Publikationsfonds der Hochschule Trier

Publikationsfond der Hochschule Trier

Als Autorin oder Autor können Sie Ihre Forschungsergebnisse über den goldenen oder über den hybriden Weg im Open Access veröffentlichen. Im ersten Fall wird Ihr Beitrag in einem reinen Open-Access-Medium publiziert (z. B. in einer OA-Zeitschrift). Im zweiten Fall findet die Publikation in einem Medium statt, das über das Closed-Access-Modell finanziert wird. Ihr Beitrag wird jedoch über eine gesonderte Open-Access-Lizenz freigeschaltet.

Für das goldene oder hybride Publizieren erheben Verlage in der Regel Publikationsgebühren, die von Ihnen als Autorin oder Autor zu zahlen sind ("article processing charges", APCs).

Um Sie bei der Finanzierung Ihrer Veröffentlichung zu unterstützen, hat die Hochschule Trier einen Publikationsfonds eingerichtet, aus dem Sie einen Teil Ihrer APCs erstattet bekommen können. Dies ist u. a. für APCs möglich, die für die Veröffentlichung von Aufsätzen in ausgewählten Zeitschriften der Verlage Springer Nature und Wiley anfallen (DEAL).

Alternativ oder ergänzend zu der Unterstützung durch den Hochschulfonds haben Sie die Möglichkeit, bei Einrichtungen wie der Deutschen Forschungsgemeinschaft Fördermittel zu beantragen.

Hinweis: Neben dem goldenen oder hybriden Weg steht Ihnen häufig auch der grüne Weg zur Publikation im Open Access offen (Zweitveröffentlichung auf Dokumentenserver oder Homepage unter OA-Lizenz). Hier fallen in der Regel keine Open-Access-Publikationsgebühren für Sie an. Verlagsvorgaben finden Sie unter SHERPA RoMEO.

Rahmenbedingungen und Kriterien

Der Publikationsfonds: Hintergrund, Finanzierung & Größe

Die Hochschule Trier ist bestrebt, ihre Publizierenden bei der Veröffentlichung von Forschungsergebnissen im Open Access zu unterstützen. Hierzu stellt sie ab 2021 einen Fonds bereit, aus dem sich Autorinnen und Autoren von Open-Access-Veröffentlichungen gegebenenfalls einen Teil ihrer Publikationsgebühren erstatten lassen können.

Der Publikationsfonds speist sich zurzeit ausschließlich aus Mitteln der Forschungsförderung. Es ist beabsichtigt, den Fonds mit Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft aus dem Programm "Open-Access-Publikationskosten" für 2022 und die Folgejahre aufzustocken und zu verstetigen.

Die Größe des Fonds beläuft sich gegenwärtig auf 20.000 EUR.

Wer kann den Fonds in Anspruch nehmen?

Antragsberechtigt ist jedes Mitglied der Hochschule Trier. Der Publikationsfonds ist dabei vorrangig für Publizierende ohne alternative Möglichkeiten der Finanzierung oder Förderung vorgesehen. Studierende sind ausdrücklich mit eingeschlossen.

Zu den Mitgliedern der Hochschule zählen u. a.:

  • Professor*innen
  • Dozent*innen
  • wissenschaftliche Assistent*innen
  • wissenschaftliche Mitarbeiter*innen
  • hauptberuflich weitere Mitarbeiter*innen
  • Lehrkräfte für besondere Aufgaben
  • eingeschriebene Studierende
  • wissenschaftliche und nicht-wissenschaftliche Mitarbeiter*innen in Privatdienstverhältnissen, die als Personal der Hochschule im Rahmen von Drittmittelprojekten hauptberuflich an der Hochschule tätig sind.
Welche Dokumenttypen werden gefördert?

Der Open-Access-Gedanke umfasst die kostenfreie Veröffentlichung jeglicher Form von wissenschaftlicher Information im Internet - u. a. von Fachzeitschriftenaufsätzen und -büchern. (Im Fall von Forschungsdaten wird eher von "Open Data" gesprochen, im Fall von Software von "Open Source".)

Aufgrund der begrenzten Mittel werden aus dem Publikationsfonds der Hochschule zurzeit allerdings ausschließlich Fachzeitschriftenartikel gefördert. Eine Förderung von Buchveröffentlichungen im Open Access ist ggf. über die Publikationsbeihilfe der Deutschen Forschungsgemeinschaft möglich.

Die Verlage Springer Nature und Wiley & Sons haben die im Rahmen von DEAL möglichen Open-Access-Veröffentlichungen wie folgt eingegrenzt:
 

  • Springer-Zeitschriften: gold
      • Originalarbeiten ("original papers"),
      • Übersichtsarbeiten ("review papers"),
      • Kurzmitteilungen ("brief communications").
    • Springer-Zeitschriften: hybrid
      • Originalarbeiten ("original papers")
      • Übersichtsarbeiten ("review papers")
      • Kurzmitteilungen ("brief communications")
      • redaktionelle Anmerkungen ("editorial notes")
      • Buchbesprechungen ("book reviews"),
      • Berichte ("reports").
    • Wiley-Zeitschriften: gold & hybrid 
      • primäre Forschungsartikel ("primary research articles"),
      • Übersichtsarbeiten ("review articles").
    Welche Förderkriterien muss meine Veröffentlichung erfüllen?

    Aufgrund der nur eingeschränkt zur Verfügung stehenden Mittel ist der Fonds vorrangig für Publizierende ohne alternative Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten gedacht.

    • Bitte prüfen Sie vor Antragstellung, ob eine Übernahme der Publikationsgebühren aus anderen Mitteln möglich ist (z. B. über Einzelförderprogramme oder Publikationszuschüsse bewilligter Projekte). Eine Mitfinanzierung der Gesamtgebühren aus anderen Mitteln ist zulässig.
    • Für drittmittelgeförderte Projekte, die neu ab dem 1. März 2021 beantragt werden, gilt: Artikel, die im Rahmen des Projekts im Open Access veröffentlicht werden, können nur gefördert werden, wenn in dem Projekt Publikationsmittel in angemessener Höhe beantragt wurden.

    Darüber hinaus müssen folgende Kriterien erfüllt sein:

    • Sie sind zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung Mitglied der Hochschule Trier und korrespondierende*r Autor*in der Veröffentlichung ("corresponding" / "submitting author"). Bei einer Mehrautorenschaft muss die wissenschaftliche Leistung zum überwiegenden Teil an der Hochschule Trier entstanden sein.
    • Ihre Zugehörigkeit zur Hochschule Trier ist in der Veröffentlichung angegeben.
    • Für die Zeitschrift, in der Ihre Veröffentlichung erscheint, gilt:
      • Es handelt sich (a) um eine reine Open-Access-Zeitschrift. Sämtliche Beiträge der Zeitschrift sind nach Erscheinen vollständig und unmittelbar über das Internet entgeltfrei zugänglich. Oder es handelt sich (b) um eine hybride, subskriptionspflichtige Zeitschrift, die unter die DEAL-Transformationsverträge fällt, die die Hochschule mit den Verlagen Springer Nature und Wiley geschlossen hat.
      • Die Zeitschrift wendet die strengen, im jeweiligen Fach anerkannten Qualitätssicherungsverfahren an (Peer-Review-Verfahren).
    • Die Veröffentlichung wurde unter eine der drei folgenden freien Lizenzen gestellt: CC BY, CC BY-SA oder CC BY-ND. Für Publikationen in Springer-Nature- oder Wiley-Zeitschriften (DEAL) sollte die CC-BY-Lizenz genutzt worden sein.
    • Die Auffindbarkeit der Veröffentlichung ist gewährleistet. Sie besitzt einen DOI und ist mit Ihrem ORCID-Profil verknüpft. Des Weiteren haben Sie Ihre Bereitschaft erklärt, sie zusätzlich auf dem Dokumentenserver der Hochschule zu veröffentlichen, die Erlaubnis des Verlages vorausgesetzt.
    Wie hoch ist die Förderung?

    Vorhandene Mittel vorausgesetzt, beläuft sich die Förderung zurzeit je wissenschaftlichem Artikel auf bis zu 700 EUR.

    Es wird angestrebt, den Betrag durch Mittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft zu erhöhen (2022 – 2024: auf 1.400 EUR, 2025 – 2028: auf 2.100 EUR). Da die finanziellen Mittel begrenzt sind und von einzuwerbenden Drittmitteln abhängen, kann keine Garantie für eine Kostenerstattung gegeben werden.

    Wichtig: Der Fonds soll Publizierende bei der Begleichung von Gebühren unterstützen, die ihnen als APCs ("article processing charges") in Rechnung gestellt werden. Grundsätzlich handelt es sich um eine Teilfinanzierung. Als Autor*in müssen Sie u. U. mit einem hohen verbleibenden Eigenanteil rechnen.

    Zur Orientierung: Die APCs für eine Open-Access-Veröffentlichung können von Zeitschrift zu Zeitschrift schwanken. So verlangen einige Journals je Artikel Publikationsgebühren von 2.000 EUR oder mehr (Infoartikel: "How much do top publishers charge for Open Access" (P. Markin), Stand: 2017).

    Als Alternative ist es Ihnen oftmals möglich, Ihre Forschungsergebnisse als Zweitveröffentlichung im Open Access zu veröffentlichen ("grüner Weg") - ggf. unter Einhaltung einer Embargofrist. Hierbei fallen in der Regel keine Kosten für Sie an.

    Ist eine Förderung garantiert?

    Nein, leider nicht. Auch wenn alle Förderkriterien erfüllt sind, kann zum Zeitpunkt der Antragstellung keine Garantie für eine Kostenerstattung gegeben werden.

    Wie werden die Gelder bei zu wenigen Mitteln verteilt?

    Die Zahl der Open-Access-Veröffentlichungen von Mitgliedern der Hochschule Trier ist zurzeit gering. Die Vergabe der Mittel erfolgt vorläufig nach dem Prinzip "First come - first serve".

    Sonderpunkt: Qualitätsbeurteilung

    Zur Prüfung des Qualitätsstandards eines Open-Access-Mediums werden folgende Verzeichnisse genutzt:

    Weitere Hilfen zur Qualitätsbeurteilung und -sicherung finden Sie u. a. hier:

    Sonderpunkt: DEAL (Springer Nature und Wiley & Sons)

    Durch die DEAL-Verträge, die die Hochschule Trier mit den Verlagen Springer Nature und Wiley geschlossen hat, erhalten Sie u. a. die Möglichkeit, Ihre Forschungsergebnisse in Zeitschriften der beiden Verlage im Open Access zu veröffentlichen, ohne von den Verlagen Publikationsgebühren (APCs) in Rechnung gestellt zu bekommen.

    Die APCs werden stattdessen über das DEAL-Konsortium abgerechnet und dann in einem zweiten Schritt der Hochschule rabattiert weiterverrechnet.

    Bitte beachten Sie jedoch: Aufgrund der begrenzt zur Verfügung stehenden Publikationsfördermittel der Hochschule Trier müssen Ihnen die APCs zunächst nach dem Verursacherprinzip rückverrechnet werden. Die Mittel aus dem Publikationsfonds können verwendet werden, um Ihnen anschließend einen Teil der APCs zu erstatten.

    Ausführliche Informationen finden Sie unter:

    Antragstellung

    Eine Bitte!

    Aufgrund der begrenzt zur Verfügung stehenden Mittel ist der Publikationsfonds vorrangig für Publizierende gedacht, denen keine alternativen Förder- oder Finanzierungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

    Unsere Bitte: Prüfen Sie im Rahmen Ihrer Projektanträge oder Projekte, ob sich die Kosten für Open-Access-Publikationen über andere Fördermittel abdecken lassen.

    Antragstellung (nicht-DEAL/DEAL)

    Hintergrund:

    Für die Veröffentlichung von Open-Access-Beiträgen können Ihnen Publikationsgebühren (APCs = "article processing charges") berechnet werden. Die Rechnungen erhalten Sie von:

    • Ihrem Verlag (außerhalb DEAL) oder
    • der Hochschule (DEAL).

    Zur finanziellen Unterstützung können Sie eine Teilerstattung Ihrer Kosten aus dem Publikationsfonds der Hochschule beantragen. Bitte beachten Sie, dass eine Förderung aufgrund der begrenzten Mittel nicht garantiert werden kann.


    Antragszeitpunkt:

    Aktuelle Regelung: Der Antrag kann von Ihnen nach der Begleichung der Rechnung eingereicht werden.


    Antragstellung:

    Bitte senden Sie folgende Unterlagen an die E-Mail-Adresse openaccess[at]hochschule-trier.de der Hochschulbibliothek Trier (standortübergreifend):

    • ausgefülltes Antragsformular (Download: PDF-Datei),
    • Verlagsrechnung (nur außerhalb DEAL),
    • Zahlungsnachweis (nur außerhalb DEAL).

    Alternativ zum bereitgestellten Formular können Sie einen formlosen Antrag per E-Mail an die genannte Adresse senden. Sie sollte alle Informationen enthalten, die eine Prüfung möglich machen:

    • Persönliche Angaben:
      • Nachname, Vorname,
      • Fachbereich,
      • Fachrichtung,
      • Art der Zugehörigkeit (wissenschaftlicher Mitarbeiter*in / Studierender etc.),
      • ORCID-iD.
    • Angaben zur Veröffentlichung:
      • Titel der Publikation,
      • ggf.: Co-Autor*innen,
      • Titel der Zeitschrift,
      • ISSN der Zeitschrift,
      • Verlag der Zeitschrift,
      • DOI der Publikation.
    • Daten des Privatkontos oder der Kostenstelle:
      • bei Privatkonto: Name des Kreditinstituts, IBAN, nur bei Auslandskonten: BIC,
      • bei Kostenstelle: Kostenstellennummer.
    • Erklärung, dass Sie bereit sind, Ihre Veröffentlichung zusätzlich über den Publikationsserver der Hochschule Trier im Open Access zugänglich zu machen, sofern und sobald Ihnen eine OA-Zweitveröffentlichung von Seiten des Verlages gestattet ist.


    Antragsprüfung:

    Sie erhalten zunächst eine Eingangsbestätigung. Anschließend prüft die Open-Access-Servicestelle der Bibliothek im Auftrag der Hochschule, ob die Förderkriterien erfüllt sind, und informiert Sie kurzfristig per E-Mail über das Ergebnis.

    Im Fall eines positiven Bescheids erfolgt die Erstattung auf die von Ihnen genannte Kostenstelle oder das von Ihnen angegebene Privatkonto (Dauer: in der Regel zwei bis drei Wochen; bitte weisen Sie auf kürzere Zahlungsziele hin).

    Bitte beachten Sie:

    • Die Kostenerstattung darf ausschließlich auf dasjenige Konto oder diejenige Kostenstelle erfolgen, aus welchem / welcher die Ausgaben (vor)finanziert wurden.
    • Die Kostenerstattung ist für Rechnungen ab dem Kalenderjahr 2021 möglich. Ausschlaggebend ist das Datum der Verlagsrechnung.
    • Bei Rechnungen mit Fremdwährungen wie US-Dollar (USD) oder Schweizer Franken (CHF) ist auf den Euro-Wechselkurs zu achten.
    • Bankspesen und Auslandseinsatzgebühren können nicht aus dem Publikationsfonds erstattet werden.

    Info: DEAL und Publikationsprozess

    Springer Nature - gold

    Hintergrund:

    Die Hochschule Trier nimmt an den DEAL-Vereinbarungen mit Springer Nature teil. Dies erlaubt es Ihnen u. a., bei Springer Nature Artikel in reinen Open-Access-Zeitschriften zu veröffentlichen. Auf die anfallenden APC-Listenpreise wird ein 20-prozentiger Nachlass gewährt (APC = "article processing charge"). Die APCs werden zunächst der Hochschule in Rechnung gestellt und Ihnen dann rückverrechnet. Einen Teil der Kosten können Sie ggf. über den Publikationsfonds erstattet bekommen.

    Eckdaten der zur Auswahl stehenden Zeitschriften: 

    Hinweis: Nicht unter die DEAL-Vereinbarung fallen Nature-Zeitschriften, deren Titel den Ausdruck "Nature" enthält ("Nature branded journals"), Magazine, z. B. Scientific American, Spektrum der Wissenschaft, und technische Fachzeitschriften wie ATZ oder MTZ.


    Verfahrensweise:

    Hilfestellung der MPDL Services GmbH:

    1. Geben Sie als korrespondierende*r Autor*in im Laufe des Einreichungs- und Publikationsprozesses die Hochschule Trier als Ihre DEAL-Einrichtung vollständig und einheitlich an. Diese Angabe sollte auch dem Manuskript und der Publikation selbst entsprechen.

      Wenn Sie mit mehreren Einrichtungen verbunden sind, sollte die Hochschule Trier nur dann an erster Stelle genannt werden, wenn die wissenschaftliche Leistung, die dem Artikel zugrundeliegend, hauptsächlich an ihr entstanden ist.

      Verwenden Sie ausschließlich Ihre institutionelle E-Mail-Adresse.

      Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie Ihr Beschäftigungsverhältniss zum Open-Access-Publizieren im Rahmen von DEAL berechtigt (z. B. als Emeritus), erkundigen Sie sich bitte bei Ihrer Hochschulbibliothek.
    2. Wenn Sie Ihren Artikel bei einer Open-Access-Zeitschrift einreichen, brauchen Sie nichts weiter zu beachten.


    Verlagsinformationen:

    Springer Nature - hybrid

    Hintergrund:

    Die Hochschule Trier nimmt an den DEAL-Vereinbarungen mit Springer Nature teil. Dies erlaubt es Ihnen u. a., bei Springer Nature Artikel in hybriden Zeitschriften im Open Access zu publizieren. (Hinweis: Sie können Ihren Beitrag dort weiterhin im klassischen Closed Access veröffentlichen - das so genannte "Opt-out", inkl. einer Übertragung von Nutzungsrechten an den Verlag.)

    Eckdaten der zur Auswahl stehenden Zeitschriften:

    Hinweis: Nicht unter die DEAL-Vereinbarung fallen Nature-Zeitschriften, deren Titel den Ausdruck "Nature" enthält ("Nature branded journals"), Magazine, z. B. Scientific American, Spektrum der Wissenschaft, und technische Fachzeitschriften wie ATZ oder MTZ.


    Verfahrensweise:

    Hilfestellung der MPDL Services GmbH:

    1. Geben Sie als korrespondierende*r Autor*in im Laufe des Einreichungs- und Publikationsprozesses die Hochschule Trier als Ihre DEAL-Einrichtung vollständig und einheitlich an. Diese Angabe sollte auch dem Manuskript und der Publikation selbst entsprechen.

      Wenn Sie mit mehreren Einrichtungen verbunden sind, sollte die Hochschule Trier nur dann an erster Stelle genannt werden, wenn die wissenschaftliche Leistung, die dem Artikel zugrundeliegend, hauptsächlich an ihr entstanden ist.

      Verwenden Sie ausschließlich Ihre institutionelle E-Mail-Adresse.

      Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie Ihr Beschäftigungsverhältniss zum Open-Access-Publizieren im Rahmen von DEAL berechtigt (z. B. als Emeritus), erkundigen Sie sich bitte bei Ihrer Hochschulbibliothek.
    2. Wenn Sie Ihren Artikel bei einer Subskriptionszeitschrift eingereicht haben, werden Sie im Publikationsworkflow aufgefordert, "Open Access" zu wählen, nachdem Ihr Artikel zur Veröffentlichung angenommen wurde. Bestätigen Sie dann die jeweils angebotene Open-Access-Option des Verlages ("Open Choice").

      Sobald Sie sich für "Open Access" entschieden haben, werden Sie aufgefordert, die Creative Commons Attribution License (CC-BY) für Ihren Artikel zu bestätigen. Während Autor*innen traditionell alle Rechte an ihren Werken an die Verlage übertragen haben, behalten Autor*innen unter der CC-BY-Lizenz das Recht, ihre eigene Arbeit wiederzuverwenden und ihre veröffentlichten Artikel frei und legal weiterzugeben, sodass Wissenschaftler*innen weltweit Ihre Arbeit lesen und darauf aufbauen können, vorausgesetzt, dass sie Sie zitieren.


    Verlangsinformationen:

    Wiley & Sons - gold

    Hintergrund:

    Die Hochschule Trier nimmt an den DEAL-Vereinbarungen mit Wiley & Sons teil. Dies erlaubt es Ihnen u. a., bei Wiley Artikel in reinen Open-Access-Zeitschriften zu veröffentlichen. Auf die anfallenden APC-Listenpreise wird ein 20-prozentiger Nachlass gewährt (APC = "article processing charge"). Die APCs werden zunächst der Hochschule in Rechnung gestellt und Ihnen dann rückverrechnet. Einen Teil der Kosten können Sie ggf. über den Publikationsfonds erstattet bekommen.

    Eckdaten der zur Auswahl stehenden Zeitschriften:


    Verfahrensweise:

    Hilfestellung der MPDL Services GmbH:

    1. Geben Sie als korrespondierende*r Autor*in im Laufe des Einreichungs- und Publikationsprozesses die Hochschule Trier als Ihre DEAL-Einrichtung vollständig und einheitlich an. Diese Angabe sollte auch dem Manuskript und der Publikation selbst entsprechen.

      Wenn Sie mit mehreren Einrichtungen verbunden sind, sollte die Hochschule Trier nur dann an erster Stelle genannt werden, wenn die wissenschaftliche Leistung, die dem Artikel zugrundeliegend, hauptsächlich an ihr entstanden ist.

      Verwenden Sie ausschließlich Ihre institutionelle E-Mail-Adresse.

      Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie Ihr Beschäftigungsverhältniss zum Open-Access-Publizieren im Rahmen von DEAL berechtigt (z. B. als Emeritus), erkundigen Sie sich bitte bei Ihrer Hochschulbibliothek.
    2. Wenn Sie Ihren Artikel bei einer reinen Open-Access-Zeitschrift einreichen, brauchen Sie nichts weiter zu beachten.


    Verlagsinformationen:

    Wiley & Sons - hybrid

    Hintergrund:

    Die Hochschule Trier nimmt an den DEAL-Vereinbarungen mit Wiley & Sons teil. Dies erlaubt es Ihnen u. a., bei Wiley Artikel in hybriden Zeitschriften im Open Access zu veröffentlichen. (Hinweis: Sie können Ihren Beitrag dort weiterhin im klassischen Closed Access veröffentlichen - das so genannte "Opt-out", inkl. einer Übertragung von Nutzungsrechten an den Verlag.)

    Eckdaten der zur Auswahl stehenden Zeitschriften:


    Vorgehensweise:

    Hilfestellung der MPDL Services GmbH:

    1. Geben Sie als korrespondierende*r Autor*in im Laufe des Einreichungs- und Publikationsprozesses die Hochschule Trier als Ihre DEAL-Einrichtung vollständig und einheitlich an. Diese Angabe sollte auch dem Manuskript und der Publikation selbst entsprechen.

      Wenn Sie mit mehreren Einrichtungen verbunden sind, sollte die Hochschule Trier nur dann an erster Stelle genannt werden, wenn die wissenschaftliche Leistung, die dem Artikel zugrundeliegend, hauptsächlich an ihr entstanden ist.

      Verwenden Sie ausschließlich Ihre institutionelle E-Mail-Adresse.

      Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie Ihr Beschäftigungsverhältniss zum Open-Access-Publizieren im Rahmen von DEAL berechtigt (z. B. als Emeritus), erkundigen Sie sich bitte bei Ihrer Hochschulbibliothek.
    2. Wenn Sie Ihren Artikel bei einer hybriden Zeitschrift eingereicht haben, werden Sie im Publikationsworkflow aufgefordert, "Open Access" zu wählen, nachdem Ihr Artikel zur Veröffentlichung angenommen wurde. Bestätigen Sie dann die jeweils angebotene Open-Access-Option des Verlages ("OnlineOpen").

      Sobald Sie sich für "Open Access" entschieden haben, werden Sie aufgefordert, die Creative Commons Attribution License (CC-BY) für Ihren Artikel zu bestätigen. Während Autor*innen traditionell alle Rechte an ihren Werken an die Verlage übertragen haben, behalten Autor*innen unter der CC-BY-Lizenz das Recht, ihre eigene Arbeit wiederzuverwenden und ihre veröffentlichten Artikel frei und legal weiterzugeben, sodass Wissenschaftler*innen weltweit Ihre Arbeit lesen und darauf aufbauen können, vorausgesetzt, dass sie Sie zitieren.


    Verlagsinformationen:

    Weitere Fördermöglichkeiten

    Bundesministerium für Bildung und Forschung

    Das Bundesforschungsministerium hat im September 2016 eine Open-Access-Strategie vorgelegt, die die Rahmenbedingungen für Open Access in Deutschland verbessern soll.

    U. a. werden Autorinnen und Autoren dazu angehalten, Veröffentlichungen, die im Rahmen BMBF-geförderter Projekte entstehen, im Open Access zu publizieren. Die Mittel für die Publikationsgebühren können als Teil der Projektmittel beantragt werden.

    Für Veröffentlichungen bereits abgeschlossener BMBF-Projekte wurde ein Post-Grand-Fund eingerichtet (maximale Fördersumme: 2.400 EUR je Publikation, Geltungsdauer: bis November 2021).

    Informationen zum Fonds finden Sie hier:

    Deutsche Forschungsgemeinschaft

    Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ist Mitunterzeichnerin der "Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen" und unterstützt die Bemühungen, Forschung über das Internet frei verfügbar zu machen.

    U. a. stellt die DFG in der Einzelförderung Publikationsmittel von 750 EUR pro Jahr zur Verfügung. Diese können von Autorinnen und Autoren für Open-Access-Veröffentlichungen beantragt werden, die im Rahmen DFG-geförderter Projekte entstanden sind.

    Informationen zur Einzelförderung finden Sie hier:

    Neben der Förderung von Publikationen, die aus DFG-Projekten hervorgehen, stellt die Deutsche Forschungsgemeinschaft auch eine Publikationsbeihilfe für Grundlagenwerke und Werke von "besonderer wissenschaftlicher Bedeutung" bereit:

    Europäische Kommission

    Die Europäische Kommission unterstützt die Open-Access-Veröffentlichung von Ergebnissen aus EU-geförderten Projekten mit einer Open-Access-Publikationsplattform: Open Research Europe (ORE).

    Die Plattform erlaubt es Autorinnen und Autoren von Veröffentlichungen, die im Rahmen EU-geförderter Projekte entstanden sind, die Übernahme der Publikationsgebühren in Höhe von 780 EUR je Artikel zu beantragen.

    Genauere Informationen finden Sie auf der ORE-Website:

    Ansprechpartner

    Dr. Stefan Bagusche

    Hochschulbibliothek Trier

    Telefon: 06782 17-2012

    E-Mail: openaccess[at]hochschule-trier.de

    Fehlende Informationen? Defekte Links?
    Bitte senden Sie Ihre Vorschläge und Hinweise an:

    openaccess[at]hochschule-trier.de

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