Fernstudium Informatik
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Unsere erste Masterabsolventin ohne Bachelor

... erhält den erstmals vergebenen Gleichstellungspreis der Hochschule Trier Pressemitteilung Interview

Preisträgerin und Betreuer
Kristin Kuche, erste beruflich qualifizierte Absolventin des Master-Fernstudiengangs Informatik (Aufbaustudium) sowie Preisträgerin des Gleichstellungspreises 2011 der Hochschule Trier, und ihr Betreuer, Prof. Dr. Rainer Oechsle

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Kristin

Kristin

Das System mit den Zertifikaten finde ich genial! So muss ich mich nicht auf x Jahre festlegen.

Welche Ausbildung haben Sie?
Ich habe eine Ausbildung zur Fachinformatikerin für Anwendungsentwicklung absolviert.

Sind Sie zurzeit berufstätig?
Ja, ich habe eine unbefristete Teilzeitstelle.

Bitte beschreiben Sie kurz die Art Ihrer Tätigkeit.
Ich arbeite in der IT-Abteilung eines mittelständischen Unternehmens. Der Teil der IT, in dem ich tätig bin, nimmt Anpassungen an unserem Warenwirtschaftssystem vor. Des Weiteren habe ich mit einem Kollegen zusammen unser Datawarehouse aufgebaut.

Warum haben Sie sich für eine Berufsausbildung im Informatikbereich entschieden?
Ich habe eine Ausbildungsstelle in einem technischen Beruf gesucht und hatte mich auch auf Ausbildungsstellen zum technischen Zeichner beworben. Dass ich eine Ausbildungsstelle zur Fachinformatikerin bekommen habe, war reiner Zufall. Aber ich habe schnell gemerkt, dass mir Informatik Spaß macht.

Empfinden Sie Ihre derzeitige Tätigkeit als interessant?
Auf alle Fälle. Es gibt immer wieder etwas Neues zu tun.

Warum haben Sie sich entschlossen, Informatik zu studieren?
Ich wollte nach der Ausbildung noch mehr über Informatik wissen.

Warum haben Sie sich für ein Fernstudium entschieden?
Nach der Ausbildung ein Präsenzstudium anzufangen kam für mich nicht in Frage, da ich gerne in dem Unternehmen bleiben wollte und natürlich auch Geld verdienen muss. Ein weiterer Grund ist, dass ich bequem von zu Hause aus lernen kann und nicht abends irgendwohin fahren muss.

Warum haben Sie sich für ein Studium bei der ZFH/Hochschule Trier entschieden?
Die Möglichkeit jedes Semester neu zu entscheiden, ob man weitermachen möchte, oder nicht, gefällt mir. So muss ich mich nicht auf X-Jahre festlegen.

Hatten Sie im Vorfeld des Studiums Bedenken, ob Sie das Studium überhaupt beginnen sollen bzw. ob Sie das Studium schaffen?
Ein paar Bedenken hatte ich schon. Aber ich hab’ mir gedacht: Wenn es nichts für mich ist, dann hör’ ich halt nach einem Semester wieder auf. Nach dem Motto: Man kann’s ja mal probieren.

Erwarten Sie, dass sich Ihre Berufstätigkeit durch das Informatikstudium verändert?
Mehr Gehalt wäre schön. Mal sehen …

Wie viel Zeit bringen Sie wöchentlich für das Studium auf?
Das ist ganz unterschiedlich. Manchmal ist es so, dass ich abends nur eine halbe Stunde was lese und dann ist es gut. Aber es gibt auch heftige Zeiten, in denen ich von der Arbeit nach Hause komme und bis 22:00 Uhr noch lerne. Dann ist "Wochenende" nur noch ein Wort. Jemandem, der überlegt mit einem Informatik-Fernstudium anzufangen, würde ich sagen: Rechne mit 14 Stunden pro Woche.

Ist es schwierig, sich in die Informatikinhalte einzulesen?
Auch das ist unterschiedlich. Theoretische Informatik und Mathematik sind harte Brocken. Alles andere ist ok.

Was gefällt Ihnen gut am Fernstudium, wo sehen Sie Verbesserungsbedarf?
Das System mit den Zertifikaten finde ich genial. Ihr solltet mehr Werbung dafür machen :-)
Bei schwierigen Themen würde ich mir diese nochmal als Erklärungsvideo zum Download wünschen, oder die Vorlesungen, die an der Hochschule in den Präsenzstudiengängen gehalten werden. Als Ergänzung zu den Lehrmaterialien.

Wie reagiert Ihr Umfeld auf das Studium?
Ich hab noch keine negativen Reaktionen erlebt. Die meisten sind erstaunt.

Unterstützt Ihre Familie Sie, um Ihnen Freiräume für das Studium zu schaffen?
Auf alle Fälle. Mein Partner kümmert sich um den Haushalt. Mein Sohn hat Verständnis dafür, wenn ich lernen muss und nicht immer Zeit für ihn habe. Ich denke, dass das viele Lernen auch auf ihn "abgefärbt" hat. Er ist viel fleißiger als ich in seinem Alter.

Wie binden Sie das Studium in Ihren Tagesablauf ein?
Wenn es geht, lerne ich abends, wenn mein Sohn im Bett ist, und am Wochenende.

Wie wirkt sich das Studium auf die Zeit aus, die Sie mit der Familie verbringen?
Kurz vor Prüfungen kann ich oft weniger Zeit mit meiner Familie verbringen. Im Großen und Ganzen würde ich sagen, dass wir die Zeit viel gezielter nutzen. Es gibt oft Absprachen wie: Ich lern’ jetzt noch 2 Stunden und dann unternehmen wir dieses oder jenes.

Würden Sie anderen Frauen empfehlen, eine Tätigkeit im Informatik-Bereich anzustreben?
Wenn sie sich für Informatik interessieren, auf alle Fälle!