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Forschung | Entwicklung

AKTUELLE FORSCHUNGSGEBIETE

NANO CARRIER FOR GLIOBLASTOMA MULTIFORME

Beim mit insgesamt 20.000 € dotierten EU-Forschungswettbewerb 2017 errangen Jörg Fusenig und Dr. rer. nat. Tobias Roth den ersten Platz. Ihr Projekt "Nano Carrier for Glioblastoma Multiforme" erforscht einen technologischen Ansatz, um das Wohlbefinden, die Lebensqualität und die Lebenserwartung von Patienten des häufigsten Hirntumors „Glioblastoma multiforme“ mithilfe funktionalisierter magnetischer Nanopartikel zu verbessern. Opens internal link in current windowmehr

KÜNSTLICHE INTELLIGENZ IM eTRAINER

Das bereits seit Jahren etablierte und erfolgreich eingesetzte Tool "eTrainer" zur automatischen Generierung individueller Übungs- und Prüfungsaufgaben im Bereich der Grundlagenausbildung zur Mathematik und Physik in der Fachrichtung Elektrotechnik wird künftig um eine Komponente des maschinellen Lernens ergänzt. Hierbei werden die Angebote auf das spezifische Lernniveau des jeweiligen Nutzers angepasst. So können Studierende noch gezielter gefördert und mit Aufgaben versorgt werden, die einen optimalen Lerneffekt erzielen.

GALVANIK FÜR IMPLANTIERBARE ELEKTRODEN

In der Medizintechnik werden zunehmend Implantate zur Stimulation des Nervensystems eingesetzt. Hier reicht die Spanne von Implantaten zur Behandlung von Morbus Parkinson bis hin zur Therapie von Schmerzen oder Inkontinenz. Um den Übergang zwischen menschlichem Gewebe und den immer kleiner werdenden Elektroden zu optimieren, sind Materialbeschichtungen erforderlich. Im Rahmen eines durch die Nikolaus-Koch-Stiftung geförderten Projektes wurden Versuchsstände entwickelt, die Beschichtungen miniaturisierter Elektroden mit Elektrodenmaterialien wie zum Beispiel Platin ermöglichen.

KOOPERATION MIT SPU SHANGHAI AUSGEBAUT

Der in 2017 begonnene Studierendenaustausch mit der SPU Shanghai ist in der 2. Runde. Erneut absolvieren 17 Studierende der Fachrichtungen Maschinenbau und Elektrotechnik das Sommersemester an unserer Hochschule. In diesem Jahr werden zum Wintersemester erstmals auch zwei Studierende unserer Hochschule nach Shanghai gehen und dort internationale Erfahrungen sammeln. Ziel ist, den bilateralen Austausch zu stärken und in beide Richtungen gleichmäßig zu gestalten.

ANWENDUNG PHYSIKALISCHER PLASMEM FÜR THERAPEUTISCHE ZWECKE

Die Plasmamedizin ist ein vergleichsweise neues Gebiet in der Wissenschaft und hat in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen. Sie umfasst die Anwendung physikalischer Plasmen für therapeutische Zwecke. Die Plasmamedizin wird für die Sterilisation und Dekontamination von Medizinprodukten, aber vor allem auch zur Wundheilung, Wunddesinfektion, Wunddekontamination, Sterilisation von lebenden Geweben und für chirurgische Eingriffe am Patienten benutzt. An der Hochschule Trier wird Studenten in Laborübungen sowie in Projekt- und Abschlussarbeiten ermöglicht, Plasma zu erzeugen und Plasma-Gewebe-Wechselwirkungen nachzuvollziehen und zu optimieren. Bachelorstudierende beschäftigen sich mit den Grundlagen der Plasmaphysik und der Herstellung kalter Plasmen. Für Studierende im Masterstudium liegt der Schwerpunkt auf Plasma-Gewebe-Wechselwirkungen.

Andrea Fischer, 26. Juli 2018