Vorname Name BFA

Bachelor-Thesis: "Lost"

Betreuung: Prof. Theo Smeets, Prof. Lothar Brügel

Slideshow

Zusammenfassung

Das Thema meiner Arbeit ist Lost. In der vergangenen dreißig Jahre in China wurde alles geändert. Wegen dem materiellen Druck des Alltäglichen und dem Glaubensverlust, sind die Chinesen jetzt in ihrer Geisteswelt spirituell verloren.

In meiner Arbeit beschäftige ich mich mit den unterschiedlichen Emotionen im „Lost“ wie Leere, Chaos, Kampf, Ursprung, Hoffnung.  Diese Emotionen werden in meinen Schmuckstücken mit verschiedenen Formen, Farben, Materialien und Oberflächen ausgedrückt.

Formen

Bisher habe ich mich immer mit langen Formen beschäftigt und an diesem Punkt möchte ich noch weiter gehen. Der menschliche Körper ist eine lange Form, die ich sehr liebe.  Hier finde ich, dass die kräftige Körpersprache moderner Tanz sehr interessant ist.

Körperliche Linien, Bewegungen und Winkel spielen eine große Rolle bei meiner Formfindung.

Für unterschiedliche Emotionen werden die unterschiedlichen Bewegungen und Winkel in Formen gebaut. z.B. durch 90° Winkel wird „Kampf“ ausgedrückt.

Farbe

Farbe ist auch eine wichtige Maßnahme, um die unterschiedlichen Emotionen auszudrücken. Z.B. Weiß für nichts, Grau passt gut zu „Chaos“. „Kampf“ und „Sprung“ werden durch Schwarz ausgedrückt. Nach dem „Kampf“ und „Sprung“ gibt es auch immer etwas „Hoffnung“, dazu wird noch Grün verwendet.

Die Farben meiner Steine wählte ich ähnlich. Das gibt einen schönen Gesamteindruck.

Materialien und Oberfäche

Papier verwende ich hier beim Formenbau als ein Medium, um die Gipsform zu kopieren. Aber durch diese Papierkopieren sind die Spannungen und Winkel schwach, wenn nicht sogar verloren, geworden. Durch die Reparatur mit anderen Materialien gewinnen sie die ursprüngliche Spannung zurück und werden zusätzlich stabilisiert.

Der Fokus in meinem Schmuckstück ist Stein, der verschiedenen Strukturen, Farben und Oberflächen hat.

Dadurch kam ich auf die Idee, die Oberfläche des Papiers auf unterschiedlichste Art zu ver- und bearbeiten. Auf diese Weise entstand eine ausgeglichene Kombination zwischen dem Stein und der Papierform. Die Emotionen werden durch Formen, Linien, Farben und Oberflächen verschweißt.

Die Entwicklung der Schmuckstücke ist für mich wie eine Reise, bzw. ein Abenteuer mit meinem Traum. Was für mich interessant und faszinierend ist, dass der  Ausgang während des Prozesses ungewiss ist.

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