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Arbeit von Markus Fischer / Alexander Frank / Sebastian Müller / Vesela Manolova
Neue Wege zwischen Mosel und Markusberg
Der Schwerpunkt des Entwurfes liegt auf den folgenden 4 Bereichen mit unterschiedlichen Qualitäten und Nutzungen. Konversion der Jägerkaserne und des ehemaligen Bahnausbesserungswerk einschließlich des umliegenden Geländes und ein neues Wohngebiet am Moselufer. Hier sollen neuer Wohnformen und neue Flächen für Gewerbe und Einzelhandel entstehen. Die Eingliederung in das vorhandene städtebauliche Baugefüge ist Thema bei allen 4 Entwicklungsgebieten. Die entwickelten Wohnstrukturen sind flexibel und von unterschiedlichen Bewohnern nutzbar. Die gewerblichen Bebauungen mit überlagernden Funktionsbereichen sind erweiterbar bzw. rückbaubar.
Im Stadtteil Trier-West ist kaum öffentliche Grünfläche für die Bewohner und durch die Schienentrasse und Grundstückaufteilung nur eine eingeschränkte Verbindung von West nach Ost vorhanden. Das Moselufer entlang des Fahrradweges und der Markusberg bieten Räume zur Naherholung. Unser Ziel ist es diese prägnanten Merkmale in Trier-West durch neue Fuß-/Radwege, öffentliche Grünflächen, Plätze und Freizeitangebot zu verbinden und durch eine Fußgängerbrücke an die Trier Innenstadt anzuschließen.
Eine neue Umgehungsstraße zur Entlastung der Eurener Straße würde für den Durchgangsverkehr und die Anwohner eine erhebliche Verbesserung bedeuten.
Die Reaktivierung des Personenverkehrs auf der Bahntrasse westlich der Mosel mit Verbindungsmöglichkeit nach Luxemburg (Pendel Verkehr) und Koblenz/ Eifelstrecke. Ergänzung neuer Haltepunkte in Trier-Palien und Trier-West macht den Stadtteil für ein breites Publikum attraktiv.
Jägerkaserne
Die entwickelte Struktur und die Stichstraßen haben sich aus der bestehenden Städtebaulichen Situation ergeben und ergänzen diese. Insgesamt 183 Reihenhäuser auf dem Gelände der ehemaligen Jägerkaserne und der angrenzenden Jahnstraße. Die kompakten Einzelhäuser haben 3 unterschiedliche Grundrisse mit verschieden Großen privaten Gärten, vielfältiges Freizeit und Naherholungsangebot auf öffentlichen Grün- und Freizeitflächen für Anwohner und Besucher.
Wohnen am Bahnausbesserungswerk
Unser Entwurf sieht für die große prachliegende Fläche vor dem Bahnausbesserungswerk eine Bebauungsstruktur aus turmartigen Mehrparteienwohnhäusern vor. Die diffusen Räume die zwischen den Gebäuden entstehen werden teils in öffentliche, halböffentliche und private Außenbereiche gegliedert. Durch die Kombination aus quadratischen und rechteckigen Grundflächen der Bebauung lässt sich mit Hilfe einer modularen Gliederung eine Vielzahl von Grundriss- und Wohnungstypen erstellen. So könnten studentische Wohngemeinschaften, familiengerechte Maisonettwohnungen bis hin zu altengerechten Wohneinheiten entstehen. Wegen der Nähe zum Bahnausbesserungswerk ist es aber auch ein gutes Wohngebiet für Berufsstarter und Selbstständige. Die bis zu fünfgeschossige Bebauung ermöglicht einen Ausblick über den Stadtteil.
ehemaliges Bahnausbesserungswerk
Funktion: Kunst- und Handwerkerpark Das denkmalgeschützte Bahnausbesserungswerk wird mit, zwischen die Tragstruktur passenden Modulen aufgefüllt. Die Zwischenräume im Erdgeschoß werden gemeinschaftlich genutzt. Einzelne Höfe dienen als Rückzugs- und Kommunikationsbereiche. Die Struktur kann mit je nach Anforderung mitwachsen oder zurückgebaut werden. So können die einzelnen Arbeitsbereiche um mehrere Module erweitert oder neue hinzugefügt werden.
Die Auswahl der angesprochenen Unternehmen kann sich in ihren Fachbereichen ergänzen. Betriebe mit ständiger Lärmemission werden in der kleinen Halle angesiedelt.
Die Modulgruppen im öffentlichen Bereich der Halle können von Sozialeinrichtungen, Berufschulen etc. genutzt werden. Der abgeschlossene Raum und die Freiflächen sind ideale Veranstaltungs- und Konferenzbereiche.
Wohnen am Wasser
Eine Reihung aus Mehr- und Einfamilienwohnhäuser die mit ihren Stirnseiten zur Mosel ausgerichtet sind könnten das neue Stadtbild an der Flussseite in Trier West bilden. Hochwassergeschütze zwei und dreigeschossige nach Süden geöffnete Gebäude mit großzügigen Terrassen und Balkonflächen. Die alten Baumbestände bleiben zwischen den Gebäuden erhalten. Das Mehrparteienhaus kann entlang der Mosel auf prachliegenden Grundstücken addiert werden oder abrissreife Bebauungen ersetzen. Mit gespiegeltem Grundriss kann es als repräsentatives Bürogebäude verwendet werden und nutzt so die idealen Lichtverhältnisse. Der vorhandene Radweg läuft unter den Gebäuden hinweg.
Auf der öffentlichen Grünfläche könnte das das aufgeständerte Haus des Rudervereins entstehen.


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