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Aktuelles aus der Kupferwelt - Kupfer als Sensorwerkstoff

Nach zweijähriger Pause findet am 24. und 25. November 2021 das Kupfer-Symposium statt, die Werkstofftagung des Deutschen Kupferinstituts rund um Kupfer und Kupferlegierungen. Eine Forschungsgruppe der Hochschule Trier wird dabei mit einem Vortrag über die neuesten Forschungsergebnisse zum Verhalten von Kupferwerkstoffen vertreten sein. Im Vorfeld der Veranstaltung hat das Deutsche Kupferinstitut in seinem renommierten Newsletter einen Artikel zu der Forschungsarbeit veröffentlicht.

Das Kupfer-Symposium ist die bedeutendste deutschsprachige Plattform für einen professionellen Erfahrungsaustausch zwischen Industrie und Hochschul-Forschung und eine der wichtigsten werkstoffwissenschaftlichen Veranstaltungen zum Thema Kupfer. Neben den qualitativ hochwertigen Fachvorträgen wird von den Teilnehmern insbesondere die Möglichkeit geschätzt, sich über künftige Entwicklungen innerhalb der Werkstofftechnik und Fertigungstechnik auszutauschen und neue Forschungsansätze zu definieren. Die Veranstaltung bietet Forschungsinstituten, Hochschulen und der Industrie die Möglichkeit, den Dialog zu intensivieren und die Zusammenarbeit zu optimieren. (Quelle: Presseinformation des Deutschen Kupferinstituts)

Auch eine Forschungsgruppe der Hochschule Trier rund um Prof. Dr. Armin Wittmann wird beim Kupfersymposium die Ergebnisse ihrer Arbeit vorstellen. Im Rahmen des Carl-Zeiss Projekts forscht sie am Verhalten von Kupferwerkstoffen. Dabei konnten neue Eigenschaften des Leiterwerkstoffs Kupfer entdeckt werden. Diese erweitern die Einsatzmöglichkeiten des Werkstoffs als Sensormaterial. Erstmalig wurde nachgewiesen, dass alle relevanten mechanischen Belastungsarten (Zug/Druck, Biegung und Torsion) zu Oberflächenrauheit führen. Auslöser sind Versetzungen im Gefüge des Werkstoffs, welche sich durch dynamische Belastung bis zur Oberfläche des Kupferleiters fortpflanzen. Ein vielversprechendes Anwendungsgebiet ist der Einbau z.B. in Naturfaserwerkstoffe. Diese erfüllen alle Anforderungen an zukünftige „Green Products“ und stellen somit einen klimafreundlichen Werkstoff der Zukunft dar. Die neu entdeckten Eigenschaften von Kupfer gewährleisten somit auch, dass umweltfreundliche Leichtbaugruppen „intelligent“ werden. (Quelle: CU-Direkt.10! Aktuelles aus der Kupferwelt)

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