Gestaltung
Edelstein und Schmuck

Unternavigation / Sub Navigation

Standardverweise

Gaby Wandscher

Diplomthema: "Schmuck aus Porzellan" in Zusammenarbeit mit der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH

Betreuung: Prof. Udo Ackermann & Prof. Hermann Spaan

Fotos des praktischen Teils der Diplomarbeit

Auszug aus dem theoretischen Teil der Diplomarbeit

Der Begriff Schmuck bedeutet Schmücken und Schmücken auch Schmiegen. Mein Schmuck ist ein skulpturaler Schmuck, der sich an den Körper der Trägerin anschmiegt und mit ihr eine Symbiose eingeht.

Die Kombination edler Materialien charakterisieren ihn - Porzellan (das weiße Gold), Edelsteine und Edelmetalle werden durch eine eigenwillige Art und Weise zu einer neuen Art von Schmuck verbunden.

Wichtig ist mir in ihren Schmuckkreationen die Verbindung zwischen alter Tradition und Moderne. So finden sich z.B. alte Stilelemente oder Farben, die in der Porzellangeschichte der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH verwendet wurden, in einem anderen gestalterischen Zusammenhang in den modernen Schmuckstücken wieder.

"Für mich ist Schmuck etwas Beständiges, ein Geschichtenerzähler, Erinnerung... Schmuck hat mit Emotionen und Gefühlen zu tun. Getragen ist mein Schmuck nicht nur die kleine Skulptur um den Hals, sondern er beginnt mit der Trägerin zu leben...."

Während eines Studienprojektes an der Fachhochschule für Edelstein- und Schmuckdesign mit dem Thema "Verbindung von Porzellan und Edelsteinen" kam der erste Kontakt mit dem besonderen Material Porzellan zu Stande. Die intensive Auseinandersetzung mit dem Porzellan und Porzellangestaltung in der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH hatte eine erwachte Leidenschaft für das Material Porzellan zur Folge. Ein Grund für die Faszination ist der besondere Charakter des Porzellans. Es ist sehr willensstark, aber trotzdem zerbrechlich und sensibel zumindest im ungebrannten Zustand.

Die hier gezeigte Diplomarbeit von 2003 hat das Thema "Schmuck aus Porzellan". In Kooperation mit der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH und einem Arbeitsaufenthalt von sieben Wochen in Meissen entstanden neue Porzellanmodelle, die ich in Idar-Oberstein zu Schmuck weiterverarbeitet habe.

Das gebrannte Porzellan bearbeite ich zweckentfremdet eher wie einen Edelstein, indem ich es teilweise wieder zersäge oder graviere. Durch diese untypische Bearbeitungsmethode von Porzellan entstehen völlig neue Erscheinungsbilder.


Zurück oder

Nach oben

23. August 2013