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Anrechnung von Kompetenzen aus Studium und Beruf im Masterfernstudium

Haben Sie im Rahmen eines Hochschulstudiums schon einmal Informatik-Vorlesungen absolviert? Oder haben Sie sich im Beruf oder anderweitig gute Informatik-Kenntnisse angeeignet? Dann sind die folgenden Informationen interessant für Sie.

So gewinnen Sie Zeit und Geld beim Studium

Ihre früheren Studienleistungen und Ihre Kompetenzen können unter bestimmten Voraussetzungen auf die Studieninhalte des akademischen Studiengangs Master of Computer Science angerechnet werden. Dies sind die Vorteile einer Anrechnung:

  • die Studiendauer des Masterfernstudiums reduziert sich,
  • Sie sparen die Studiengebühr für das anerkannte Modul.

Was müssen Sie tun?

Die bestehenden Anrechnungsmöglichkeiten werden unten detailliert beschrieben. Lesen Sie sich die Informationen bitte gründlich durch und prüfen Sie, welche Varianten für Sie in Frage kommen.

Verbindliche Auskünfte zur Anrechnung können wir Ihnen nur erteilen, wenn Sie uns alle Unterlagen zur Verfügung stellen, die wir für die Prüfung benötigen. Bitte schicken Sie uns deshalb zusammen mit Ihrer Anfrage vollständige Unterlagen. Senden Sie die Unterlagen an die Studiengangsleitung an der Hochschule Trier.

Die Unterlagen müssen nicht beglaubigt sein.

Das Ergebnis der Prüfung der Unterlagen durch den Prüfungsausschuss für Informatik-Studiengänge des Fachbereichs Informatik der Hochschule Trier teilen wir Ihnen schriftlich mit. Falls für die Anerkennung weitere Schritte erforderlich sein sollten, informieren wir Sie.

Die Prüfung der Anrechnungsfähigkeit ist kostenfrei.

Bitte beachten Sie: Es besteht kein Anspruch auf Anerkennung. Die Anerkennung ist eine individuelle Entscheidung des Prüfungsausschusses.

Welche Anrechnungsmöglichkeiten gibt es?

Die Anrechnung erfolgt immer individuell auf Ihren Einzelfall bezogen. Es gibt keine pauschale Anrechnung. So können beispielsweise ECTS-Punkte aus Bachelorstudiengängen mit 210 ECTS-Punkten oder Diplomstudiengängen mit 240 ECTS-Punkten nicht pauschal auf den Masterfernstudiengang angerechnet werden. Dies gilt auch für Informatik-Grundausbildungen (z.B. Fachinformatiker), Aufstiegsfortbildungen (z.B. IT-Professional) oder Kurse und Zertifikate privater Anbieter (z.B. Microsoft-Lehrgänge). Auch in diesen Fällen werden nur individuelle Leistungen und Kompetenzen geprüft.

Angerechnet werden können:

  • Studienleistungen aus Hochschulstudiengängen an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen [1]
    Für die Anerkennung spielt es keine Rolle, ob das Studium regulär abgeschlossen oder vorzeitig beendet wurde. Grundsätzlich können also auch Studienleistungen aus einem Studiengang anerkannt werden, der abgebrochen wurde.
    Ob sich Studienleistungen aus früheren Studiengängen für die Anerkennung eignen, kann vor der Bewerbung für das Masterfernstudium geprüft werden. Unter [1] wird näher erläutert, welche Unterlagen für die Prüfung benötigt werden.
  • Kenntnisse, Qualifikationen und Kompetenzen, die außerhalb eines Hochschulstudiums erworben wurden
    Auch Kenntnisse, Qualifikationen und Kompetenzen, die nicht durch ein Studium, sondern im Beruf, in Lehrgängen, durch Selbststudium oder auf andere Art erworben wurden, können angerechnet werden. Dabei ist zu unterscheiden, ob sich Ihre Kenntnisse auf ein Fachgebiet der Informatik beziehen, das durch ein Fernstudienmodul abgedeckt wird [2], oder ob es sich um Kenntnisse handelt, die im Fernstudium nicht durch Module repräsentiert werden [3]. Je nach Fall gibt es unterschiedliche Anrechnungsverfahren.
    Voraussetzung für die Prüfung der Anerkennbarkeit bei diesen beiden Varianten ist, dass die Teilnehmerin bzw. der Teilnehmer bereits im Masterfernstudium eingeschrieben bzw. im Zertifikatsfernstudium angemeldet ist.

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[1] Anrechnung von Studienleistungen aus Hochschulstudiengängen

Studienleistungen, die Sie in einem Hochschulstudium an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule erbracht haben, können angerechnet werden, sofern sie Informatik-Inhalte haben. Die Anerkennungsmöglichkeit besteht für Pflichtmodule und Wahlpflichtmodule des Masterfernstudiengangs.

So geht's: Für eine Anerkennung müssen die folgenden Voraussetzungen vorliegen:

  1. Es kommen nur Lehrveranstaltungen in Frage, die erfolgreich mit Prüfung abgeschlossen wurden.
  2. Der Inhalt der Lehrveranstaltung, die Sie anerkennen lassen wollen, muss äquivalent zum Inhalt des Fernstudienmoduls sein, das substituiert werden soll. Es kommt dabei nicht darauf an, dass die Lehrinhalte absolut identisch sind, sondern der vermittelte Lehrstoff muss gleichwertig sein. Bitte prüfen Sie die Äquivalenz der Lehrinhalte und teilen Sie uns bei Ihrer Anfrage mit, welche Lehrveranstaltung für welches Fernstudienmodul angerechnet werden soll. Vergleichen Sie dazu die Inhaltsbeschreibung der Fernstudienmodule mit dem Inhalt Ihrer Lehrveranstaltungen. Achtung: Zu jedem Fernstudienmodul gibt es eine Unterseite mit einer detaillierten Inhaltsbeschreibung. Bitte prüfen Sie diese Detailbeschreibung.
  3. Der Umfang der anzuerkennenden Lehrveranstaltung muss dem Umfang des Fernstudienmoduls entsprechen, das substituiert werden soll. Unsere Module haben einen Umfang von 10 ECTS-Punkten. Das entspricht ca. 8 Semesterwochenstunden (SWS). Falls der Umfang einer einzelnen Lehrveranstaltung Ihres Studiums nicht ausreicht, können Sie auch mehrere Lehrveranstaltungen mit passendem Inhalt kombinieren.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit der Anerkennung einer Abschlussarbeit eines Bachelor- oder Diplomstudiengangs als Projektarbeit des Masterfernstudiengangs. Ein Antrag auf Anerkennung ist jedoch nur dann aussichtsreich, wenn Ihre Abschlussarbeit erkennbare Informatik-Anteile hat.

Bitte senden Sie der Studiengangsleitung diese Unterlagen:

  • Für die Anerkennung von Lehrveranstaltungen:
    Unterlagen, aus denen Inhalt (in Stichworten) und Umfang der anzuerkennenden Lehrveranstaltung(en) hervorgehen. Dies können z.B. Auszüge aus Vorlesungsverzeichnissen, Studienführer, Prüfungs- und Studienordnungen, Scheine oder Skripte sein, ggf. auch Ausdrucke aus dem Internet oder Links auf entsprechende Informationen im Internet, sofern der Studiengang noch im Internet zu finden ist. Bitte denken Sie daran: Nicht nur der Inhalt muss nachgewiesen werden, sondern es muss auch der Umfang in ECTS-Punkten oder SWS nachgewiesen werden!
  • Für die Anerkennung der Abschlussarbeit:
    Legen Sie uns bitte die vollständige Abschlussarbeit in Papierform oder als PDF-Datei vor. Papierexemplare erhalten Sie nach erfolgter Prüfung zurück. Alternativ kann die Prüfung auch anlässlich eines Präsenzpraktikums an der Hochschule Trier erfolgen, an dem Sie im Laufe des Studiums teilnehmen. Bitte bringen Sie Ihre Abschlussarbeit in diesem Fall zum Praktikum mit.

Note: Bei einer Anerkennung ist die Note der Lehrveranstaltung Ihres Studiums die Note für das zugehörige Fernstudienmodul auf dem Master-Abschlusszeugnis bzw. die Note Ihrer Abschlussarbeit die Note für die Projektarbeit.

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[2] Anrechnung von außerhalb des Hochschulbereichs erworbenen Kenntnissen, Qualifikationen und Kompetenzen - passendes Fernstudienmodul vorhanden

Auch Fachkenntnisse, die sich mit dem Inhalt eines unserer Fernstudienmodule decken, die Sie aber nicht im Rahmen eines Hochschulstudiums erworben haben, können angerechnet werden. Diese Anerkennungsmöglichkeit besteht für Pflichtmodule und Wahlpflichtmodule des Masterfernstudiengangs.

Beispiel: Diese Variante könnte für Sie z.B. interessant sein, wenn Sie in der Softwareentwicklung arbeiten, gute Java-Kenntnisse besitzen und sich Ihre Programmierkenntnisse für das Modul "Einführung in die Programmierung (PROG)" anrechnen lassen wollen, oder wenn Sie bei einem anderen Anbieter eine Weiterbildung im Bereich Datenbanken absolviert haben und sich Ihre Kenntnisse für das Modul "Datenbanksysteme (DBS)" anerkennen lassen wollen. Viele weitere Fälle sind denkbar.

So geht's: Für diese Art der Anerkennung ist es erforderlich, dass Sie Ihre Kenntnisse durch eine Prüfung nachweisen. Die Prüfung findet im Zusammenhang mit den regulären Prüfungen des Fernstudienmoduls statt, das substituiert werden soll. Bitte prüfen Sie vorab, ob Sie die erforderlichen Kenntnisse besitzen, indem Sie die Inhaltsbeschreibung der Fernstudienmodule mit Ihren Kenntnissen vergleichen. Achtung: Zu jedem Fernstudienmodul gibt es eine Unterseite mit einer detaillierten Inhaltsbeschreibung. Bitte prüfen Sie diese Detailbeschreibung. Zur Vorbereitung auf die Prüfung können Sie bei Interesse an der Präsenzpraktikumswoche teilnehmen, die der Fernstudienprüfung vorausgeht (Teilnahme möglich vorbehaltlich der Verfügbarkeit freier Praktikumsplätze).
Um die Teilnahme an der Prüfung bzw. der Präsenzpraktikumswoche zu beantragen, genügt eine E-Mail an die Studiengangsleitung.

Note: Die Note der Prüfung ist die Note für das Abschlusszeugnis des Masterfernstudiengangs.

Kosten: Für die Teilnahme an der Prüfung alleine entstehen Ihnen keine Kosten. Sollten Sie zur Vorbereitung auf die Prüfung an der Präsenzpraktikumswoche teilnehmen, erheben wir eine Teilnahmegebühr in Höhe von 200 €.

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[3] Anrechnung von außerhalb des Hochschulbereichs erworbenen Kenntnissen, Qualifikationen und Kompetenzen - KEIN passendes Fernstudienmodul vorhanden

Es ist ebenfalls möglich, sich Informatik-Kenntnisse anrechnen zu lassen, zu denen es im Studienprogramm des Fernstudiums kein inhaltlich äquivalentes Modul gibt. Mit dieser Sonderform der Anerkennung können ausschließlich Wahlpflichtmodule ersetzt werden.

Beispiel

Eine Teilnehmerin bzw. ein Teilnehmer hat Medizin studiert, sich aber nach dem Studium entschieden, nicht als Ärztin bzw. Arzt zu arbeiten, sondern für eine Firma Software für Krankenhäuser zu entwickeln und zu vertreiben. Diese Person besitzt somit ein hohes Maß an Grundlagenwissen über den entsprechenden Anwendungsbereich (in diesem Fall die Medizin) sowie über Anwendungen der Informatik in diesem Bereich. Zufällig gibt es im Masterfernstudium kein Modul zum Thema Medizininformatik, obwohl die Medizininformatik ein Anwendungsfach des Masterstudiengangs sein könnte. Die oben erwähnte Person besitzt in diesem Fall Kenntnisse und Fertigkeiten, die sogar über das hinausgehen, was typischerweise in einem Medizininformatikmodul mit 10 ECTS-Punkten vermittelt werden könnte. Stattdessen müsste die Person zusätzliche Module aus anderen Anwendungsbereichen belegen.

So geht's

Die Anerkennung dieser Kenntnisse ermöglicht es,

  • die vorhandenen Kompetenzen der Studierenden zu würdigen,
  • das berufsbegleitende Studium zu verkürzen sowie
  • die Anwendungen der Informatik in das Studium einzubringen, die für den beruflichen Alltag der Studierenden wichtig sind.

Umfang der Anrechnung

Im Wahlpflichtbereich des Masterfernstudiengangs müssen üblicherweise 3 Fernstudienmodule à jeweils 10 ECTS-Punkte, also Fernstudienmodule im Umfang von insgesamt 30 ECTS-Punkten, absolviert werden. Es bestehen folgende Anrechnungsmöglichkeiten:

  • Sie können sich Leistungen aus einem einzigen Anwendungsgebiet anerkennen lassen für 10, 20 oder 30 ECTS-Punkte, je nachdem, wie viel Erfahrung und Kompetenzen Sie in diesem einen Gebiet nachweisen können.
  • Sie können sich auch Leistungen aus zwei unterschiedlichen Anwendungsgebieten in der Aufteilung 10/10 oder 10/20 ECTS-Punkte anerkennen lassen.
  • Oder Sie können sich Leistungen aus drei unterschiedlichen Anwendungsgebieten zu jeweils 10 ECTS-Punkten anerkennen lassen.

Bei Anerkennung von 10 ECTS-Punkten müssen Sie im Wahlpflichtbereich des Studiengangs noch 2 Fernstudienmodule absolvieren, bei Anerkennung von 20 ECTS-Punkten nur noch 1 Fernstudienmodul und bei Anerkennung von 30 ECTS-Punkten gar kein Modul mehr.

Antragsverfahren

  • Bitte stellen Sie bei der Studiengangsleitung einen schriftlichen Antrag auf Anerkennung Ihrer Kenntnisse, Qualifikationen und Kompetenzen. Teilen Sie uns im Antrag mit, für welches Anwendungsfach Sie die Anerkennung beantragen und wie viele ECTS-Punkte anerkannt werden sollen (10, 20 oder 30). Um die Anzahl der ECTS-Punkte einzuschätzen, gehen Sie bitte davon aus, dass 10 ECTS-Punkte ca. 250-300 Zeitstunden entsprechen. Wenn Sie für den Erwerb Ihrer Kenntnisse also 250-300 Zeitstunden benötigt haben, können Sie die Anerkennung im Umfang von 10 ECTS-Punkten beantragen.
  • Fügen Sie Ihrem Antrag das nachfolgend beschriebene Kompetenz-Portfolio bei.

Ihr Kompetenz-Portfolio

 

  • Teil 1: Beschreibung des Grundlagenwissens
    Für das Anwendungsfach, das Sie als Modul anerkennen lassen wollen, benötigen wir eine Beschreibung Ihres Grundlagenwissens, d.h. der Kenntnisse, die die Grundlage des Anwendungsfachs darstellen und die nichts mit der Informatik zu tun haben.
     
    Für Interessierte mit Hochschulstudium: Falls Sie das Grundlagenwissen durch ein Hochschulstudium erworben haben, gelten die Grundlagen durch das Studium als abgedeckt. In diesem Fall ist keine weitere Beschreibung Ihrerseits erforderlich. Um die Anerkennung eines Moduls "Medizininformatik" zu beantragen, würde also der Nachweis eines abgeschlossenen Medizinstudiums genügen, für ein Modul "Bauinformatik" ein Bauingenieurstudium, für ein Modul "Geoinformatik" ein Geografiestudium usw. Auch wenn Sie das Studium nicht abgeschlossen haben, gilt das Grundlagenwissen als vorhanden, sofern Sie für das Anwendungsfach, das als Modul anerkannt werden soll, Lehrveranstaltungen in genügendem Umfang nachweisen können.
     
    Für Interessierte ohne Hochschulstudium: Falls Sie das Grundlagenwissen nicht durch ein Hochschulstudium, sondern auf andere Art erworben haben, beschreiben Sie bitte in Stichworten,
    1. welche Grundlagenkenntnisse Sie im Anwendungsbereich besitzen,
    2. wie Sie diese Grundkenntnisse erworben haben,
    3. über welchen Zeitraum Sie die Kenntnisse erworben haben,
    4. wie Sie die Kenntnisse belegen können.
       
  • Teil 2: Beschreibung des Informatik-Knowhow
    Natürlich müssen wir uns auch ein Bild machen von dem besonderen Informatik-Knowhow, das Sie im betreffenden Anwendungsbereich gesammelt haben. Bitte beschreiben Sie Ihre Informatik-Kenntnisse, Ihre informatikrelevanten Tätigkeiten und Projekte und die dadurch erworbenen Qualifikationen und Kompetenzen bei der Entwicklung von Informatikanwendungen für das beantragte Anwendungsfach in einem Bericht von 15-20 Seiten Umfang. Gegenstand der Beschreibung können z.B. folgende Punkte sein:
    1. Darstellung der im Anwendungsbereich durchgeführten Projekte,
    2. Inhalt und Umfang der Projekte, Zeitdauer, Anzahl der beteiligten Personen, Verlauf des Projekts,
    3. eigene Rolle im Rahmen des Projekts,
    4. durchgeführte eigene Tätigkeiten (z.B. Ermittlung der Anforderungen zusammen mit Kunden, Entwurf (wie?), Entwicklung (Größe der eigenen Software), Projektmanagement (was genau?), ...),
    5. zu welchen konkreten Ergebnissen führten die Tätigkeiten (Software im Einsatz bei 3 Kunden, Projekt gescheitert, ...),
    6. für das Projekt benötigte und im Projekt erworbene Kenntnisse und Kompetenzen im Informatikbereich und Bezug zum Anwendungsbereich.
  • Teil 3: Relevante Dokumente, die Ihre Kenntnisse, Qualifikationen und Kompetenzen belegen
    Bitte senden Sie uns Nachweise in Form von Zeugnissen, Zertifikaten, Arbeitszeugnissen, Bescheinigungen des Arbeitgebers über die durchgeführten Tätigkeiten und Projekte, Arbeitsproben u.ä.

 
Beispiele für Kompetenzportfolios


 Informatik im Versicherungswesen
      Antragsteller: Teilnehmer ohne Hochschulstudium 
      Aufgewendete Bearbeitungszeit: ca. 90 Stunden
      Anerkannt für 20 ECTS-Punkte im Wahlpflichtbereich

Informatik in der Logistik
      Antragsteller: Teilnehmer ohne Hochschulstudium
      Aufgewendete Bearbeitungszeit: ca. 70 Stunden inkl. Vorbereitung Präsentation
      Anerkannt für 10 ECTS-Punkte im Wahlpflichtbereich

 


Kompetenzprüfung


Die Studienleitung leitet Ihren Antrag zusammen mit dem Kompetenz-Portfolio weiter an den Prüfungsausschuss für Informatik-Studiengänge des Fachbereichs Informatik der Hochschule Trier. Der Prüfungsausschuss benennt eine Anrechnungskommission bestehend aus 2 Professorinnen bzw. Professoren, die die Kompetenzprüfung durchführen. Die Kompetenzprüfung besteht aus folgenden Teilen:

  1. Prüfung des schriftlichen Kompetenz-Portfolios durch die Anrechnungskommission,
  2. Vortrag des Antragstellers bzw. der Antragstellerin über die außerhalb des Hochschulbereichs erworbenen Kenntnisse, Tätigkeiten und Kompetenzen sowie der durchgeführten Projekte im Umfang von ca. 20 Minuten,
  3. Beantwortung von Fragen zum Vortrag im Umfang von ca. 10 Minuten.

Die Anrechnungskommission bewertet die in der Kompetenzprüfung dargelegten Kenntnisse, Qualifikationen und Kompetenzen hinsichtlich der Gleichwertigkeit zu den durch die Module des Wahlpflichtbereichs vermittelten Kenntnisse, Qualifikationen und Kompetenzen und entscheidet über den Umfang der Anerkennung in ECTS-Punkten.

Note

Es erfolgt keine Benotung der anzurechnenden Module, sondern eine Bewertung mit "bestanden" bzw. "nicht bestanden". Die Bewertung geht nicht in die Zeugnisnote ein.