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Forschungsprofil/-schwerpunkte

Das Forschungsprofil der Hochschule Trier baut auf einer breitgefächerten anwendungsorientierten Lehre auf und wird gestützt durch eine über Jahre aufgebaute Forschungsinfrastruktur:

Obwohl sich zwischenzeitlich drei forschungsstarke Schwerpunkte herausgebildet haben, sollen im Rahmen einer hochschuleigenen Individualförderung vornehmlich neuberufene Professorinnen und Professoren zu Forschungsaktivitäten motiviert und neue Forschungsfelder erschlossen werden.

Dementsprechend hat sich die Hochschule Trier in den letzten Jahren sowohl bei der Entwicklung der Studierendenzahlen als auch bei der Höhe der eingeworbenen Drittmittel kontinuierlich gesteigert.

  • die Anzahl der Studierenden ist von 1996 bis 2005 um mehr als 70% gewachsen
  • im gleichen Zeitraum haben sich die Drittmitteleinnahmen mehr als verdreifacht
  • seit 2005 konnten – im Vergleich zum Referenzjahr 1996 - die Studierendenzahlen mehr als versiebenfacht werden
  • die generierten Drittmittel stiegen von 0,7 Mio. Euro (1196) auf 8,8 Mio. Euro (2013)

    Etwa die Hälfte der Drittmittel werden dabei von unserem Institut für Angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) eingeworben, das mit über 40 Mitarbeitern am Umwelt-Campus Birkenfeld zu den drittmittelstärksten In-Instituten an Fachhochschulen auf Bundesebene und einen von drei Forschungsschwerpunkten der Hochschule Trier bildet.

Forschungsschwerpunkt 1 – Angewandtes Stoffstrommanagement

Als In-Institut hat der Forschungsschwerpunkt maßgebliche Teilhabe an dem zentralen Leitmotiv Nachhaltigkeit und Umweltbezug der Hochschule Trier. Seit mehr als 10 Jahren stellt sich der Forschungsschwerpunkt durch eine interdisziplinäre Herangehensweise komplexen Problemstellungen in den Bereichen:

  •  Regionales Stoffstrommanagement
  • Kreislaufwirtschaft
  • Null-Emission
  • Elektromobilität
  • Carbon Footprint
  • Biomasse- und Landnutzungsstrategien
  • nachhaltige Wasserwirtschaftssysteme
  • Energieeffizienz und erneuerbare Energien

Daneben arbeitet das Institut an intelligenten Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung, die auf nationaler europäischer und internationaler Ebene in enger Kooperation mit Unternehmen, Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen angewendet werden.

Das IfaS arbeitet stetig an der Verbesserung der Forschungsqualität – sowohl auf nationalem als auch auf internationalem Niveau.

Forschungsschwerpunkt 2 – Intelligente Technologien für Nachhaltige Entwicklung

Der Schwerpunkt „Intelligente Technologien für Nachhaltige Entwicklung“ (ITNE) wird vorrangig von fünf bestehenden Forschungseinrichtungen der Hochschule Trier getragen:

Diese betreiben bereits seit einigen Jahren erfolgreich öffentlich und industriell geförderte Forschung; unterstützt wird der Forschungsschwerpunkt von zahlreichen Forschungs- und Laboraktivitäten, die sich ebenfalls dem Nachhaltigkeitsaspekt widmen.  Gemeinsamer inhaltlicher Schwerpunkt der Forschungsaktivitäten der Beteiligten ist das Thema nachhaltige Entwicklung mit dem Ziel, ressourceneffiziente Technologien und Verfahren zu entwickeln. Die beteiligten Institute haben entsprechend ihrer inhaltlichen Schwerpunkte die vier am Forschungsschwerpunkt ITNE beteiligten Forschungsfelder

  • Informationssysteme für eine nachhaltige Entwicklung (ISNE)
  • Energieeffiziente Systeme (EES)
  • Mobilität der Zukunft (MOZ)
  • Umweltgerechte Produktionsverfahren (UPV)

gebildet. Diese miteinander verzahnten Aktivitäten richten ihre Ziele an einer nachhaltigen Entwicklung aus. 

Forschungssschwerpunkt 3 – Life Sciences: Medizin-, Pharma- und Biotechnologie

Dieser Forschungsschwerpunkt ist durch langjährige Aktivitäten und die erfolgreiche Durchführung von Forschungsprojekten im innovativen Umfeld der Medizintechnik und der Verfahrenstechnik/Biotechnologie (mit Forschungskolleg MAGNENZ) entstanden.

Im Rahmen der Forschungsinitiative des Landes Rheinland-Pfalz wurden diese Teilbereiche synergetisch zum Forschungsschwerpunkt „Life Sciences” zusammengeführt.

Dietmar Bier, 10. Juni 2015