nicht garantiert werden, aber erste Tests zeigen, dass dies für viele Studierende möglich ist.
  • Eine Eintragung in studIP zu den Veranstaltungen ist nicht mehr notwendig. Dies wird automatisiert vorgenommen. Ein Zusammensuchen der unterschiedlichen Veranstaltungen und Übungsgruppen entfällt somit.
  • Die Größe der Übungsgruppen werden begrenzt und Wartelisten können evtl. vermieden werden.
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Warum werden nicht alle Veranstaltungen angezeigt, die im Fachbereich Informatik gehalten werden?

Im Fachbereich Informatik werden Veranstaltungen angeboten, die für unterschiedliche Studiengänge und deren jeweilige Prüfungsordnungen nicht relevant sind. Zudem werden Veranstaltungen angeboten, die zwar ähnlich heißen, aber in den unterschiedlichen Prüfungsordnungen unterschiedlichen Inhalt haben. Um Studierende, die noch Veranstaltungen aus früheren Semestern hören wollen/müssen hier nicht zu verwirren, werden nur die Veranstaltungen angezeigt, die für den gewählten Studiengang in Kombination mit der gewählten Prüfungsordnung angeboten werden. Studierende, die das Tool nutzen und trotzdem noch Veranstaltungen aus früheren Semestern hören wollen, die nicht angezeigt werden, können diesen Wunsch per Mail an Manfred Stüber senden.

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Warum darf ich nur maximal sechs Module auswählen?

Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass es nur sehr sehr wenige Studierende schaffen, mehr als sechs Module in einem Semester zu bestehen. Im Gegensatz dazu hat es sich aber auch gezeigt, dass gerade Studierende, die ein Modul / Klausur nicht bestanden haben, dies gerne noch mal zusätzlich belegen wollen und erst im Semester merken, dass der Arbeitsaufwand unterschätzt wurde. Um zu verhindern, dass die Zahl der Übungsgruppen zu Beginn des Semesters aufgrund der vielfachen Überbelegungen viel zu hoch eingeplant wird, besteht diese Beschränkung. Es ist allen Studierenden anzuraten, nicht mehr als sechs Module je Semester belegen zu wollen.

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Warum werden in studIP nicht im vorhinein einfach alle Übungsgruppen freigegeben bzw. warum werden Studierende bestimmten Übungsgruppen zugeteilt?

Neben den bereits oben aufgeführten Gründen gibt es einen weiteren sehr wichtigen Grund: Die Kombinationen der unterschiedlichen Veranstaltungen die von Studierenen gehört werden, ermöglichen einigen Studierenden nur in Übungsgruppen teilzunehmen, die zu bestimmten Zeiten angeboten werden. Falls diese Übungsgruppen durch andere Studierende belegt werden, die zwar andere Übungsgruppen besuchen könnten, aber diese eine aus diversen Gründen ausgesucht haben, dann werden die Plätze dort belegt und einige Studierende können nicht die Veranstaltungen besuchen, die in ihren Studienablauf passen. Um diese Nachteile für Studierende zu vermeiden, geschieht eine feste Einteilung der Gruppen.

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Ich bin mir noch nicht hundertprozentig sicher, welche Fächer ich im kommenden Semester hören werde. Soll ich das Tool trotzdem nutzen?

Ja, das sollte man in jedem Fall. Dabei sollte man nach bestem Wissen und Gewissen Veranstaltungen wählen, da dies für die Schätzungen der Teilnehmerzahlen während der Stundenplanung vorteilhafter ist, als gar keine Auskunft auswerten zu können.

Webredaktion Informatik,  7. September 2017