Publikationsfonds der Hochschule Trier

Publikationsfonds der Hochschule Trier

Als Autorin oder Autor können Sie Ihre Forschungsergebnisse über den goldenen oder über den hybriden Weg im Open Access veröffentlichen. Im ersten Fall wird Ihr Beitrag in einem reinen Open-Access-Medium publiziert (z. B. in einer OA-Zeitschrift). Im zweiten Fall findet die Publikation in einem Medium statt, das über das Closed-Access-Modell finanziert wird. Ihr Beitrag wird jedoch über eine gesonderte Open-Access-Lizenz freigeschaltet.

Für das goldene oder hybride Publizieren erheben Verlage in der Regel Publikationsgebühren, die von Ihnen als Autorin oder Autor zu zahlen sind ("article processing charges", APCs).

Um Sie bei der Finanzierung Ihrer Veröffentlichung zu unterstützen, hat die Hochschule Trier einen Publikationsfonds eingerichtet, aus dem Sie einen Teil Ihrer APCs erstattet bekommen können. Dies ist u. a. für APCs möglich, die für die Veröffentlichung von Aufsätzen in ausgewählten Zeitschriften der Verlage Springer Nature und Wiley anfallen (DEAL).

Alternativ oder ergänzend zu der Unterstützung durch den Hochschulfonds haben Sie die Möglichkeit, bei Einrichtungen wie der Deutschen Forschungsgemeinschaft Fördermittel zu beantragen.

Hinweis: Neben dem goldenen oder hybriden Weg steht Ihnen häufig auch der grüne Weg zur Publikation im Open Access offen (Zweitveröffentlichung auf Dokumentenserver oder Homepage unter OA-Lizenz). Hier fallen in der Regel keine Open-Access-Publikationsgebühren für Sie an. Verlagsvorgaben finden Sie unter SHERPA RoMEO.

Publikationsfonds: Hintergrund und Förderhöhe

Fonds: Hintergrund & Finanzierung

Die Hochschule Trier ist bestrebt, ihre Publizierenden bei der Veröffentlichung von Forschungsergebnissen im Open Access zu unterstützen. Hierzu stellt sie ab 2021 einen Fonds bereit, aus dem sich Autorinnen und Autoren von Open-Access-Veröffentlichungen gegebenenfalls einen Teil ihrer Publikationsgebühren erstatten lassen können.

Der Publikationsfonds speist sich zurzeit ausschließlich aus Mitteln der Forschungsförderung. Es ist beabsichtigt, den Fonds mit Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft aus dem Programm "Open-Access-Publikationskosten" für 2022 und die Folgejahre aufzustocken und zu verstetigen.

Die Größe des Fonds beläuft sich gegenwärtig auf 20.000 EUR.

Wie hoch ist eine Förderung?

Die Förderung beläuft sich zurzeit je wissenschaftlichem Artikel auf bis zu 700 EUR, vorhandene Mittel vorausgesetzt. Bitte beachten Sie, dass dieser Betrag häufig nicht die vollständigen Publikationsgebühren abdeckt. Da die finanziellen Mittel begrenzt sind und von einzuwerbenden Drittmitteln abhängen, kann keine Garantie für eine Kostenerstattung gegeben werden.

Der Betrag soll in den kommenden Jahren durch Mittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft erhöht werden (für 2022 bis 2024 auf 1.400 EUR, für 2025 bis 2028 auf 2.100 EUR). Ein entsprechender Antrag wurde bei der DFG gestellt.

Zur Informationen:

  • Die APCs für eine Open-Access-Veröffentlichung können von Zeitschrift zu Zeitschrift schwanken. So verlangen einige Journals je Artikel Publikationsgebühren von 2.000 EUR oder mehr (Infoartikel: "How much do top publishers charge for Open Access", P. Markin, Stand: 2017).
  • Als Alternative ist es Ihnen oftmals möglich, Ihre Forschungsergebnisse als Zweitveröffentlichung im Open Access zu veröffentlichen ("grüner Weg") - ggf. unter Einhaltung einer Embargofrist. Hierbei fallen in der Regel keine Kosten für Sie an. Beachten Sie hierzu die Open-Access-Politik des jeweiligen Verlages (Informationen: Sherpa Romeo).
Ist eine Förderung garantiert?

Nein, leider nicht. Auch wenn alle Förderkriterien erfüllt sind, kann zum Zeitpunkt der Antragstellung keine Garantie für eine Kostenerstattung gegeben werden.

Wie werden die Gelder bei zu wenigen Mitteln verteilt?

Die Zahl der Open-Access-Veröffentlichungen von Mitgliedern der Hochschule Trier ist zurzeit gering. Die Vergabe der Mittel erfolgt vorläufig nach dem Prinzip "First come - first serve".

Sonderpunkt: DEAL (Springer Nature/Wiley)

Wenn Sie in Zeitschriften der Verlage Springer Nature oder Wiley & Sons im Open Access veröffentlichen, fallen Ihre Publikationen i. d. R. unter die DEAL-Vereinbarungen, denen die Hochschule Trier beigetreten ist.

Für Sie als Autorin oder Autor bedeutet dies u. a., dass Ihnen von den Verlagen selbst keine Publikationsgebühren (APCs) in Rechnung gestellt werden. Die APCs werden stattdessen über das DEAL-Konsortium abgerechnet und dann in einem zweiten Schritt der Hochschule rabattiert weiterverrechnet. Bitte beachten Sie jedoch: Aufgrund der begrenzt zur Verfügung stehenden Publikationsfördermittel der Hochschule Trier werden Ihnen die APCs von der Hochschule nach dem Verursacherprinzip rückverrechnet. Die Mittel aus dem Publikationsfonds können verwendet werden, um Ihnen anschließend einen Teil der APCs zu erstatten.

Ausführliche Informationen zu DEAL finden Sie unter:

Förderkriterien

Wer kann Mittel beantragen?

Antragsberechtigt ist jedes Mitglied der Hochschule Trier. Der Publikationsfonds ist dabei vorrangig für Publizierende ohne alternative Möglichkeiten der Finanzierung oder Förderung vorgesehen. Studierende sind ausdrücklich mit eingeschlossen.

Zu den Mitgliedern der Hochschule zählen u. a.:

  • Professor*innen
  • Dozent*innen
  • wissenschaftliche Assistent*innen
  • wissenschaftliche Mitarbeiter*innen
  • hauptberuflich weitere Mitarbeiter*innen
  • Lehrkräfte für besondere Aufgaben
  • eingeschriebene Studierende
  • wissenschaftliche und nicht-wissenschaftliche Mitarbeiter*innen in Privatdienstverhältnissen, die als Personal der Hochschule im Rahmen von Drittmittelprojekten hauptberuflich an der Hochschule tätig sind.
Welche Dokumentarten sind förderfähig?

Allgemein:

Aufgrund der begrenzt zur Verfügung stehenden Mittel können derzeit nur Anträge für Fachzeitschriftenartikel gestellt werden. Die genauen Förderkriterien sind im nächsten Reiter aufgeführt. Für Open-Access-Buchveröffentlichungen lässt sich ggf. die Publikationsbeihilfe der Deutschen Forschungsgemeinschaft nutzen.
 

DEAL:

Folgende Fachzeitschriftenbeiträge lassen sich im Rahmen der DEAL-Vereinbarungen in Springer- oder Wiley-Zeitschriften im Open Access veröffentlichen und fördern:
 

  • Springer-Zeitschriften (gold/hybrid):
    • Originalarbeiten ("original papers"),
    • Übersichtsarbeiten ("review papers"),
    • Kurzmitteilungen ("brief communications"),
    • nur hybrid: redaktionelle Anmerkungen ("editorial notes"),
    • nur hybrid: Buchbesprechungen ("book reviews"),
    • nur hybrid: Berichte ("reports").
       
  • Wiley-Zeitschriften (gold/hybrid): 
    • primäre Forschungsartikel ("primary research articles"),
    • Übersichtsarbeiten ("review articles").
Was sind die Förderkriterien für einen Artikel?

Allgemein: Bitte beachten Sie!

Aufgrund der nur eingeschränkt zur Verfügung stehenden Mittel ist der Fonds vorrangig für Publizierende ohne alternative Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten gedacht.

  • Bitte prüfen Sie vor Antragstellung, ob eine Übernahme der Publikationsgebühren aus anderen Mitteln möglich ist (z. B. über Einzelförderprogramme oder Publikationszuschüsse bewilligter Projekte). Eine Mitfinanzierung der Gesamtgebühren aus anderen Mitteln ist zulässig.
  • Für drittmittelgeförderte Projekte, die neu ab dem 1. März 2021 beantragt werden, gilt: Artikel, die im Rahmen des Projekts im Open Access veröffentlicht werden, können nur gefördert werden, wenn in dem Projekt Publikationsmittel in angemessener Höhe beantragt wurden.
     

Förderkritieren für Fachzeitschriftenbeiträge:

Damit Sie als Autorin oder Autor eines Open-Access-Fachzeitschriftenbeitrags Fördermittel aus dem Publikationsfonds der Hochschule erhalten können, müssen folgende Kriterien erfüllt sein:

  • Sie sind korrespondierende*r Autor*in der Veröffentlichung ("corresponding" / "submitting author") und zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung Mitglied der Hochschule Trier. Bei einer Mehrautorenschaft muss die wissenschaftliche Leistung zum überwiegenden Teil an der Hochschule Trier entstanden sein.
  • Ihre Zugehörigkeit zur Hochschule Trier ist in der Veröffentlichung angegeben.
  • Der Beitrag wurde (a) in einer goldenen Open-Access-Zeitschrift veröffentlicht: Sämtliche Beiträge der Zeitschrift sind nach Erscheinen vollständig und unmittelbar über das Internet entgeltfrei zugänglich. Oder: Ihr Beitrag ist (b) in einer hybriden, subskriptionspflichtigen Zeitschrift erschienen, die unter die DEAL-Transformationsverträge mit den Verlagen Springer Nature und Wiley & Sons fällt.
  • Die Zeitschrift wendet die strengen, im jeweiligen Fach anerkannten Qualitätssicherungsverfahren an (Peer-Review-Verfahren).
  • Ihr Beitrag ist unter eine der drei folgenden freien Lizenzen gestellt: CC BY, CC BY-SA oder CC BY-ND. Für Publikationen in Springer-Nature- oder Wiley-Zeitschriften (DEAL) sollte die CC-BY-Lizenz genutzt worden sein.
  • Die Sicht- und Auffindbarkeit Ihres Beitrages ist gewährleistet: Er besitzt einen DOI und ist mit Ihrem ORCID-Profil verknüpft. Des Weiteren sind Sie damit einverstanden, ihn zusätzlich auf dem Dokumentenserver der Hochschule zu veröffentlichen.

Antragstellung

Eine Bitte vorneweg!

Aufgrund der begrenzt zur Verfügung stehenden Mittel ist der Publikationsfonds vorrangig für Publizierende gedacht, denen keine alternativen Förder- oder Finanzierungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Unsere Bitte: Prüfen Sie im Rahmen Ihrer Projektanträge oder Projekte, ob sich die Kosten für Open-Access-Publikationen vollständig über andere Fördermittel abdecken lassen.

Antragstellung: Ablauf & Formular
  • Hintergrund:

    Für die Veröffentlichung von Open-Access-Beiträgen können Ihnen Publikationsgebühren (APCs = "article processing charges") berechnet werden. Der Publikationsfonds erlaubt es Ihnen, sich einen Teile der Gebühren erstatten zu lassen.

    Die APC-Rechnungen erhalten Sie von:
    • Ihrem Verlag (außerhalb DEAL) oder
    • der Hochschule (DEAL).
       
  • Antragszeitpunkt:

    Aktuelle Regelung: Der Antrag kann von Ihnen nach der Begleichung der Rechnung eingereicht werden.
     
  • Antragstellung:

    Bitte senden Sie Ihren Antrag an openaccess[at]hochschule-trier.de. Er geht an die standortübergreifende Open-Access-Servicestelle der Hochschulbibliothek Trier.

    Folgende Dokumente sollten beigefügt sein:
    • ausgefülltes Antragsformular: Download PDF-Datei,
    • Verlagsrechnung (nur außerhalb DEAL),
    • Zahlungsnachweis (nur außerhalb DEAL).
       
  • Antragsprüfung:

    Sie erhalten zunächst eine Eingangsbestätigung. Anschließend prüft die Open-Access-Servicestelle der Bibliothek im Auftrag der Hochschule, ob die Förderkriterien erfüllt sind, und informiert Sie kurzfristig per E-Mail über das Ergebnis.

    Im Fall eines positiven Bescheids erfolgt die Erstattung auf die von Ihnen genannte Kostenstelle oder das von Ihnen angegebene Privatkonto (Dauer: in der Regel zwei bis drei Wochen; bitte weisen Sie bei Wunsch auf kürzere Zahlungsziele hin).

    Bitte beachten Sie:
    • Die Kostenerstattung darf ausschließlich auf dasjenige Konto oder diejenige Kostenstelle erfolgen, aus welchem / welcher die Ausgaben (vor)finanziert wurden.
    • Die Kostenerstattung ist für Rechnungen ab dem Kalenderjahr 2021 möglich. Ausschlaggebend ist das Datum der Verlagsrechnung.
    • Bei Rechnungen mit Fremdwährungen wie US-Dollar (USD) oder Schweizer Franken (CHF) ist auf den Euro-Wechselkurs zu achten.
    • Bankspesen und Auslandseinsatzgebühren können nicht aus dem Publikationsfonds erstattet werden.

Info: DEAL und Publikationsprozess

Springer Nature - gold

Hintergrund:

Die Hochschule Trier nimmt an den DEAL-Vereinbarungen mit Springer Nature teil. Dies erlaubt es Ihnen u. a., bei Springer Nature Artikel in reinen Open-Access-Zeitschriften zu veröffentlichen. Auf die anfallenden APC-Listenpreise wird ein 20-prozentiger Nachlass gewährt (APC = "article processing charge"). Die APCs werden zunächst der Hochschule in Rechnung gestellt und Ihnen dann rückverrechnet. Einen Teil der Kosten können Sie ggf. über den Publikationsfonds erstattet bekommen.

Eckdaten der zur Auswahl stehenden Zeitschriften: 

Hinweis: Nicht unter die DEAL-Vereinbarung fallen Nature-Zeitschriften, deren Titel den Ausdruck "Nature" enthält ("Nature branded journals"), Magazine, z. B. Scientific American, Spektrum der Wissenschaft, und technische Fachzeitschriften wie ATZ oder MTZ.


Verfahrensweise:

Hilfestellung der MPDL Services GmbH:

Geben Sie als korrespondierende*r Autor*in im Laufe des Einreichungs- und Publikationsprozesses die Hochschule Trier als Ihre DEAL-Einrichtung vollständig und einheitlich an. Diese Angabe sollte auch dem Manuskript und der Publikation selbst entsprechen.

Wenn Sie mit mehreren Einrichtungen verbunden sind, sollte die Hochschule Trier nur dann an erster Stelle genannt werden, wenn die wissenschaftliche Leistung, die dem Artikel zugrundeliegend, hauptsächlich an ihr entstanden ist.

Verwenden Sie ausschließlich Ihre institutionelle E-Mail-Adresse.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie Ihr Beschäftigungsverhältniss zum Open-Access-Publizieren im Rahmen von DEAL berechtigt (z. B. als Emeritus), erkundigen Sie sich bitte bei Ihrer Hochschulbibliothek.


Verlagsinformationen:

Springer Nature - hybrid

Hintergrund:

Die Hochschule Trier nimmt an den DEAL-Vereinbarungen mit Springer Nature teil. Dies erlaubt es Ihnen u. a., bei Springer Nature Artikel in hybriden Zeitschriften im Open Access zu publizieren. (Hinweis: Sie können Ihren Beitrag dort weiterhin im klassischen Closed Access veröffentlichen - das so genannte "Opt-out", inkl. einer Übertragung von Nutzungsrechten an den Verlag.)

Eckdaten der zur Auswahl stehenden Zeitschriften:

Hinweis: Nicht unter die DEAL-Vereinbarung fallen Nature-Zeitschriften, deren Titel den Ausdruck "Nature" enthält ("Nature branded journals"), Magazine, z. B. Scientific American, Spektrum der Wissenschaft, und technische Fachzeitschriften wie ATZ oder MTZ.


Verfahrensweise:

Hilfestellung der MPDL Services GmbH:

  1. Geben Sie als korrespondierende*r Autor*in im Laufe des Einreichungs- und Publikationsprozesses die Hochschule Trier als Ihre DEAL-Einrichtung vollständig und einheitlich an. Diese Angabe sollte auch dem Manuskript und der Publikation selbst entsprechen.

    Wenn Sie mit mehreren Einrichtungen verbunden sind, sollte die Hochschule Trier nur dann an erster Stelle genannt werden, wenn die wissenschaftliche Leistung, die dem Artikel zugrundeliegend, hauptsächlich an ihr entstanden ist.

    Verwenden Sie ausschließlich Ihre institutionelle E-Mail-Adresse.

    Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie Ihr Beschäftigungsverhältniss zum Open-Access-Publizieren im Rahmen von DEAL berechtigt (z. B. als Emeritus), erkundigen Sie sich bitte bei Ihrer Hochschulbibliothek.
  2. Nachdem Ihr Artikel zur Veröffentlichung angenommen wurde, werden Sie im Publikationsworkflow aufgefordert, "Open Access" zu wählen. Bestätigen Sie die angebotene Open-Access-Option des Verlages ("Open Choice").

    Sobald Sie sich für "Open Access" entschieden haben, werden Sie gebeten, die Creative Commons Attribution License (CC-BY) für Ihren Artikel zu bestätigen. Während Autor*innen traditionell alle Rechte an ihren Werken an die Verlage übertragen haben, behalten Autor*innen unter der CC-BY-Lizenz das Recht, ihre eigene Arbeit wiederzuverwenden und ihre veröffentlichten Artikel frei und legal weiterzugeben, sodass Wissenschaftler*innen weltweit Ihre Arbeit lesen und darauf aufbauen können, vorausgesetzt, dass sie Sie zitieren.


Verlangsinformationen:

Wiley & Sons - gold

Hintergrund:

Die Hochschule Trier nimmt an den DEAL-Vereinbarungen mit Wiley & Sons teil. Dies erlaubt es Ihnen u. a., bei Wiley Artikel in reinen Open-Access-Zeitschriften zu veröffentlichen. Auf die anfallenden APC-Listenpreise wird ein 20-prozentiger Nachlass gewährt (APC = "article processing charge"). Die APCs werden zunächst der Hochschule in Rechnung gestellt und Ihnen dann rückverrechnet. Einen Teil der Kosten können Sie ggf. über den Publikationsfonds erstattet bekommen.

Eckdaten der zur Auswahl stehenden Zeitschriften:


Verfahrensweise:

Hilfestellung der MPDL Services GmbH:

Geben Sie als korrespondierende*r Autor*in im Laufe des Einreichungs- und Publikationsprozesses die Hochschule Trier als Ihre DEAL-Einrichtung vollständig und einheitlich an. Diese Angabe sollte auch dem Manuskript und der Publikation selbst entsprechen.

Wenn Sie mit mehreren Einrichtungen verbunden sind, sollte die Hochschule Trier nur dann an erster Stelle genannt werden, wenn die wissenschaftliche Leistung, die dem Artikel zugrundeliegend, hauptsächlich an ihr entstanden ist.

Verwenden Sie ausschließlich Ihre institutionelle E-Mail-Adresse.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie Ihr Beschäftigungsverhältniss zum Open-Access-Publizieren im Rahmen von DEAL berechtigt (z. B. als Emeritus), erkundigen Sie sich bitte bei Ihrer Hochschulbibliothek.


Verlagsinformationen:

Wiley & Sons - hybrid

Hintergrund:

Die Hochschule Trier nimmt an den DEAL-Vereinbarungen mit Wiley & Sons teil. Dies erlaubt es Ihnen u. a., bei Wiley Artikel in hybriden Zeitschriften im Open Access zu veröffentlichen. (Hinweis: Sie können Ihren Beitrag dort weiterhin im klassischen Closed Access veröffentlichen - das so genannte "Opt-out", inkl. einer Übertragung von Nutzungsrechten an den Verlag.)

Eckdaten der zur Auswahl stehenden Zeitschriften:


Vorgehensweise:

Hilfestellung der MPDL Services GmbH:

  1. Geben Sie als korrespondierende*r Autor*in im Laufe des Einreichungs- und Publikationsprozesses die Hochschule Trier als Ihre DEAL-Einrichtung vollständig und einheitlich an. Diese Angabe sollte auch dem Manuskript und der Publikation selbst entsprechen.

    Wenn Sie mit mehreren Einrichtungen verbunden sind, sollte die Hochschule Trier nur dann an erster Stelle genannt werden, wenn die wissenschaftliche Leistung, die dem Artikel zugrundeliegend, hauptsächlich an ihr entstanden ist.

    Verwenden Sie ausschließlich Ihre institutionelle E-Mail-Adresse.

    Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie Ihr Beschäftigungsverhältniss zum Open-Access-Publizieren im Rahmen von DEAL berechtigt (z. B. als Emeritus), erkundigen Sie sich bitte bei Ihrer Hochschulbibliothek.
  2. Nachdem Ihr Artikel zur Veröffentlichung angenommen wurde, werden Sie im Publikationsworkflow aufgefordert, "Open Access" zu wählen. Bestätigen Sie dann die angebotene Open-Access-Option des Verlages ("OnlineOpen").

    Sobald Sie sich für "Open Access" entschieden haben, werden Sie gebeten, die Creative Commons Attribution License (CC-BY) für Ihren Artikel zu bestätigen. Während Autor*innen traditionell alle Rechte an ihren Werken an die Verlage übertragen haben, behalten Autor*innen unter der CC-BY-Lizenz das Recht, ihre eigene Arbeit wiederzuverwenden und ihre veröffentlichten Artikel frei und legal weiterzugeben, sodass Wissenschaftler*innen weltweit Ihre Arbeit lesen und darauf aufbauen können, vorausgesetzt, dass sie Sie zitieren.


Verlagsinformationen:

Weitere Fördermöglichkeiten

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Das Bundesforschungsministerium hat im September 2016 eine Open-Access-Strategie vorgelegt, die die Rahmenbedingungen für Open Access in Deutschland verbessern soll. U. a. werden Autorinnen und Autoren dazu angehalten, Veröffentlichungen, die im Rahmen BMBF-geförderter Projekte entstehen, im Open Access zu publizieren. Die Mittel für die Publikationsgebühren können als Teil der Projektmittel beantragt werden.

Für Veröffentlichungen bereits abgeschlossener BMBF-Projekte wurde ein Post-Grand-Fund eingerichtet (maximale Fördersumme: 2.400 EUR je Publikation, Geltungsdauer: bis November 2021).

Informationen zum Fonds finden Sie hier:

Deutsche Forschungsgemeinschaft

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ist Mitunterzeichnerin der "Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen" und unterstützt die Bemühungen, Forschung über das Internet frei verfügbar zu machen. U. a. stellt die DFG in der Einzelförderung Publikationsmittel von 750 EUR pro Jahr zur Verfügung. Diese können von Autorinnen und Autoren für Open-Access-Veröffentlichungen beantragt werden, die im Rahmen DFG-geförderter Projekte entstanden sind.

Informationen zur Einzelförderung finden Sie hier:

Neben der Förderung von Publikationen, die aus DFG-Projekten hervorgehen, hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft eine Publikationsbeihilfe für Grundlagenwerke und Werke von "besonderer wissenschaftlicher Bedeutung" eingerichtet:

Europäische Kommission

Die Europäische Kommission unterstützt die Open-Access-Veröffentlichung von Ergebnissen aus EU-geförderten Projekten mit einer Open-Access-Publikationsplattform: Open Research Europe (ORE). Die Plattform erlaubt es Autorinnen und Autoren von Veröffentlichungen, die im Rahmen EU-geförderter Projekte entstanden sind, die Übernahme der Publikationsgebühren in Höhe von 780 EUR je Artikel zu beantragen.

Genauere Informationen finden Sie auf der ORE-Website:

Ansprechpartner

Dr. Stefan Bagusche

Hochschulbibliothek Trier

Telefon: 06782 17-2012

E-Mail: openaccess[at]hochschule-trier.de

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Bitte senden Sie Ihre Vorschläge und Hinweise an:

openaccess[at]hochschule-trier.de

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