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Standardverweise

Forschung, Entwicklung und Technologietransfer

Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sind wesentlicher Bestandteil der Aktivitäten im Fachbereich Informatik. Sie werden von Professoren, wissenschaftlichen Mitarbeitern und Studierenden z.T. gemeinsam mit Firmen, Institutionen und Behörden durchgeführt. Damit bietet der Fachbereich ein breites Spektrum fachlicher Kompetenzen in Verbindung mit praktischer Erfahrung und Kenntnissen über aktuelle Entwicklungen im Informatikbereich. Der Einstieg in neue Themenstellungen kann im Rahmen von Projekt- und Abschlussarbeiten erfolgen. Zur Lösung unterschiedlichster Aufgabenstellungen unterhält der Fachbereich mehrere spezialisierte Laborräume.

ASB - Automatische Software-Bewertung

Das ASB-System ist eine Web-Anwendung, die es Dozenten ermöglicht, Programmieraufgaben zu ihren Vorlesungen zu erstellen, zu denen Studierende Lösungen hochladen können. Die von den Studierenden programmierten Lösungen werden durch mehrere Prüfmethoden automatisch bewertet. Neben einer Überprüfung der Einhaltung von Programmierkonventionen (z.B. Einrückungen) werden die studentischen Programme ausgeführt. Dabei wird getestet, ob die Programme sich so wie vorgegeben verhalten. Die Ergebnisse der Bewertungen werden den Studierenden angezeigt. Studierende können ihre Programme daraufhin ändern und erneut zur Überprüfung einreichen, solange die Abgabefrist noch nicht abgelaufen ist.

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Rainer Oechsle

Schlagworte:

Softwareentwicklung

Computergestützte Diagnostik von Dysphonien

Eine Vielzahl unterschiedlicher Berufsgruppen ist zur Ausübung ihrer Tätigkeiten auf eine funktionierende lautsprachliche Kommunikation angewiesen. Daher gewinnt die Erforschung der Ursachen von Stimmstörungen, deren möglichst frühzeitige Erkennung und Behandlung zunehmend an Bedeutung. Zur Erforschung der Ursachen von Stimmstörungen ist die Hochgeschwindigkeits (HG)-Laryngoskopie das modernste funktionelle Bildgebungsverfahren. Es zeichnet Bewegungen der Stimmlippen im Kehlkopf während der Stimmerzeugung mit einer endoskopischen Hochgeschwindigkeitskamera mit mehr als 4.000 Bilder pro Sekunde auf. Die Analyse der Bewegungen der vibrierenden Stimmlippen ermöglicht Rückschlüsse auf die Art und das Ausmaß einer möglichen Stimmerkrankung. Da bisher noch kein computergestütztes Verfahren existiert, welches in der Lage ist die Videoaufnahmen  automatisiert auszuwerten, findet auch noch gegenwärtig eine visuelle und damit subjektive Bewertung der Videoaufnahmen durch den Arzt statt. Genauere medizinisch und therapheutisch nutzbare Informationen lassen sich erst durch eine quantitative Analyse der HG-Videos gewinnen. In einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (Opens external link in new windowDFG) geförderten Projekt wird an der Entwicklung eines rechnergestützten Analysesystems gearbeitet, mit dem eine neuartige Quantifizierung, Differenzierung, und Klassifizierung von Stimmstörungen angestrebt wird. 

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Joerg Lohscheller

Schlagworte:

Medizininformatik

Weitere Informationen:

www.hochschule-trier.de/Lohscheller/FuE

econnect Germany

Das Forschungsprojekt "econnect Germany" verfolgt das Ziel Elektromobilität deutschlandweit zukunftsfähig zu gestalten. Die Vision hinter den in Trier stattfindenden Forschungsaktivitäten des gemeinsamen Forschungsverbunds Verkehrstechnik & Verkehrssicherheit der beiden Trierer Hochschulen mit den Partnern Stadtwerke Trier und ABB AG, ist Elektrofahrzeuge ausschließlich über regional erzeugte, regenerative Energie zu laden, und die Fahrzeuge und deren Nutzer selbst einen erheblichen Beitrag dazu leisten zu lassen. Ein zentraler Punkt ist die Frage in welchem Maße zukünftige Nutzer von Elektrofahrzeugen bereit sind die damit einhergehenden Einschränkungen zu akzeptieren und die erforderlichen Einstellungen für den Ladevorgang vorzunehmen. Unter der Federführung des Forschungsverbunds Verkehrstechnik & Verkehrssicherheit findet in der Region Trier hierzu erstmals eine empirische Untersuchung in Form eines realistischen Feldversuchs statt. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Jörn Schneider

Schlagworte:

Elektromobilität

Weitere Informationen:

www.hochschule-trier.de/go/econnect

Figure

Im BMBF-Projekt Figure(Fingerabdruckgestützte, kontextsensitive Umgebungsregelung) soll aufbauend auf einem bestehenden Sensorsystem zur Fingerabdruckerkennung ein System zur Umgebungsregelung im Bereich der Heimautomation entwickelt werden, mithilfe dessen durch weitergehende Erfassung und Interpretation von Sensordaten eine individuelle Steuerung der Umgebungstechnik ermöglicht wird. So dient das Sensorsystem der Steuerung von Aktoren wie Rollläden, Licht oder Fernsehgerät und ermöglicht darüber hinaus eine Überwachung des allgemeinen Gesundheitszustandes durch die Auswertung von Vitaldaten.

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Konstantin Knorr

Schlagworte:

IT-Sicherheit

Weitere Informationen:

www.hochschule-trier.de/go/figure

Themis - Stundenplanung für Hochschulen

Das Entwicklungsprojekt Themis hat zum Ziel, die Stundenplanung im Hochschulbereich durch ein interaktives und automatisches Planungswerkzeug zu unterstützen. Begrenzte Raumkapazitäten, verschiedene Curricula mit gemeinsamen (Wahl-) Pflichtmodulen, individuelle Studienverläufe und weitere Rahmenbedingungen machen die Stundenplanung zu einem schwierigen Optimierungsproblem, das jedes Semester aufs Neue zu lösen ist.

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Heinz Schmitz

Schlagworte:

Scheduling, Optimierung, Stundenplanung

Weitere Informationen:

www.hochschule-trier.de/go/themis

Glencoe - Visualisierung und Analyse varianter Produktlinien

Glencoe ist eine einfach zu verwende Web-Anwendung zur Visualisierung und Analyse varianter Produktlinien. Sie basiert einerseits auf bekannten Lösungsansätzen und Anforderungen aus der Industrie und berücksichtigt andererseits alternative Visualisierungsmethoden aus aktuellen Forschungsarbeiten.

Produkthersteller verschiedenster Fachbereiche sind immer mehr zur Produktdifferenzierung gezwungen, um die Wünsche ihrer Kunden befriedigen zu können. Ein typisches Beispiel sind Automobilhersteller, die die Möglichkeit der Konfiguration eines Neuwagens bis ins kleinste Detail ermöglichen, um in der Konkurrenzsituation des globalen Marktes bestehen zu können. Eine solche Individualisierung führt zu einer großen Variantenvielfalt, die wiederum hohe Kosten zur Folge hat. Auf Seiten der Hersteller ist daher ein systematisches Variantenmanagement notwendig, um die entstandene Komplexität zu beherrschen.

Großes Potential verspricht man sich dabei von der Visualisierung der jeweiligen Produktlinie, indem Sie ein besseres Verständnis für die komplexen Zusammenhänge der einzelnen Produktbestandteile schafft. Allerdings gestaltet sich die Darstellung in einer Erkenntnis schaffenden und übersichtlichen Art und Weise aufgrund der Vielzahl an unterschiedlichen Varianten häufig als große Herausforderung.

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Georg Rock, Christian Bettinger, M.Sc.

Schlagworte:

Softwareentwicklung, Web-Entwicklung, Variantenmanagement

Weitere Informationen:

https://glencoe.hochschule-trier.de

Digitale Biologie – Morphologie vs. Genetik

Wer ist mit wem verwandt? Diese Frage ist das zentrale Thema eines interaktiven Exponats, das Studierende der Hochschule Trier im Studiengang Intermedia Design und der Informatik gemeinsam mit der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, dem LOEWE Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F) und dem Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig entwickelt haben.

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Georg Schneider

Schlagworte:

Softwareentwicklung

Weitere Informationen:

www.hochschule-trier.de/go/morphologie

Suremath

Im Projekt Suremath werden Mathematikanwendungen für Schüler der Mittelstufe entwickelt. Basierend auf einer Anwendung für einen Samsung SUR40 Multitouch Tisch können die Schüler mathematische Objekte angreifen und manipulieren um somit die Zusammenhänge zwischen abstrakten Konzepten und deren Auswirkungen besser zu verstehen.

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Georg Schneider

Schlagworte:

Softwareentwicklung

Weitere Informationen:

www.hochschule-trier.de/go/suremath

weMINTo

Das Spiel weMINTo ist ein Gedächtnisspiel, das fachübergreifend von der E-Technik, dem Maschinenbau und der Informatik entwickelt wird. Alle Komponenten werden an der Hochschule entwickelt und gefertigt. Ziel ist es hier zur Kleinserienreife zu kommen.

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Christoph Lürig

Schlagworte:

Softwareentwicklung

Weitere Informationen:

www.weMINTo.de

Webredaktion Informatik, 13. April 2017