Akteure im Qualitätsmanagementsystem

Qualitätsmanagement ist eine übergreifende Aufgabe, die vom Engagement und Mitwirken aller Mitglieder unserer Hochschule lebt. Daher sind alle Organisationseinheiten auch strukturell in das Qualitätsmanagement eingebunden, sodass sich im Qualitätsmanagement die Dialogorientierung und die Vielfältigkeit der Hochschule widerspiegeln. Die Qualität in Studium und Lehre steht im Fokus unserer Qualitätsbemühungen. Die hohen Ansprüche an Betreuung, Effizienz und Erfolg in Studium und Lehre werden dabei von der Hochschulleitung, den Lehrenden, den Lernenden, der Verwaltung sowie von den zentralen Einrichtungen getragen.

Die Vernetzung und die Aufgaben der zentralen Akteure und Gremien des Qualitätsmanagementsystems und deren Einbettung in die Organisationsstruktur der Hochschule werden auf den folgenden Seiten dargestellt. 

Die zugrunde liegenden Regelungen zu den Verantwortlichkeiten der Akteure im QMS finden sich in der entsprechenden Teilgrundordnung (publicus Nr. 2017-03) und der Evaluationssatzung (publicus Nr. 2016-12). 

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Aufbaugruppe Qualitätsmanagementsystem

Der Senat der Hochschule hat im November 2014 eine Aufbaugruppe eingesetzt, welche die verschiedenen Elemente des Qualitätsmanagementsystems (z.B. die Aufbauorganisation und wesentliche Prozesse) entwickeln und beraten soll.

Die Gruppe teilt sich in eine Entscheidungsebene und eine operative Ebene.

Mitglieder der Entscheidungsebene sind die Hochschulleitung, die Dekane, die Stabsstelle Qualitätsmanagement, die E-Learning-Koordination/Hochschuldidaktik, die Projektleitung StudIS (Campus-Management-System), die Leitungen der Studienservices, die Leitungen der Rechenzentren, die Leitung des Akademischen Auslandsamts sowie drei Studierende.

In der operativen Ebene befinden sich neben dem Qualitätsmanagement die Vertretungen der Fachbereiche, die vor allem mit der Akkreditierungspraxis und den administrativen Abläufen in den Fachbereichen vertraut sind.

Protokolle

Qualitätskommission

Die Aufgaben und die Zusammensetzung der Qualitätskommission sind in der Evaluationssatzung der Hochschule definiert. Die Kommission besteht seit 2010 und hat im Wesentlichen die Aufgabe, die evaluativen Prozesse (Befragungswesen innerhalb der Lehre) an der Hochschule abzustimmen. Alle Fachbereiche werden durch ihren jeweiligen Qualitätsbeauftragten vertreten. Weiterhin sind zwei Studierende, die Studierendenverwaltung sowie die Zentrale Gleichstellungsbeauftragte in der Kommission vertreten. Den Vorsitz hat der Vizepräsident für Studium und Lehre. Die Geschäftsführung obliegt der Stabsstelle Qualitätsmanagement, die beratendes Mitglied der Kommission ist.

Im Hinblick auf die Weiterentwicklung des Befragungswesens erfolgt in der Kommission ein kontinuierlicher Monitoringprozess, der sicherstellt, dass veränderte interne Anforderungen sowie externe Vorgaben Eingang in die jeweiligen Befragungen finden. Die Kommission berät darüber hinaus den Senatsausschuss für Studium, Lehre und wissenschaftliche Weiterbildung zu Fragen der Qualitätssicherung.

Vorsitz

Prof. Dr. Marc Regier, Vizepräsident für Studium und Lehre

weitere Mitglieder der Qualitätskommission gem. § 7 Abs. 3 der Evaluationssatzung der Hochschule (EvS)

Qualitätsbeauftragte der Fachbereiche:
Doris Theis, FB Technik
Prof. Dr. Jens Voigt, FB BLV
Vanessa Gisch, FB UW/UR
Prof. Daniel Gilgen, FB Gestaltung
Natascha Matha Welter, FB UP/UT
Prof. Dr. F. Rudolph, FB Informatik
Gabriele Zimmermann, FB Wirtschaft 

Gleichstellungsbeauftragte:
Prof. Dr. Rita Spatz

Stabsstelle Qualität:
Bianca Luther-Klee

Studentische Mitglieder:
Merve Türkeri
Susanne Kühn

Studierendenverwaltung:
Christian Clemens

ProtokolleEvaluationssatzung

Gremium zur internen (Re)Akkreditierung

Das Gremium für die Durchführung der Verfahren zur internen (Re)Akkreditierung der Studiengänge wurde vom Senat der Hochschule Trier eingesetzt. Mitglieder dieses Gremiums sind der Vizepräsident für Studium und Lehre, je zwei Dekane sowie in beratender Funktion eine Vertretung der Stabsstelle Qualitätsmanagement. Die Amtszeit der Dekane beträgt drei Semester.

Auf Basis der zugrunde liegenden Regelungen hat sich das Gremium eine Geschäftsordnung gegeben, in der u.a. Einzelheiten zur Besetzung des Gremiums, der Bewertungsgrundsätze sowie der Sitzungsorganisation geregelt sind. Die Geschäftsordnung wurde im publicus (publicus Nr. 2017-01) veröffentlicht und ist zudem hier einsehbar.

Das Gremium bewertet die Qualität der Studiengänge im Rahmen des Verfahrens der internen (Re)Akkreditierung auf externer Vorgaben und berichtet dem Senat über seine Aktivitäten. Ziel der Bewertung ist die Feststellung, ob die Qualitätsanforderungen erfüllt sind oder ob Entwicklungspotentiale bestehen, die voraussichtlich innerhalb eines angemessenen Zeitraums behoben werden können. Grundlagen der Bewertung sind die vorgelegte Dokumentation zum Studiengang (u.a. Qualitätsbericht inkl. Anlagen) sowie die Ergebnisse der Gespräche mit der Studiengangsleitung und den Studierenden.

Die Ergebnisse der Verfahren der internen (Re)Akkreditierung finden sich hier.

Hochschulakteure

Lehrende und Mitarbeitende

Insbesondere die Lehrenden und Mitarbeiter sind zentrale Akteure, um die Qualitätsziele der Hochschule zu realisieren. Sie begleiten die Studierenden über den gesamten Student-Life-Cycle, vermitteln ihnen Kompetenzen, fördern die Persönlichkeitsentwicklung und tragen dazu bei, ein gutes Studienumfeld zu schaffen, um den Studienerfolg zu sichern. Hierzu hat die Hochschule in den letzten Jahren ein breit gefächertes Informations- und Beratungsangebot aufgebaut, das von der Studienwahlphase bis zum Eintritt in den Beruf/Wissenschaft reicht. 

Im Bereich der Hochschuldidaktik bilden sich die Lehrenden kontinuierlich weiter. Im Rahmen interner Weiterbildungsangebote werden neue und innovative Lehr- und Lernformen vermittelt sowie der fachliche und didaktische Austausch unter den Lehrenden gefördert. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf studierendenzentrierten Lehr- und Lernformen (student centred learning – scl) – wie beispielsweise dem problembasierten Lernen oder dem forschenden Lernen. 

Studierende

Die Studierenden stehen im Zentrum unserer Qualitätsbemühungen und sind daher regelmäßig in die interne Qualitätssicherung eingebunden durch:

  • Befragungen in allen Phasen des Student-Life-Cycle und Ableitung von Änderungsbedarfen sowie Verbesserungsmaßnahmen aus den Befragungsergebnissen, 
  • Qualitätsgespräche mit Studierenden im Rahmen der Verfahren der internen (Re)Akkreditierung, aus denen sich Weiterentwicklungsempfehlungen für die Fachbereichs- und Studiengangsleitungen ergeben können. 

Darüber hinaus sind die Studierenden durch ihre Vertreter an verschiedensten Gremien wie z.B. dem Fachbereichsrat, dem Prüfungsausschuss oder der Aufbaugruppe Qualitätsmanagement beteiligt und können hier Verbesserungsvorschläge aus Studierendensicht äußern sowie an der Diskussion und Entscheidungen mitwirken.

Externe Akteure

Der Einbezug der externen Expertise in die Entwicklung bzw. Weiterentwicklung von Studiengängen kann in den Fachbereichen der Hochschule Trier entweder über ein Beiräte- oder ein Peer-Review-Modell geregelt werden.

Der Beirat des jeweiligen Fachbereichs/der jeweiligen Fachrichtung hat im Rahmen der Entwicklung bzw. Weiterentwicklung der Studiengänge eine beratende Funktion zur kontinuierlichen Verbesserung der Qualität in Studium und Lehre. Im Mittelpunkt der Beratung durch den  Beirat steht die längerfristige Begleitung und regelmäßige kritische Betrachtung einzelner Aspekte der Ausgestaltung des Studiengangs. Bei der Peer-Review-Begutachtung erfolgt hingegen eine punktuelle Evaluation von Inhalten und Formen der Lehre aus Sicht einer externen Gutachtergruppe.

Die externe Begutachtung geschieht insbesondere vor dem Hintergrund der Berücksichtigung der Bedürfnisse der beruflichen Praxis sowie der aktuellen fachlichen Standards des jeweiligen Fachgebiets. Die Mitglieder des Beirats bzw. der externen Gutachtergruppe sind Vertreter aus dem Hochschulbereich, der Berufspraxis und Alumni der Hochschule Trier. 

Die Ergebnisse der externen Evaluation finden bei den weiteren Entwicklungsmaßnahmen adäquat Berücksichtigung und gehen in den Qualitätsbericht ein.

Dekanerunde

Die Dekanerunde vernetzt die Leitungen der Hochschul- und Fachbereichsebene. Die meist vierzehntägig stattfindende Dekanerunde dient zum informellen Informationsaustausch zwischen den Fachbereichsleitungen und der Hochschulleitung. Es werden alle Themen von fachbereichsübergreifendem Interesse besprochen. Die Hochschulleitung informiert die Fachbereichsleitungen insbesondere über Themen, zu denen Entscheidungen getroffen werden müssen, um die Meinungsbildung in den Fachbereichen anzustoßen und so die Diskussion und Entscheidung im Senat vorzubereiten.

Runder Tisch der Beratungseinheiten

Der Runde Tisch der Beratungseinheiten ist eine mindestens jährlich stattfindende Veranstaltung, in deren Rahmen die Service- und Beratungseinheiten auf Hochschul- und Fachbereichsebene sowie Studierendenvertreter zusammenkommen und über aktuelle und interdisziplinäre Fragestellungen in der Beratung diskutieren. Ziel der Veranstaltung ist die engere Vernetzung der Beratungseinheiten bezüglich Zuständigkeiten und Themen. 

Einbezug von Senat und Gremien auf Fachbereichsebene

Der Senat und die Gremien auf Fachbereichsebene sind im Rahmen ihrer vom HochSchG geregelten Aufgaben am QMS beteiligt.

Informationen zum Senat finden sich hier, sowie für die Senatsausschüsse hier.

Weitere Informationen zu den Gremien auf Fachbereichsebene finden sich auf den jeweiligen Seiten der Fachbereiche.

Im Rahmen der Implementierung des QMS wurden darüber hinaus Verantwortlichkeiten und Aufgaben im Rahmen hochschulinterner Regelwerke definiert, insbesondere in der entsprechenden Teilgrundordnung (publicus Nr. 2017-03) und der Evaluationssatzung (publicus Nr. 2016-12).