21.12.16 09:41 Alter: 98 Tage

Carl-Zeiss-Stiftung Kolleg fördert Projekt der Hochschule Trier für die Studieneingangsphase mit 100.000€

Von: Jutta Straubinger

Die Entwicklung einer Online-Diagnose-Toolbox für die Studieneingangsphase wird vom Carl-Zeiss-Stiftung Kolleg über zwei Jahre mit insgesamt 100.000€ gefördert.

Ziel des Projektes ist es, den Studieninteressierten und Studierenden in der Einstiegsphase ein komfortables Instrument zur Studien- als auch zur Umfeldorientierung zur Verfügung zu stellen, das ihnen auch individuelle Hinweise auf etwaige Wissenslücken und Qualifizie-rungsangebote gibt.

Über verschiedene Module können sich die Studienanfänger online über das Studium, ihr Studienfach und ihre neue Lebensumgebung informieren und ihren individuellen fachlichen Vorwissensstand in verschiedenen Selbsttests überprüfen. Die Be-sonderheit liegt darin, dass die Diagnose von etwaigen Kompetenzdefiziten vorangeschal-tet wird, um die anknüpfenden Qualifizierungsangebote (z.B. Brückenkurse, überfachliche Workshops, etc.) passgenau an den individuellen Bedarfen auszurichten.

Mit den empfohlenen fachlichen und überfachlichen Fördermaßnahmen knüpft die Online-Toolbox an das vom Stifterverband geförderte Projekt „100 Tage“ der Hochschule an. In den ersten 100 Tagen des Studiums werden den Studierenden Werkzeuge sowie zahlrei-che Veranstaltungsangebote zur Verfügung gestellt, die beim Studieneinstieg unterstützen. Im Rahmen der Projektausschreibung „Diagnose und Förderung fachlicher und überfachli-cher Kompetenzen in der Studieneingangsphase der MINT-Fächer“ fördert das Carl-Zeiss-Stiftung Kolleg neben der Hochschule Trier zwei weitere Projekte an der Hochschule Kob-lenz sowie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

"Das Carl-Zeiss-Stiftung Kolleg zielt mit dem Förderprogramm auf eine qualitative Weiter-entwicklung bestehender Diagnose- und Förderangebote an Hochschulen in Rheinland-Pfalz ab und leistet so eine wertvolle Ergänzung zur dritten Phase des Hochschulpakts. Die ge-förderten Vorhaben sind auch ein schönes Beispiel dafür, wie digitale Verfahren und Tech-nologien zur Verbesserung der Lehrqualität beitragen können", so der rheinland-pfälzische Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Prof. Dr. Konrad Wolf, der das Vor-haben des Kollegs unterstützt.


fht-WebRedaktion,  2. Dezember 2011