Das Bildnis des Dorian Gray

In der Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung:„Digital Design & Prototyping Entwurf und Realisation: „Das Bildnis des Dorian Gray“„, in Kooperation mit dem Staatstheater Saarbrücken, zur Uraufführung des Schauspiels „Das Bildnis des Dorian Gray“, nach dem Roman von Oscar Wilde, wurde die Konzeption des Theaterstückes individuell ausgearbeitet.

ENTWICKLUNG THEATERKONZEPT PARTIZIPATION PUBLIKUM

Doch was macht das Theater heute zu dem was es ist? Welchen Zweck hat es in unserer immer stärker werdenden jungen digitalen Gesellschaft? Zweifelsohne gehört das Theater zur Kultur eines Landes und besitzt daher die Daseinsberechtigung, auch in Zukunft zu bestehen. Jedoch hat sich das Publikum verändert und eine Überflut an Unterhaltungsangeboten, kann online zuhause oder unterwegs, gestreamt werden.

Um als Spiegelbild der Gesellschaft, als kulturelles Element, weiter zu bestehen, muss sich das Theater, in der neuen digitalen Post-post-Modernen Epoche weiter entwickeln. Das schließt nicht aus, dass auch in Zukunft die klassische Weltliteratur seine Bühne findet, das Theater wird lediglich nur um ein Genre ergänzt. Es entstand die Vision eines neuen Theater Genres, welches das Prinzip, des „alten“ Theaters, welches mit sich im internen Monolog steht, aufhebt. Das „neue“ Theater Genre tritt noch vor der Aufführung eines Stückes, in den Dialog mit seinem Publikum; eine Interaktion die die Grenzen zwischen einem einseitigen Konstrukt, wo die Bühne nicht nur in der Zeit sondern auch physisch , die Grenze zwischen dem Theater und dem Publikum schlug, aufhebt. Nun kann man mit den neuen digitalen und sich immer weiter fortschreitenden Techniken, die Grenzen von Zeit und Raum überwinden. Ziel ist es, einer neuen digitalen Generation, den Zugang zum Theater, näher zu bringen. Es gibt dem Publikum die Möglichkeit, Teil der Entwicklung und Inszenierung, zwischen virtueller und realer Welt, eines Theaterstückes zu werden, mit den Mitteln, die uns heute zur Verfügung stehen.

D a s  P u b l i k u m  w i r d  T e i l  d e s  T h e a t e r s .

CROSSMEDIALES THEATERSTÜCK EINSATZ KÜNSTLICHE INTELLIGENZ

Die Künstliche Intelligenz kann hier zu einem Mittel, der Meinungsabfrage des Publikums genutzt werden. In einem Crossmedialen Theaterstück, besteht die Möglichkeit die KI mit Authentifizierungsmerkmalen von Bösewicht-Stereotypen, wie Adolf Hitler, dem Teufel, einem Vampir uvm., einzuspeisen und den Bösewicht in vielen Varianten morphen zu lassen. Das Publikum kann sich, in einer Vorauswahl welches das Theater zuvor eingegrenzt hat, einen Bösewicht mittels einer Theater App oder auf Social Media, wählen. Auch können als Beispiel, Abfragen gestartet werden, die ggf. zu kontroversen Diskussionen und scharfen Kritiken führen könnten z.B. darf ein Bösewicht Kennzeichen von Adolf Hitler aufweisen? So besteht die Chance, aktuelle Stimmungen und Empfindungen, der Gesellschaft und somit der Besucher, einzufangen und in das Stück einfließen zu lassen.

Das Theater wird zu einem neuen Erlebnis, mit Alleinstellungsmerkmalen, außerhalb der Streamingwelt, die die Türen zwischen realer und digitaler Welt öffnet. In dieser Arbeit möchte ich anhand der Aufgabenstellung, der Inszenierung der Literatur, Oscar Wilde‘s „Das Bildnis des Dorian Gray“, ein Beispiel des neuen crossmedialen Theaters, mittels der Künstlichen Intelligenz erarbeiten.

DAS BILDNIS DES DORIAN GRAY Maria Grazia Giorgio

MENTOR Professor Christian Bruns

1. SEMESTER MASTER

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