Zugriffspfad / Path
- Home
- Fachbereiche
- Gestaltung
- Architektur
- Städtebau SS...
- Arbeit von Jutta Louis / Petra Opitz / Jing Jiang / Vitalij Strel
Hauptnavigation / Main Navigation
Arbeit von Jutta Louis / Petra Opitz / Jing Jiang / Vitalij Strel
Erläuterung
Durch die Analyse des Plangebietes und den vorliegenden Restriktionen haben sich folgende Handlungsfelder ergeben:
Als Erstes soll die Überbelastung der Eurener Straße sowie der Luxemburger Straße mit einer neuen Straßentrasse, die entlang der Bahntrasse verläuft, reduziert werden.
Die fehlende Verbindung zwischen Markusberg und Mosel stellt ein großes Defizit für den Stadtteil Trier-West dar. Diese Verbindung erreicht man mit der Umnutzung des ehemaligen BAWGeländes und der Lokrichthalle. In diesem Bereich sollen hochwertige Wohnungen entstehen, die sich an einem großzügigen Grünzug orientieren der durch die Lokrichthalle verläuft.
Auf dem Gebiet der ehemaligen Jägerkaserne entsteht neben dem Grünzug ein neues Wohngebiet sowie Gebäude für Dienstleister und Büros. Die Grenze zwischen Wohngebiet und Grünzug bildet eine ca. 3 Meter breite Wasserrinne, die den ehemaligen Verlauf des Irrbaches andeuten soll. Auf der nördlichen Seite verlaufen Hochspannungsleitungen über diesen Bereich, so dass dort ein Schutzstreifen von Wohnbebauung freizuhalten ist. An der nordwestlichen Grenze ist ein Bereich mit
Bolzplatz und Freizeitanlagen geplant. Ebenso können hier auch noch ein Kindergarten oder weitere Jugendräume entstehen.
Zwischen der Bahn und der Luxemburger Straße sollen unstrukturierte Gewerbegebäude Platz machen
für ein neues Wohngebiet. In den L-förmig angeordneten Gebäuden, sind Wohnungen verschiedenen
Typs und Größe untergebracht. Die Gebäude bilden jeweils einen Gartenhof, der sich abwechselnd zur
Bahn und zur Luxemburger Straße orientiert. Als Schallschutzmaßnahme befinden sich an der Westseite
der Gebäude Wintergärten.
An der Mosel zugewandten Seite der Luxemburger Straße sollen Mehrgenerationswohnhäuser entstehen. Diese sind in Reihenhofhäusern von unterschiedlicher Anzahl zusammengefasst. Die neuen Gebäude wurden an Stellen errichtet, an denen alte, baufällige Häuser abgerissen wurden.
Durch diese Maßnahmen werden vermehrt Zugänge zur Mosel von der Straße aus geschaffen.
Am Ende der Luxemburger Straße, zwischen dem Bootshaus und dem Messepark liegt ein zum Teil ungenutztes Gebiet, das sehr viel Potenzial durch die unmittelbare Nähe zum Moselufer hat. Die neuen Gebäude bilden zwei asymmetrische U-Formen. So werden der Lärm von der Bahn und die Sicht aus der Luxemburger Straße abgehalten. Die Gebäudeflügel öffnen sich leicht zur Mosel und lenken damit den Blick in diese Richtung. Da dieses Gebiet überschwemmungsgefährdet ist, wird die untere Ebene in den Gebäuden nur als Parkfläche und für kleine Kellerräume genutzt.
Der Bereich Hornstrasse / Eurener Straße ist momentan das "Stadtteilzentrum" für dieses Gebiet, da sich dort der gesamte Einzelhandel befindet. Der etwas höher liegende Teil an der Bahnrampe soll mit neuen Gebäuden ergänzt werden, die diese Nutzung erweitern. Mit der Anordnung eines neuen Gebäudes an der Bahn, in dem sich ein Bürgerzentrum für den Stadtteil befinden kann, erhält man einen Platz, der für Feste und Feiern im Außenbereich genutzt werden kann.
In der Verlängerung des Edeka-Marktes soll an der neuen Straße Platz für Einzelhandel, Gewerbe und Büros entstehen, die aus städtebaulichen Gründen weichen mussten.
Auf dem Gelände der ehemaligen Textilfabrik an der Straße "Im Speyer" soll ein Handwerkerpark für kleinere Handwerksbetriebe entstehen.
Jutta Louis / Petra Opitz / Jing Jiang / Vitalij Strel


Anmelden






